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COMPACT-Edition 2

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Die Lügenklassiker Hier

Die Lügenklassiker Hier wird die Lüge sogar noch beworben. Am 21.4.1986 plakatierte Arbeitsminister Norbert Blüm auf dem Marktplatz in Bonn die falschen Rentenversprechungen der Bundesregierung. Foto: Darchinger «Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln.» (Bundeskanzler Helmut Kohl, 1.7.1990) 8 «Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!» (SED-Parteichef Walter Ulbricht, 15.6.1961. Am 13. August 1961 begann der Mauerbau in Ostberlin) «Notlügen gibt es nicht. Man ist immer in Not, also müsste man immer lügen.» (Konrad Adenauer, erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, 1966) «Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind.» (Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Uwe Barschel vor der Landtagswahl 1987, als ihm eine Verleumdungskampagne gegen den politischen Gegner Björn Engholm (SPD) angelastet wird, 18.9.1987; Zwei Wochen später trat Barschel zurück) «Sozialismus (...) in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.» (Erich Honecker, Neues Deutschland, 15.8.1989) «Die Einheit wird aus der Portokasse gezahlt. Die Steuern werden nicht erhöht.» (Helmut Kohl, 1990, am 1.7.1991 führte Kohl den Solidaritätszuschlag ein) «Wir machen keine Rentenrevolution. Wir bleiben im System drin, auch im System der nettolohnbezogenen Rente. (…) und es gilt der Satz – zum Mitschreiben: Die Rente ist sicher!» (Norbert Blüm, CDU, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, 10.10.1997) «Ich hatte keine sexuelle Beziehung mit dieser Frau.» (US-Präsident Bill Clinton über seine Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky, 26.1.1998) «Meine Damen und Herren, der Euro und die Europäische Währungsunion sind in gar keiner Weise ein unkalkulierbares Risiko (…). Ich bin überzeugt, dass die Erfolgsgeschichte der D-Mark in unserem Land mit einer Erfolgsgeschichte des Euro weitergeht. Die Vorzüge, die wir mit der D-Mark erarbeitet

Die Lügenklassiker haben und an der D-Mark – zu Recht – schätzen, gehen nicht verloren. Sie werden in ein größeres Ganzes zum Vorteil Deutschlands und zum Vorteil Europas eingebracht. (…) Nach den vertraglichen Regelungen gibt es keine Haftung der Gemeinschaft für Verbindlichkeiten der Mitgliedstaaten und keine zusätzlichen Finanztransfers.» (Helmut Kohl, 23.4.1998) «Das Geld Schreibers ist niemals auf einem Konto der CDU aufgetaucht.» (Wolfgang Schäuble zur Parteispenden-Affäre der CDU und den Geldern des Waffenhändlers Karl- Heinz Schreiber, 1999) «Wir machen keine Schulden, wir weichen nicht in Schulden aus.» (Bundesfinanzminister Hans Eichel, SPD, 2002) «Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt.» (Verteidigungsminister Peter Struck, SPD, 4.12.2002) «Politik ohne Angst, Politik mit Mut – das ist heute erneut gefragt. Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.» (Angela Merkel, CDU, Rede anlässlich der Festveranstaltung 60 Jahre CDU am 16.6.2005) Der Reichstagsbrand in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 bot Hitler den Anlass zur beschleunigten Einführung der Diktatur in Deutschland. Wer das Parlament angezündet hat, ist bis heute nicht endgültig geklärt. Foto: Völkischer Beobachter «Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, dass das 9

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