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COMPACT-Edition 2

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Lügen gegen Russland 28

Lügen gegen Russland 28 Die amerikanische Kanzlerin «Angela Merkel agiert wie eine echte europäische Politikerin, anstatt enge deutsche Interessen zu verfolgen. Sie versteht die echte Gefahr, die von Putins Politik ausgeht. (…) Ohne Merkel gäbe es keine Russland-Sanktionen.» (US-Investor George Soros, Frankfurter Rundschau, 4.4.2015) Gefährliche Liebschaften «Russen-Dispo: Gas, Geld, Gemüse – wie Putin die Griechen wieder flüssig machen will.» (Bild, 9.4.2015) Putin ist immer schuld «Politische Morde sind in Russland an der Tagesordnung. Von Anna Politkowskaja bis Boris Nemzow: Opposition gegen Kremlchef Putin ist lebensgefährlich (…).» (ARD-Sendung Titel Thesen Temperamente, 12.4.2015) Kleiner Propaganda-Witz «Gestern haben wir wie viele andere Medien eine Szene gezeigt in der ein angeblicher Oberstleutnant der russischen Streitkräfte (…) der verblüfften [ukrainischen] Polizei ihren neuen Kommandeur präsentiert im Ort Oskolika. Diese Szene hat zwar genau so stattgefunden aber inzwischen mehren sich die Hinweise darauf, dass das eine Art russischer Hauptmann von Köpenick war – ein kleiner Betrüger, der nicht nur die Berichterstatter, sondern auch die örtlichen Polizisten reingelegt hat, die standen ja stramm. Das war eine offenbar ziemlich überzeugende Vorstellung und auf völlig andere Weise ein Beleg dafür, wie groß der Respekt vor den Russen dort ist. Wir aber haben uns zu korrigieren und zu entschuldigen. Es gibt inzwischen auch noch andere Darstellungen der Zusammenhänge dieser kleinen lustigen Szene, aber so wie es aussah, also ein Stück russische Machtergreifung, war es jedenfalls nicht.» (Versuchte Richtigstellung von Claus Kleber, ZDF-Heute Journal, 15.4.2015) Mindesteinsatz «Die Entsendung von US-Militärausbildern in die Ukraine wertet Moskau als Provokation. Dabei ist es das Mindeste, was der Westen für das Land tun kann – neben der Perspektive für einen NATO- Beitritt.» (Richard Herzinger, Journalist und Publizist , welt.de, 22.4.2015) Nazi-Wölfe «Putins Nazi-Rocker». (Handelsblatt über die russische Motorradgruppe Nachtwölfe, die zu einer antifaschistischen Gedenktour nach Deutschland kam, 5.5.2015) Wir sind unschuldig! «Wir finanzieren keine Revolutionen, wir unterstützen die Zivilgesellschaft und NGOs. (…) Wir haben weder die Orangene Revolution im Jahr 2004 finanziert noch die Maidan-Proteste 2014. Das da draußen auf dem Maidan waren die Bürger, die sich gegen ihre korrupte Regierung erhoben hatten.» (Ann Marie Yatishock, stellvertretende Leiterin der US-amerikanischen Entwicklungshilfeagentur, USAID, zeit.de, 17.5.2015)

Lügen gegen Russland Womöglich gelogen «Spur der Hacker führt nach Russland // Hinter der Cyberattacke auf das Datennetz des Deutschen Bundestags vermuten Experten russische Profi -Hacker. Das erfuhr spiegel.de aus mehreren mit dem Fall vertrauten Quellen. Demnach liegen den deutschen Sicherheitsbehörden inzwischen deutliche Indizien vor, die auf eine Urheberschaft russischer Cyberspione – womöglich eines Geheimdienstes – hindeuten.» (spiegel.de, 2.6.2015) Guttenberg-Knigge «Putin verhält sich wie ein trotziges Kind, das die Tischmanieren kennt, aber die Durchsetzung der Regeln mit lauten Rülpsern testet.» (Karl-Theodor zu Guttenberg, Bild, 8.6.2015) Virtuelle Verdachtsmomente «Besonders in den Fokus der westlichen Cyberabwehr gerät dabei gerade in diesen Tagen immer wieder Russland. Nicht nur bei der aktuellen Cyberattacke auf den Bundestag führen die Spuren nach Osten. Auch hinter dem bisher als terroristischer Akt eingestuften Cyberangriff auf den französischen Sender TV5 Monde im April sollen russische Hacker stecken.» (Politikredakteur Ulrich Clauß, welt.de, 12.6.2015) Kriegsdonner «Die jahrelange Phase der Schönwetter-Politik ist vorbei. Das Kalkül, Russland werde immer mehr zu einem respektablen Partner, war naiv und falsch.» (welt.de, 14.6.2015) … behauptete der Brite Simon Mayne nach dem Abschuss von MH17. Die emotionalen Reaktion des Vaters stellte das Boulevardblatt wie eine forensische Erkenntnis dar. Das neben der Schlagzeile abgebildete Kind ist übrigens nicht der ums Leben gekommene Sohn: Richard Mayne war zum Zeitpunkt seines Todes 20 Jahre alt. Foto: Daily Mail US-Kalationsbeauftragter «US-General Joseph Dunford hat die größten Bedrohungen für die USA benannt. Für gefährlicher als die Terrormiliz Islamischer Staat hält er die Atommacht Russland.» (focus.de, 10.7.2015) Zensurforderung «Der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann zeigt sich befremdet darüber, dass Putins Auslandssender [Sputnik] im deutschen Digitalradio zu hören ist. Es gehe den Russen nicht um Journalismus, so Wellmann (…).» (Südwestrundfunk, 27.7.2015) 29

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