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COMPACT-Edition 2

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Liebesgrüße nach Mekka

Liebesgrüße nach Mekka 44 über dem Islam und den Menschen, die an Allah glauben.» (Chefredakteur Kai Diekmann, Bild, 27.7.2014. Die Erklärung richtete sich gegen einen islamkritischen Beitrag, den Redakteur Nicolaus Fest zuvor in Bild am Sonntag veröffentlicht hatte. Im Weiteren musste Fest die Redaktion verlassen.) Unsere Terror-Söhne «Die deutschen Kämpfer sind nun mal auch Teil des Konflikts, den wir zu lösen haben. (…) Es sind unsere Söhne und Töchter.» (Bundesinnenminister Thomas de Maizière über Dschihad-Pilger aus Deutschland, welt.de 14.9.2014) Little Istanbul «Für ein Viertel in Mannheim, in dem mehrheitlich Türken wohnen und türkische Geschäfte ansässig sind, wird ein Name gesucht. Ein türkischer Name. (…) Dr. Peter Kurz, der Bürgermeister von Mannheim, schlug den Namen "Little Istanbul" vor (…). Außerdem standen weitere Namen wie "Beyoglu" und "Kücük Istanbul" zur Debatte. (Die türkische Tageszeitung Sabah, deutsche Ausgabe, 16.9.2014) Wir sind die Dummen «Die Verbrechen des Islamismus haben mit dem Islam weniger zu tun als die Dummheit unserer Rechten mit uns selbst.» (Jakob Augstein, spiegel.de, 30.10.2014) Rohe Weihnachten «Am 1. Advent wurde vielen Bürgern von Berlin-Kreuzberg erst bewusst, dass (…) die Bezirksbürgermeisterin (…) den örtlichen Weihnachtsmarkt in ein ,Winterfest‘ umbenannt hat, obwohl eine Zweidrittelmehrheit in der Bevölkerung dies ablehnte. Diese Umbenennung des Weihnachtsmarktes soll zu einem besseren Miteinander des christlichen und muslimischen Kulturkreis in der Stadt führen.» (shortnews.de, 1.12.2014) Diskussionsverbot «Die Politik sollte den Teufel tun und die Debatte mit Idioten und Rassisten suchen. Denn ein Idiot oder ein Rassist ist jeder, der an einer Demonstration gegen die "Islamisierung des Abendlandes" teilnimmt.» (Jakob Augstein über Pegida und Bürgerproteste, spiegel.de, 18.12.2014) Keine Islamisierung, nirgends «Es gibt keine Islamisierung Deutschlands und es droht auch keine Überfremdung. (…) Wir müssen darauf achten, dass die Muslime sich nicht ausgegrenzt fühlen. Es ist ein überaus beunruhigendes Gefühl, dass in Deutschland der Islam plötzlich als Sündenbock für alle gesellschaftlichen Probleme herhalten soll. (…) Selbstverständlich gehören die Muslime zu Deutschland – wir sind doch keine Fata Morgana. (…) Die allermeisten Muslime in Deutschland sind gut integriert. Es sind doch nur einige wenige, die sich mit der Integration schwer tun. Mit Religiosität hat das auch meist gar nichts zu tun. Das sind leider sehr häufig die Bildungsverlierer – und hier müssen wir mit Bildungsprogrammen auch gezielt ansetzen. Diese kleine Gruppe kann doch nicht als

Liebesgrüße nach Mekka Beleg dafür genommen werden, dass die anderen vier Millionen Muslime nicht in der Gesellschaft angekommen und integriert sind. Man darf daraus keine falschen Schlüsse ziehen und von Parallelgesellschaften sprechen.» (Integrationsministerin Aydan Özoguz, SPD, bild.de, 24.12.2014) Weihnachtsüberraschung «Evangelische Kirche: Islam gehört zu Deutschland». (hufftingtonpost.de, 24.12.2014) Placebo «Wir haben zu der übergroßen Mehrheit der Muslime in Deutschland ein sehr gutes Verhältnis.» (Angela Merkel nach den Terroranschlägen von Paris, zeit.de, 8.1.2015) Hilfe für Muslime «Die Muslime haben es im Augenblick schwer in Deutschland. (…) Es ist wichtig, dass wir uns vor die Muslime stellen.» (Thomas Oppermann, Chef der SPD-Bundestagsfraktion, zeit.de, 8.1.2015) Der schwäbische Islam «Der Islam gehört zu uns, weil wir hier Millionen von Muslimen haben.» (Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Bündnis 90/Die Grünen, dpa, 27.1.2015) Viele bunte Smarties «Merkels Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" wurde in der CDU heftig kritisiert – offiziell und inoffiziell. Warum tut sich die Union so schwer damit? Alles Mögliche gehört doch zu Deutschland, Fußball, Smarties, Star Wars…» (Berliner Morgenpost, 9.3.2015) Kopftuch für alle «Das Kopftuch gehört zu Deutschland. Das Bundesverfassungsgericht hat das pauschale Kopftuchverbot für Lehrerinnen gekippt. Gut so (…). Denn das Stück Stoff steht nicht für Unterdrückung und Fundamentalismus – sondern nur für ein religiöses Bekenntnis.» (Tagesspiegel, 13.3.2015) …Bertelsmann-Nachhilfe. Foto: Stern Deutsche Schotten «Muslime integrieren sich, Deutsche schotten sich ab». (Ergebnis einer Umfrage laut spiegel.de, 8.1.2015) Mensch, Meyer! «Die Gefahr einer Islamisierung ist in Deutschland genauso groß, als wenn uns ein Meteorit auf den Kopf fällt.» (Der Sänger Herbert Grönemeyer am Rande der Konzert-Kundgebung «Offen und bunt – Dresden für alle» in Dresden, 26.1.2015) 45

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