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COMPACT Edition 4 "Krieg und Frieden"

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Trumps Reden auf Deutsch

16. Juni 2015, New York

16. Juni 2015, New York City Wir haben zwei Billionen Dollar im Irak ausgegeben, zwei Billionen Dollar! Wir haben im Irak Tausende von Leben verloren, Tausende. Wir haben Tausende von verwundeten Soldaten – die ich liebe. Sie sind großartig. Und wir haben gar nichts! Wir können da nicht mal hinreisen. Wir haben gar nichts. Und jedes Mal, wenn wir dem Irak Ausrüstungen geben, lassen sie die bei der ersten abgefeuerten Kugel stehen und liegen! Letzte Woche habe ich gelesen, dass 2.300 Humvees – das sind große Fahrzeuge – dem Feind überlassen worden sind! 2.300 hochwertige Fahrzeuge! Die sind davongerannt, und der Feind hat sie sich geholt. Keine Politikdarsteller mehr Gerade kam raus, dass unser Bruttoinlandsprodukt für das letzte Quartal – ein Zeichen von Stärke, richtig? Aber nicht für uns…, es lag unter null [Gemeint ist das Wachstum]. Hat man sowas schon mal erlebt? Das liegt nie unter null. Unsere Erwerbsquote ist die schlechteste seit 1978. Und unsere echte Arbeitslosigkeit liegt irgendwo zwischen 18 und 20 Prozent. Glaubt bloß nicht an die 5,6 Prozent, glaubt das bloß nicht. Viele Leute finden keine Arbeit, denn es gibt keine, weil China und Mexiko unsere Jobs haben. Sie alle haben Jobs. (…) Unsere Feinde werden mit jedem Tag stärker, und wir als Land werden immer schwächer. Selbst unser nukleares Arsenal funktioniert nicht. Das ist kürzlich bekannt geworden: Die haben eine 30 Jahre alte Ausrüstung. Die wissen nicht mal, ob sie funktioniert. Ich fand es furchtbar, dass das im Fernsehen kam. Mann, ist das ein Signal für Putin und all die anderen, die auf uns schauen. Die sagen: «Das ist eine Nation, die echt keine Ahnung hat. Die wissen nicht, was sie tun.» Es gibt eine Riesenlüge, eine Katastrophe namens ObamaCare. Gestern kam raus, dass die Kosten für Menschen um 29, 39, 49 und sogar 55 Prozent steigen werden. Und die Selbstbeteiligungen gehen durch die Decke. Sie müssen buchstäblich von einem Traktor überfahren werden, um es zu nutzen. Es ist eine Katastrophe. Und erinnert Ihr Euch an die Fünf-Milliarden-Dollar-Website? Wir haben fünf Milliarden für eine Website ausgegeben, die bis zum heutigen Tag nicht richtig funktioniert. Ich habe viele Webseiten, überall. Ich stell’ Leute dafür an, die machen mir die Website. Das kostet mich drei Dollar. 10 (Sprechchöre: «We want Trump! We want Trump!») Also, Ihr braucht auf jeden Fall jemanden, der Euch hilft, denn Politiker bestehen alle nur aus Worten, aber nicht aus Taten. Nichts wird erledigt. Glaubt mir, die werden uns nicht ins gelobte Land bringen. Ich habe meine Runden gedreht, Reden gehalten und meinen Mitrepublikanern zugehört. Das sind wunderbare Menschen. Ich mag sie. Die wollen alle, dass ich sie unterstütze, aber sie wissen nicht, wie sie das fertigkriegen sollen. Die kommen in mein Büro. Nächste Woche treff’ ich mich mit dreien von denen. Und sie haben keinen Schimmer: «Kandidierst Du? Kandidierst Du nicht? Könntest Du uns unterstützen? Was sollen wir tun? Wie sollen wir es tun?» Ich mag sie. Und dann höre ich ihre Reden. Die sprechen nicht über Jobs, und sie sprechen nicht über China. Wann habt Ihr das letzte Mal von jemandem gehört, dass China uns vernichtet? Die entwerten ihre Währung auf ein Niveau, das es unseren Unternehmen unmöglich macht zu konkurrieren. Unmöglich. Die machen uns fertig. Aber das hört Ihr sonst von niemandem. Ich höre mir die Reden dieser Leute ja an. Die sagen: «Die Sonne wird aufgehen. Der Mond wird untergehen.» Alle möglichen wunderbaren Dinge werden passieren. Und die Leute sagen: «Was ist los, ich will nur einen Job. Besorg mir einfach einen Job. Ich brauch die Phrasendrescherei nicht.» So läuft das. (…)

Am 16. Juni 2015 kündigte Trump in New York seine Kandidatur für die Präsidentschaft an. Die meisten Beobachter hielten diesen Schritt damals für einen PR-Gag. Foto: Gino Santa Maria / Shutterstock.com Also, ich habe Politiker beobachtet. Ich habe mein ganzes Leben lang mit ihnen zu tun gehabt. Wenn man es nicht schafft, mit einem Politiker ein gutes Geschäft zu machen, dann stimmt mit einem irgendwas nicht. Die werden Amerika nie wieder groß machen. Die haben nicht einmal eine Chance. Die werden vollständig von Lobbyisten, Geldgebern und den Interessengruppen kontrolliert. Ja, sie kontrollieren sie. Hey, ich habe Lobbyisten. Die können alles für mich erreichen, was ich will. Die sind großartig. Aber wisst Ihr was? Es wird nicht passieren. Weil wir aufhören müssen, Dinge nur für einige zu tun. Das zerstört unser Land. Das muss aufhören, und es muss jetzt aufhören. Unser Land braucht einen wirklich großen Anführer, und wir brauchen ihn jetzt. Wir brauchen einen Anführer, der das Buch The Art of the Deal [deutscher Titel: Die Kunst des Erfolges, Autor: Donald Trump] schrieb. Wir brauchen einen Anführer, der unsere Jobs zurückbringen kann, unsere Produktion, der unser Militär auf Vordermann bringt, der sich um unsere Kriegsveteranen kümmert. Man hat unsere Veteranen aufgegeben. Und wir brauchen auch einen Cheerleader, jemanden, der uns anfeuert. Wisst Ihr, als Präsident Obama gewählt wurde, sagte ich: «Nun, eine Sache wird er gut machen. Ich denke, er wird ein großer Cheerleader für das Land sein. Ich glaube, er hat das richtige Charisma.» Er war lebendig. Er war jung. Ich dachte wirklich, dass er ein großer Anführer sein würde. Aber er war kein Cheerleader. Er ist eigentlich eine negative Kraft. Er war kein Cheerleader; er war das Gegenteil. Wir brauchen jemanden, der die Vereinigten Staaten als Marke hernimmt und sie wieder zum Glänzen bringt. Wir brauchen jemanden, der dieses Land buchstäblich ergreift und es wieder groß macht. Wir können das schaffen. Und ich sage Euch, ich liebe mein Leben. Ich habe eine wunderbare Familie. Sie sagen mir: «Dad, Du wirst etwas tun, das sehr hart sein wird.» Wisst Ihr, mein ganzes Leben lang hat man mir gesagt, dass jemand wirklich Erfolgreiches, jemand extrem oder auch nur bescheiden Erfolgreiches nicht 11

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