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COMPACT-Edition 2

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Die Multikulti-Märchen

Die Multikulti-Märchen 20 Fieberträume «Wissen Sie, immer wenn ich eine Meldung über einen Anschlag auf ein Asylbewerberheim lese, stehen vor mir die Bilder meiner Kindheit: brennende Synagogen und zerstörte jüdische Ladengeschäfte.» (Der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher, zeit.de, 5.8.2015) Deutschland, schaff dich ab! «Die Bundesrepublik wird nur prosperieren können, wenn sie (…) die Wirtschaftsbeziehungen zu den USA intensiviert, (…) die heimische Basis durch großzügige Zuwanderung und gezielte Integrationsstrategien stärkt.» (Wirtschaftsjournalist Henrik Müller, spiegel.de, 9.8.2015) Null-Toleranz-Gebot «Es gibt keine Toleranz für die, (…) die nicht bereit sind zu helfen. (…) Und es ist ist genauso beschämend, wie Bürger, sogar Familien mit Kindern, durch ihr Mitlaufen diesen Spuk unterstützten.» (br.de, 26.8.2015) Dunkelbraune Lügen «Zeichen setzen gegen "Dunkeldeutschland" // Mit ihrem Besuch bei Flüchtlingen wollen Bundespräsident Gauck und Kanzlerin Merkel ein Zeichen setzen (…). (…) Nach dem Besuch einer Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf in Berlin lobte er die "vielen Freiwilligen, die zeigen wollen, es gibt ein helles Deutschland, das hier sich leuchtend darstellt gegenüber dem Dunkeldeutschland, das wir empfinden, wenn wir von Attacken auf Asylbewerberunterkünfte oder gar fremdenfeindlichen Aktionen gegen Menschen hören". (…) Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in Heidenau eingetroffen. (…) Dort hatten Rechtsextremisten und Rassisten in den vergangenen Tagen Asylbewerber bedroht und Polizisten angegriffen.» (tagesschau.de, 26.8.2015) Protest-Packung «Das ist Pack (…). Das sind Leute, die mit Deutschlandnichts zu tun haben. (…) Ihr gehört nicht zu uns, wir wollen Euch nicht – und wo wir Euch kriegen, werden wir Euch bestrafen.» (Vizekanzler Sigmar Gabriel zu den Asylkritikern in Heidenau, 24.8.2015) Die neuen Juden «Niemand hat eine Lösung für die Flüchtlingsproblematik. Ich schon. Lasst uns doch einfach Auschwitz wieder eröffnen, wobei, es ist ja offen. Aber nein, so wie früher. Lasst uns all diejenigen, die Steine werfen, Häuser anzünden und auf Menschen urinieren, in Viehwaggons packen, Richtung Osten transportieren. Sie an der Rampe in Auschwitz empfangen, sie ausziehen lassen, ihnen ihr Hab und Gut wegnehmen, rasieren muss man sie ja nicht mehr – und sie in die Gaskammern schicken. Hinter ihnen die Tür verriegeln und dann, anstatt Gas über die Lautsprecherboxen Helene Fischers "Atemlos" spielen.» (Kolumnist und Standup-Comedian Oliver Polak, welt.de, 31.8.2015)

Lügen gegen Russland Lügen gegen Russland Ein österreichisches Magazin schoss den Vogel ab – aber auch sonst sparten die westlichen Medien nicht mit Schuldzuweisungen: Im Kreml sitzt der neue Hitler, säuft ukrainisches Blut und frisst kleine Kinder. Pilcher-Propaganda «Die ganze Welt spekuliert über den Wahrheitsgehalt von Putins Träne, die ihm bei der Siegesfeier am Sonntag über die Wange lief. Ist Putin nicht nur ein Wahl-, sondern auch ein Tränenfälscher?» (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.3.2012) Kühlschrankspione «Er frühstückt Hüttenkäse, verabscheut Moskau, meidet das Internet: Was für ein Mensch ist Wladimir Putin?» (spiegel.de, 28.7.2013) Kriegsspiele «Die NATO sieht sich seit einiger Zeit mit einer Frage konfrontiert, die für ein Militärbündnis alles andere als belanglos ist: Was tun ohne Krieg? Ende nächsten Jahres will das Bündnis seine Kampftruppen aus Afghanistan abgezogen haben, die Rückverlegung der Truppen ist in vollem Gang. (…) Wie soll man die Einsatzfähigkeit erhalten, wenn die Truppen wieder in den Kasernen zurück sind, fragen sich die führenden Offiziere. Eine erste, für Außenstehende vielleicht etwas überraschende Antwort lautet: indem man eine Schlacht gegen Russland übt.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.9.2013) Nicht dabei sein, ist alles «Bravo, Gauck! // Joachim Gauck fährt nicht nach Sotschi (…). Gaucks Signal richtet sich an Wladimir Putin. Ihm will er die Ehre nicht geben, Menschenrechtler begrüßen das. (…) Wie kann man sich derart dem ehemaligen KGB-Agenten, dem Lesben- und Schwulenfeind, dem Ausbeuter von Arbeitern zu Füßen werfen?» (zeit.de über den Olympia-Boykott des Bundespräsidenten Joachim Gauck, 9.12.2013) 21

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