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COMPACT-Edition 3

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Merkel gegen Deutschland

Merkel gegen Deutschland Das Volk, der Lümmel «Über alles und jedes wird abgemeckert. Aber wir kriegen nicht wie halbkranke Kinder unsere Wünsche erfüllt. Die Freiheit hat man akzeptiert, aber die Verantwortung noch nicht.» (Über Ostdeutsche, Die Zeit 38/1991) Der verkorkste Osten «Mir dürfen Sie ruhig glauben, dass es mir vor allem darum geht, aus dieser manchmal verkommenen und verkorksten Gesellschaft im Osten irgendetwas zu machen.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Oktober 1991) Honi ist schuld «In vierzig Jahren Diktatur hat die Erziehung in der Familie teilweise gelitten.» (Über die Gewalt ostdeutscher Jugendlicher gegen Ausländer, Rede an der Evangelischen Akademie Tutzing, 31.10.1992) Seit April 2000 ist Merkel CDU-Vorsitzende. Foto: picture alliance/dpa Was sie an der DDR kritisiert «Man war in der DDR praktisch ”unter sich”. Der Ausländeranteil betrug nur rund ein Prozent. Die DDR-Gesellschaft war ”monokulturell”, eine Gesellschaft, die sich streng von anderen kulturellen Einflüssen abzuschotten versuchte. Dadurch wurden Mentalitäten geprägt.» (Rede auf der Tagung der Aktion Gemeinsinn e.V., 26.3.1993) Es war einmal: Die Identitäre «Ich glaube nicht, dass es richtig ist, dass diejenigen in einer rechten Ecke stehen, die sich über die Frage der eigenen Identität und der nationalen Bedeutung Gedanken machen.» (Rede auf dem CDU-Parteitag, 12.–14.9.1993) Es war einmal: Das Nationalgespür «Wir haben uns stets als Deutsche gefühlt. Vielleicht ist deshalb bei uns Ostdeutschen das Gespür für die Nationalität etwas stärker entwickelt als hier in den alten Bundesländern.» (Rede auf dem CDU-Parteitag, 12.–14.9.1993) 20

Merkel gegen Deutschland Die schlimmen Deutschen «Das Schlimmste an den Deutschen ist, dass sie sich so schwertun, normal zu sein. Sie sind immer extrem und müssen alles entweder besonders übel oder besonders großartig machen.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Januar 1994) Es war einmal: Die Unverklemmte «Wir Deutschen haben ja ein sehr verklemmtes Verhältnis zu der Frage, ob wir unser Heimatland lieben dürfen. Insbesondere in den alten Bundesländern. Dabei hilft es uns nicht weiter, wenn wir so tun, als ob wir zu unserem Land keine Beziehung hätten, und uns nicht einmal zu sagen trauen, dass wir uns hier zu Hause fühlen.» (Herlinde Koelbl, Spuren der Macht, Eintrag Januar 1994) Es war einmal: Frohe Deutsche «Wir sollten ein natürliches Gefühl für unsere gesamte Geschichte entwickeln und dann sagen: Wir sind auch froh, Deutsche zu sein. So was geht mir schon über die Lippen.» (Die Zeit 19/2000) «Ein ”deutscher Weg” ist immer der falsche Weg.» 11.2.2004 Zwischen Baum und Borke «Die Fahne, die Nationalhymne, Heimat. Dann fällt mir relativ schnell das Grundgesetz ein und Landschaft. Wenn ich zum Beispiel in Russland bin und die Birkenwäldchen sehe, dann weiß ich, dass das keine deutsche Landschaft ist.» (Gefragt, was ihr zu Deutschland einfällt, Der Spiegel 44/2000) Döner-Deutschland «Ich finde nicht, dass die Deutschen bemerkenswert schlecht oder herausragend toll sind. Ich bin Merkel nach ihrer erneuten Ernennung zur Kanzlerin, 2009. Foto: picture-alliance/dpa ein großer Freund von Döner und Pizza, ich finde, dass die Italiener viel schöner auf dem Trottoir sitzen und dass die Sonne in der Schweiz länger scheint.» (Der Spiegel 52/2000) Mängelliste «… zu wenig Arbeit, instabile soziale Sicherungssysteme, hoch verschuldete öffentliche Haushalte, zu wenig Kinder, in einigen Jahrzehnten 30 Millionen weniger Deutsche, Abwanderung gerade in den neuen Bundesländern, nicht gesteuerte Zuwanderung in anderen Bereichen. Die Versäumnisse sind hinlänglich bekannt.» (Rede auf dem CDU-Parteitag, 1.12.2003) Identität dank Holocaust «Weil wir den Holocaust als Singularität anerkannt haben, können wir heute sagen: Wir sind frei, wir sind vereint, wir sind souverän. Diese Anerkennung hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind.» (Rede auf dem CDU-Parteitag, 1.12.2003) 21

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