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COMPACT-Edition 3

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10 Vergleich «Ich bin

10 Vergleich «Ich bin doch keine zweite Frau Honecker!» (Die Zeit 38/1991) Die liebe Müh «Worum man sich müht, das liebt man.» (Die Zeit 38/1991) Mauerblümchen «Ich konnte mir aber ebenso wenig vorstellen, Mitglied der CDU-West zu sein, weil ich in meiner Verzagtheit dachte, dass die Mauer unüberwindlich hoch ist.» (CDU-Parteitag, 1.10.1990) Kindheitstage «Ein Mensch wird nicht dadurch gläubig, dass er im Pfarrhaus aufwächst.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Oktober 1991) Glaubensfrage «Wahrscheinlich ist mein Glaube nicht gerade vorbildlich, denn ich tendiere dazu, an guten Tagen Von der Regierungssprecherin zur Kanzlerin: Angelas Marsch durch die Institutionen. Foto: picture alliance/Ulrich Baumgarten weniger zu glauben als an schlechten Tagen. (…) Obwohl ich früher Physikerin war, suche ich in der Kirche nicht das Rationale, weshalb mich Predigten nicht besonders reizen.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Oktober 1991) Mutti der Nation «Eine Heirat würde mein Leben nicht ändern. Aber ein Kind würde nach meinem Verständnis bedeuten, dass ich die Politik aufgebe. Das ist aber zur Zeit kein Thema. Vielleicht wird es auch keines mehr.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Oktober 1991) Weg einer Opportunistin «Ich habe die DDR nicht als dauernde und totale Bedrückung empfunden, weil ich immer meine Nische hatte. (…) später habe ich mich so verhalten, dass ich mit diesem Staat nicht dauernd in Konflikt leben musste.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Oktober 1991)

Aus Angelas Nähkästchen Angela allein Zuhaus «Ich habe nie DDR-Fernsehen gesehen, mit Ausnahme von Sportsendungen. Und ich habe die DDR nie als mein Heimatland empfunden.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Oktober 1991) Tri tra trullala «Ich bin ein relativ sonniges Gemüt, glaube ich, und hatte immer die Erwartung, einigermaßen fröhlich durchs Leben zu kommen, egal, was passiert.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Oktober 1991) Leuten im Institut auch Dinge unternommen hat, die, öhm, mit dem System und seiner Ideologie eigentlich wenig zu tun hatten. Das will ich zugeben. Aber ansonsten war es, öhm, auch 70 Prozent Opportunismus, natürlich.» (Gespräch mit Günter Gaus, 28.10.1991) Merkels Markenkern «Und Anpassung ist auch – selbstverständlich – Teil meines Lebens gewesen. Und ist es heute auch noch.» (Gespräch mit Günter Gaus, 28.10.1991) So kennen wir sie «Wir haben geheiratet, weil alle geheiratet haben.» (Über ihre erste Ehe, Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Oktober 1991) Angela macht mit «Ich war gerne in der FDJ, muss ich sagen, aus, öhm, einer Unterbetätigung in der FDJ, dass man nämlich, öhm, in Seminargruppen, unter jungen Kartoffelkönigin «Niemand auf der Welt kann so Kartoffelsuppe kochen, wie ich sie koche.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Dezember 1992) Busen-Bonus «[Karriere] habe ich ja zum Teil auch nur deshalb gemacht, weil ich eine Frau bin und damals gerade eine Frau gebraucht wurde.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Mai 1995) Der Zug ist abgefahren! «Tja, ich möchte irgendwann den richtigen Zeitpunkt für den Ausstieg aus der Politik finden. (…) Ich will dann kein halbtotes Wrack sein, wenn ich aus der Politik aussteige (…).» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag November 1998) Nach der Spendenaffäre wurde die damalige CDU-Generalsekretärin am 10. April 2000 Parteichefin. Foto: Stern 11

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