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COMPACT-Edition 2

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Kriegslügen 54 al-Assad

Kriegslügen 54 al-Assad führt Krieg gegen das eigene Volk – und verteidigt sein brutales Vorgehen vehement!» (bild.de, 1.8.2011) Kondolenzschreiben «Muammar Gaddafi – das Ende des furchtbaren Tyrann ist nah!» (bild.de, 22.8.2011) Bilds Schreibtischtäter «Er kam als Nomaden-Sohn aus der Wüste und putschte sich an die Macht. Aus dem charismatischen Oberst wurde ein Mäzen des Terrors. Er finanzierte Carlos den Schakal, die RAF, die IRA. Er ließ einen PanAm-Jumbo über Lockerbie sprengen (270 Tote) und den Nachtclub La Belle in Berlin (drei Tote). Er strebte nach Atomwaffen, bis er vor wenigen Jahren dem Terror abschwor. (…) Doch als die Libyer sich gegen den Diktator erhoben, zeigte er sein wahres Gesicht. (…) Tausende Zivilisten starben seit dem 17. Februar, dem ersten Tag der Revolution. Kinder, zerfetzt von Gaddafis Artilleriegranaten, die er auf Städte wie Misrata regnen ließ. Alte, die beim Brot-Holen von Scharfschützen erschossen wurden. (…) Anfang April sah ich, der Bild-Reporter, Gaddafi in seinem Palast in Tripolis. Er trug eine braune Robe, die mit goldenen Fäden durchwirkt war. Sein Blick war wirr und gefährlich.» (Auslandskorrespondent Julian Reichelt, bild.de, 22.8.2011) Der Kriegsverbrecher spricht «Das Verhalten der Bundesregierung im Libyen-Konflikt mit der Enthaltung im UN-Sicherheitsrat (…) ist ein einziges Debakel, vielleicht das größte außenpolitische Debakel seit Gründung der Bundesrepublik.» (Ex-Außenminister Joschka Fischer, spiegel.de, 27.8.2011) Warme Waffenbrüder «Umso dringlicher ist es jetzt, dass die USA, die NATO und die EU Sicherheitsgarantien für Israel liefern, die mehr bedeuten als warme Worte. Und dann konzertiert und mit Wucht dem Iran klarmachen, dass nicht nur Israel eine atomare Bewaffnung als feindlichen Akt interpretiert.» (welt.de, 5.11.2011) Springers Sturm und Drang «Irans Atom-Bombe fast fertig (…) Gibt es noch vor Jahresende Krieg? Vieles deutet darauf hin. (…) Israelische Piloten trainierten in den letzten Tagen Angriffe (…).» (Bild, 8.11.2011) Kriegs-Hysterie «Amtlich! Iran entwickelt Atombombe! (…) Es ist bewiesen! Zum ersten Mal bestätigte die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) ganz offiziell: Der Iran arbeitete bis mindestens 2010 an der Entwicklung einer Atombombe.» (Bild über Irans angeblichen Willen zur Bombe, 9.11.2011) «Viel komplizierter» «Er (Grass) behauptet, dass ein möglicher Angriff Israels gegen Iran grundsätzlich und in jedem Fall gegen geltendes

Kriegslügen Recht verstoßen würde. Völkerrechtlich ist der Fall aber wohl sehr viel komplizierter und keineswegs eindeutig.» (spiegel.de über einen bevorstehenden israelischen Luftangriff auf Irans Atomanlagen und die Warnungen des Günter Grass, 4.4.2012) Westliche Dauerwelle «Wer unter Missachtung von Resolutionen des Sicherheitsrates schwere Waffen gegen das eigene Volk einsetzt, muss mit ernsten diplomatischen und politischen Konsequenzen rechnen.» (Außenminister Guido Westerwelle über die angeblichen Kriegsverbrechen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, 27.5.2012) Original (unten), sowie Fälschung in der Kronen Zeitung am 28.7.2012. Chefredakteur Christoph Dichand sprach später vom «journalistische[n] Stilmittel einer Fotomontage». Foto: Krone Cover-Girl des Krieges «Tränen quellen ihr aus den Augen, als die Schauspielerin Angelina Jolie davon spricht, dass sie schreckenserregende und herzzerreißende Berichte von syrischen Flüchtlingen gehört hat.» (dailymail.co.uk, 11.9.2012) Bomben für den Frieden «Nur eine militärische Intervention kann das Morden in Syrien beenden. Eingreifen! Jetzt!» (Tageszeitung, 18.10.2012) Alternativloser Krieg «Da der UN-Sicherheitsrat bis heute blockiert ist und keine wirksamen Maßnahmen ergreifen konnte, war kein anderer Weg möglich, als die syrische Opposition mit Waffen zu versorgen, um das syrische Regime zu stoppen.» (Der CDU/CSU-Bundestagsabgeordnete Andreas Schockenhoff im Bundestag, 12.12.2012) Die Eiserne Lady «Merkel hatte das richtige Gespür für Mörder Assad // Anders als viele westliche Staatschefs hat die Kanzlerin Syriens Machthaber Baschar al-Assad nie hofiert.» (welt.de, 23.3.2013) Die Jubiläumslüge «Es war richtig, Saddam Hussein zu stürzen // Zehn Jahre, nachdem die Amerikaner die Statue des irakischen Diktators schleiften, haben viele die beispiellose Brutalität des damaligen Regimes verdrängt und zweifeln am Erfolg. Wie falsch!» (Torsten Krauel, Chefkommentator, welt.de, 9.4.2013) 55

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