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COMPACT Edition 4 "Krieg und Frieden"

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Trumps Reden auf Deutsch

7. Juni 2016, New York

7. Juni 2016, New York City In jedem Wahljahr versprechen Politiker einen Wandel. Obama versprach Wandel, aber es hat nicht besonders gut hingehauen. Jahr für Jahr halten sie nicht, was sie versprechen. Warum sollten Politiker ein System ändern wollen, das komplett manipuliert wurde, damit sie an der Macht bleiben? Warum sollten Politiker ein System ändern wollen, das sie und ihre Freunde sehr, sehr reich gemacht hat? Ich habe ein manipuliertes System besiegt, indem ich mit überwältigendem Rückhalt gewonnen habe – auf die einzig mögliche Weise: Erdrutschsiege im ganzen Land, in jeder demografischen Gruppe. 37 Vorwahlsiege in einem Feld, das mit 17 sehr talentierten Leuten startete. Nach Jahren voller Enttäuschung haben wir eines gelernt: Wir können dieses manipulierte System nicht in Ordnung bringen, indem wir uns – und ich meine das in allem Ernst – auf die gleichen Leute verlassen, die es manipuliert haben. Und das haben sie, glaubt niemals irgendwas anderes. Wir können unsere Probleme nicht lösen, indem wir auf die Politiker zählen, die sie erschaffen haben. Die Clintons haben aus persönlicher Bereicherungspolitik eine eigene Kunstform gemacht. Die haben hunderte Millionen Dollar gescheffelt, indem sie Zugänge, Gefälligkeiten und Regierungsaufträge verkauft haben – und ich meine hunderte Millionen Dollar. Außenministerin Clinton hat sogar ihre gesamte Arbeit von einem gänzlich illegalen privaten Server aus betrieben – wie sie damit davonkommen kann, versteht niemand, Leute. Ihre korrupten Beziehungen sollten nicht in die staatlichen Archive gelangen, was die Sicherheit des gesamten Landes aufs Spiel gesetzt hat. Und ein Präsident in einem korrupten System beschützt sie auch noch komplett – sowas ist nicht richtig. (…) Bekenntnis zur eigenen Nation Ich hätte das alles nicht tun müssen. Einfach ist es nicht, glaubt mir. Aber ich hatte das Gefühl, unserem wunderbaren Land, das zu mir und meiner Familie so gut gewesen ist, etwas zurückgeben zu müssen. Ich habe viele unserer Staaten besucht und das Leid in den Augen der Menschen gesehen. Ich habe Gemeinden in New York, New Jersey, Pennsylvania, Connecticut, Indiana und Ohio besucht, deren Jobs im Fertigungsbereich buchstäblich so gut wie verschwunden sind, beschämend 30 Ivanka Trump während des Nominierungsparteitages. Die 35-Jährige gilt als eigentliche First Lady im Weißen Haus. Foto: Ali Shaker/VOA, Public domain, Wikimedia Commons

Wahlkampfauftritt in Phoenix, Arizona am 29.10.2016. Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0, flickr.com für unser Land, furchtbar. Ich habe die Opfer illegaler Einwanderung in den Arm genommen, Mütter und Väter, die ihre eigenen Kinder begraben mussten, wegen Menschen, die überhaupt nicht hätten im Land sein dürfen – denkt dran, Leute, denkt dran. Ich habe die zerfallenden Städte und die sich mühsam behauptenden Schulen besucht. Ich habe unsere heruntergekommenen Flughäfen, Highways und Brücken gesehen und mit denen anderer Länder verglichen, wo es Anlagen gibt, die unseren so weit überlegen sind, dass man das wirklich schwer glauben kann – schwer vorstellbar, was mit unserem Land passiert ist. Amerika wird Stück für Stück auseinandergenommen und zügig an den Höchstbietenden versteigert. Wir sind pleite, wir sind pleite. Wir schulden 19 Billionen Dollar und gehen schnell auf die 21 Billionen zu. Unsere Infrastruktur ist eine Katastrophe. Unsere Schulen scheitern. Die Kriminalität wächst. Menschen haben Angst. Das Letzte, was wir brauchen, ist Hillary Clinton im Weißen Haus oder eine Erweiterung des Obama-Desasters. (…) Doch wir können das alles umkehren. Wir werden das packen, indem wir Amerika an die erste Stelle rücken. Dieses Bekenntnis ist das Fundament für einen Wandel, der seit langem überfällig ist. Es ist wichtig zu verstehen, was America First bedeutet. Außenpolitisch bedeutet es, dass wir niemals in irgendeine Art von Konflikt eintreten, es sei denn, es macht uns sicherer als Nation. Es muss uns sicherer machen als Nation. Das ist das Gegenteil von Hillarys Außenpolitik, die in Libyen einmarschierte, den Irak destabilisierte, den IS entfesselte und Syrien ins Chaos stürzte und eine Massenmigration auslöste, die in der ganzen Welt verheerenden Schaden anrichtet. Und den Iran hat sie auf den Weg zu Nuklearwaffen geführt und zu einer dominierenden Macht im Nahen Osten gemacht. (…) Im Handel bedeutet America First, dass die Jobs amerikanischer Arbeiter vor unlauterer Konkurrenz aus dem Ausland geschützt werden. Was da passiert, ist eine absolute Schande. (…) Wir werden nur wirklich großartige Handelsabkommen haben, ok? Wir werden die transpazifische Partnerschaft, die eine Katastrophe für unser Land ist, nicht genehmigen. Die ist fast so schlecht wie NAFTA [Nordamerikanische Freihandelszone], das Bill Clinton unterzeichnet hat und das die Produktionsanlagen samt 31

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