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COMPACT Edition 4 "Krieg und Frieden"

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Trumps Reden auf Deutsch

27. April 2016,

27. April 2016, Washington, D. C. habe vor, das herauszufinden. Falls wir für Amerika keinen guten Deal machen können, dann werden wir die Gespräche schnell abbrechen. Unsere Beziehungen mit China in Ordnung zu bringen ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung eines blühenden Jahrhunderts. China respektiert Stärke. Indem wir uns von ihnen wirtschaftlich übervorteilen lassen, haben wir ihren ganzen Respekt verloren. Wir haben ein gewaltiges Handelsdefizit mit China. Wir müssen schnell einen Weg finden, das auszugleichen. Ein starkes und kluges Amerika ist ein Amerika, das in China einen besseren Freund finden wird. Wir können beide profitieren, oder wir können beide getrennte Wege gehen. Wenn ich zum Präsident gewählt werde, berufe ich außerdem einen Gipfel mit unseren Verbündeten der NATO ein und einen getrennten Gipfel mit unseren asiatischen Alliierten. Auf diesen Gipfeln werden wir nicht nur einen Wiederausgleich finanzieller Verpflichtungen besprechen, sondern auch einen neuen Blick darauf werfen, wie wir neue Strategien entwickeln können, um unsere gemeinsamen Herausforderungen anzupacken. Zum Beispiel werden wir diskutieren, wie wir die aus dem Kalten Krieg erwachsene veraltete Mission und Struktur der NATO erneuern können, um unseren gemeinsamen Herausforderungen, inklusive der Einwanderung und des islamischen Terrorismus, begegnen zu können. Ich werde nicht zögern, militärische Mittel einzusetzen, wenn es dazu keine Alternative gibt. Aber wenn Amerika kämpft, dann muss es kämpfen, um zu gewinnen. Ich werde unsere Besten ausschließlich dann in die Schlacht schicken, wenn es unumgänglich ist – und wenn ich das tue, dann nur, wenn wir einen Plan für den Sieg haben. Nationalstaat statt Globalismus Unsere Ziele sind Frieden und Wohlstand, nicht Krieg und Zerstörung. Der beste Weg, diese Ziele zu erreichen, führt über eine disziplinierte, bedachte und konsistente Außenpolitik. Mit Präsident Obama und Außenministerin Clinton hatten wir das genaue Gegenteil: eine waghalsige, steuer- und ziellose Außenpolitik, die einen Pfad der Zerstörung hinterließ. (…) Auch bin ich darauf vorbereitet, Amerikas wirtschaftliche Ressourcen einzusetzen. Finanzielle Druckmittel und Sanktionen können sehr überzeugend sein – doch müssen wir sie selektiv und mit viel Entschlossenheit gebrauchen. Unsere Macht kommt zum Einsatz, wenn andere sich nicht an die Regeln halten. Unsere Freunde und Feinde müssen wissen, wenn ich eine Linie in den Sand ziehe, dann gilt sie auch. Wie dem auch sei, im Gegensatz zu anderen Präsidentschaftskandidaten werden Krieg und Aggression nicht mein erstes Bestreben sein. Es kann keine Außenpolitik ohne Diplomatie geben. Eine Supermacht versteht, dass Vorsicht und Zurückhaltung Zeichen von Stärke sind. Obwohl ich nicht im Dienst der Regierung stand, war ich absolut gegen den Krieg im Irak. Ich habe seit Jahren gesagt, dass dadurch der Nahe Osten destabilisiert werden würde. Traurigerweise lag ich richtig. Und der größte Nutznießer war der Iran, der den Irak systematisch übernimmt und sich Zugang zu seinen reichen Ölreserven verschafft – was er schon seit Jahrzehnten gewollt hat. Und als Krönung des Ganzen haben wir jetzt auch noch den IS. 26 Mein Ziel ist, eine Außenpolitik zu etablieren, die für mehrere Generationen Bestand haben wird. Daher werde ich auch nach talentierten Experten mit neuen Ansätzen und brauchbaren Ideen schauen und mich nicht mit Leuten umgeben, die außer perfekten Lebensläufen sehr wenig vorzuweisen

27. April 2016, Washington, D. C. Nach G. W. Bushs Lüge über angebliche biologische und chemische Waffen des Irak marschierte eine US-geführte Koalition 2003 in das arabische Land ein. Foto: U.S. Navy haben – außer der Verantwortung für eine lange Geschichte gescheiterter Politik und für fortlaufende Verluste im Krieg. Zu guter Letzt werde ich mit unseren Verbündeten arbeiten, um westliche Werte und Institutionen wieder zu Kräften zu bringen. Statt «universelle Werte», die nicht alle teilen, zu verbreiten, sollten wir verstehen, dass das Stärken und Befördern westlicher Zivilisation und ihrer Errungenschaften weltweit mehr positive Reformen bewirken werden als militärische Interventionen. Das sind meine Ziele als Präsident. (…) Wir werden dieses Land und sein Volk nicht länger dem falschen Gesang des Globalismus unterwerfen. Der Nationalstaat bleibt das wahre Fundament für Glück und Harmonie. Internationalen Verbänden, die uns einschnüren und Amerika schwächen, stehe ich skeptisch gegenüber. Ich werde Amerika niemals in irgendein Abkommen führen, das die Möglichkeiten einschränkt, unsere eigenen Angelegenheiten selbst zu lenken. (…) Ich werde die Welt durch die klare Linse amerikanischer Interessen betrachten. Ich werde Amerikas größter Verteidiger und loyalster Champion sein. Wir werden uns nicht dafür entschuldigen, dass wir wieder erfolgreich sind, sondern das einzigartige Erbe, das uns zu dem macht, was wir sind, mit offenen Armen annehmen. Die Welt ist am friedlichsten und am wohlhabendsten, wenn Amerika am stärksten ist. Amerika wird immer die Funktion des Friedensstifters haben. Wir werden stets helfen, um Leben, ja sogar die Menschheit selbst, zu retten. Aber um diese Rolle zu spielen, müssen wir Amerika wieder stark machen. Wir müssen Amerika wieder angesehen machen. Und wir müssen Amerika wieder groß machen. Wenn wir das tun, kann dieses Jahrhundert zum friedlichsten und wohlhabendsten werden, das die Welt jemals gekannt hat. Vielen Dank. 27

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