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COMPACT-Edition 3

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Königin der Schlepper

Königin der Schlepper Keine Obergrenze «Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt auch für die Flüchtlinge, die aus der Hölle eines Bürgerkriegs zu uns kommen.» (Rheinische Post, 11.9.2015) Deutschland zahlt «Die Kosten für die Aufnahme der Flüchtlinge können wir tragen.» (Rheinische Post, 11.9.2015) «Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze.» 11.9.2015 Merkel-Schland «Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn wir jetzt anfangen uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.» (Gegen die CSU-Kritik an der Grenzöffnung; Pressekonferenz, 15.9.2015) Pragmatikerin «Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.» (Laut dem Journalisten Hugo Müller-Vogg auf einer Fraktionssitzung gesagt, wird von CDU-Abgeordneten bestritten, 22.9.2015) Angies Alleingang «Es hängt natürlich von uns ab, es hängt aber auch von denen ab, die zu uns kommen (…). Und ich werbe dafür, dass wir diese Aufgabe nicht ablehnen – das hat sowieso keinen Sinn –, sondern dass wir sie annehmen, innerlich annehmen und dann auch so gestalten, dass es für uns alle sich zum Guten entwickelt.» (Deutschlandfunk, 4.10. 2015) Zaun oder nicht Zaun «Ich glaube nicht, dass Zäune helfen – das ist müßig. Wir haben das in Ungarn gesehen, dort wurde mit viel Aufwand ein Zaun gebaut – die Flüchtlinge kommen trotzdem und suchen sich dann andere Wege. Mit Zäunen werden wir das Problem nicht lösen.» (Deutschlandfunk, 4.10. 2015) Einer musste schon gehen: Merkel mit Österreichs Altkanzler Werner Faymann. Foto: picture alliance/dpa 44

Merkels Asyl-Selfies, hier in Berlin-Spandau, wurden zum Sinnbild ihrer Grenzen-auf-Politik. Foto: picture alliance/dpa Das elfte Gebot: Refugees welcome! «Ich halte es mal mit Kardinal Marx, der gesagt hat: ”Der Herrgott hat uns diese Aufgabe jetzt auf den Tisch gelegt” (…).» (Deutschlandfunk, 4.10.2015) Wer mag, der muss «Deutschland ist ein starkes Land. Deutschland ist ein tolles Land. Ich mag mein Land, aber nicht nur ich mag mein Land, sondern Millionen von anderen mögen dieses Land und dann ist doch die Aufgabe einfach, dass man so herangeht, dass man das schafft und dann kann man das auch schaffen.» (Anne Will, 7.10.2015) Planlos in Berlin «Den Plan kann ich ja nur geben, wenn ich einen habe.» (Darauf hingewiesen, dass die Deutschen in der Asylpolitik Perspektive und Plan vermissen, Anne Will, 7.10.2015) Vorgetäuschte Ohnmacht «Es liegt nicht in meiner Macht – und nicht in der Macht irgendeines Menschen in Deutschland – zu bestimmen, wie viele Menschen hierherkommen. (…) Es gibt den Aufnahmestopp nicht.» (Anne Will, 7.10.2015) «Mit Zäunen werden wir das Problem nicht lösen.» 4.10.2015 Kann nicht oder will nicht? «Sie können die Grenzen nicht schließen. Wenn man einen Zaun baut, werden sich die Menschen andere Wege suchen.» (Anne Will, 7.10.2015) Legal, illegal, scheißegal «Es ist im Augenblick nicht möglich, Zahlen zu benutzen. Aber das ist auch egal.» (Nach aktuellen Flüchtlingszahlen gefragt, Anne Will, 7.10.2015) 45

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