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COMPACT Edition 4 "Krieg und Frieden"

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Trumps Reden auf Deutsch

16. Juni 2015, New York

16. Juni 2015, New York City keine Geldgeber. Es ist mir egal. Ich bin wirklich reich. Und ich sage das nicht, um anzugeben, sondern weil wir diese Denkweise für unser Land brauchen. Denn wir müssen das Land reich machen. Es klingt krass. Jemand sagte: «Oh, das ist krass.» Es ist nicht krass. Wir haben 18 Billionen Dollar Schulden. Wir haben nichts als Probleme. (…) Wir haben eine Sozialversicherung, die zerstört wird, wenn nicht jemand wie ich Geld ins Land bringt. All diese anderen Leute wollen sie höllisch kürzen. Ich werde sie überhaupt nicht kürzen. Ich werde Geld reinbringen, und wir werden sie retten. Also das wird passieren: Nachdem mich dreißig meiner Freunde angerufen haben, die unterschiedliche Wahlkampagnen unterstützt haben, nachdem ich von allen Interessensgruppen, den Geldgebern und den Lobbyisten angerufen wurde – und die haben keine Chance, mich zu überzeugen –, werde ich am nächsten Tag einen Anruf von der Chefetage von Ford bekommen. Er würde sagen: «Bitte überdenken Sie das.» Ich würde sagen: «Nein.» Er würde sagen: «Mr. President, wir haben beschlossen, die Anlage in den Vereinigten Staaten hochzuziehen. Wir werden sie nicht in Mexiko bauen.» Das ist alles. Die haben gar keine Wahl. Klare Kante statt leerer Phrasen Es gibt Hunderte solcher Sachen. Ich gebe Euch ein anderes Beispiel. Saudi-Arabien. Die machen dort eine Milliarde Dollar am Tag! Ich mag die Saudis. In diesem Gebäude sind viele Saudis. Sie machen eine Milliarde Dollar pro Tag! Wann immer die Probleme haben, schicken wir ihnen Schiffe. Wir sagen: «O ja, wir werden Euch beschützen.» Was soll das? Wenn die richtige Person an sie heranträte, würden die ein Vermögen bezahlen. Ohne uns würde Saudi-Arabien von der Bildfläche verschwinden. (…) Ich bin es, der alle richtigen Vorhersagen über den Irak getroffen hat. Alle diese Politiker, gegen die ich jetzt [bei den Vorwahlen] antrete, versuchen, das vergessen zu machen. Ich meine, seht Euch [Jeb] Bush an. Es hat fünf Tage gedauert, bis er die Frage zum Irak beantwortet hatte. Er konnte sie nicht beantworten. Ich fragte mich: Ist er intelligent? Dann schaute ich mir [Marco] Rubio an. Er konnte die Frage nicht beantworten: «Ist das mit dem Irak eine gute oder eine schlechte Sache?» Er wusste es nicht. Er konnte die Frage nicht beantworten. Wie sollen diese Leute uns anführen? Wie sollen wir wieder groß werden? Können wir nicht. Die haben keine Ahnung. Sie können uns nicht anführen. Die können nicht einmal einfache Fragen beantworten. Es war furchtbar. (…) 14 Es gibt so viel Wohlstand da draußen, der unser Land wieder reich machen kann, weil wir Geld brauchen. Wir sterben. Wir brauchen Geld. Wir müssen es schaffen. Wir brauchen die richtigen Leute. Ford wird also zurückkommen. Sie alle werden wieder zurückkommen. Meiner Meinung nach wird es in diesen Wahlen um Kompetenz gehen. Ein Reporter sagte neulich zu mir: «Mr. Trump, Sie sind kein netter Mensch.» [Zuruf aus dem Publikum: «Wir brauchen keinen Netten!»] Da ist etwas Wahres dran. Aber eigentlich bin ich das. Ich denke, dass ich eine nette Person bin. Leute, die mich kennen, mögen mich. Mag meine Familie mich? Ich denke schon. (…) Also der Reporter sagte: «Aber, Mr. Trump, Sie sind kein netter Mensch, wie können Sie die Leute dazu bringen, Sie zu wählen?» Ich antwortete: «Ich weiß nicht. Ich denke, dass ich erstens ein guter Mensch bin. Ich gebe viel Geld für Wohltätigkeitsorganisationen und andere Dinge aus.» Aber ich sagte auch: «Das wird eine Wahl sein, die auf Kompetenz beruht, weil die Leute von diesen netten Leuten genug haben. Sie haben genug davon, abgezockt zu werden, und sie haben genug davon, pro Kopf mehr Geld für Bildung auszugeben als jede andere Nation in der Welt. Und bei den Resultaten sind wir auf Platz

16. Juni 2015, New York City 26 weltweit! 25 Länder sind besser als wir im Bereich Bildung, einige von denen sind wie Länder der Dritten Welt. Wir werden selbst zu einem Dritte-Welt-Land, wegen unserer Infrastruktur, unserer Flughäfen, unserer Straßen, wegen allem. Also hab ich gesagt: «Ich mach’s.» Denn eine Menge Leute sagten: «Er wird nie kandidieren. Denn erstens wird er seine Lebensweise nicht aufgeben wollen.» Will ich auch nicht, aber ich tue es trotzdem. Der zweite Grund sei, dass ich ein privates Unternehmen führe. Also weiß niemand, wieviel ich wert bin. Wenn man kandidiert, muss man allen möglichen Regierungsbehörden sein Reinvermögen bescheinigen. Ich sagte: «Das geht in Ordnung. Ich bin stolz auf mein Geld. Ich habe Erstaunliches geleistet.» Ich begann meine Laufbahn in Brooklyn und Queens zusammen mit meinem Vater in einem kleinen Büro. Ich liebe meinen Vater. Ich habe so viel von ihm gelernt. Er konnte toll verhandeln. Ich lernte so viel von ihm allein dadurch, dass ich zu seinen Füßen mit Bauklötzern spielte und hören konnte, wie er mit Subunternehmern verhandelte. Aber er sagte immer: «Donald, geh nicht nach Manhattan, das ist die große Liga, wir kennen uns da nicht aus, lass es.» Ich antwortete: «Ich muss aber nach Manhattan gehen, ich will große Häuser bauen. Ich muss es tun, Dad, ich muss.» Und nach vier oder fünf Jahren in Brooklyn riskierte ich es in Manhattan und machte eine Menge guter Geschäfte. (…) Und jetzt baue ich auf der ganzen Welt, und ich liebe, was ich tue. (…) Ich habe in meinem Leben Zehntausende von Menschen eingestellt. Das bedeutet medizinische Versorgung. Das bedeutet Bildung. Das bedeutet alles. (…) Laut einer der anerkanntesten Buchhaltungsfirmen habe ich ein Vermögen von neun Milliarden und 240 Millionen Dollar. Und ich habe Verbindlichkeiten von etwa 500 Millionen Dollar. Das sind langfristige Schulden mit sehr niedrigen Zinsen. (…) Also habe ich ein Gesamtvermögen – mit dem aktuellen Anstieg werden es gut über zehn Milliarden sein. (…) Ich sage das nicht, um zu prahlen. Das muss ich nicht, ob Ihr’s glaubt oder nicht. Ich sage das, um zu zeigen, dass dies die Art Denken ist, die unser Land braucht. Trumps älteste Kinder Donald Junior, Eric und Ivanka (v.l.n.r.) entstammen der Ehe mit der Tschechin Ivana Marie Zelnickova. Foto: picture alliance / Newscom 15

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