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COMPACT Edition 4 "Krieg und Frieden"

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Trumps Reden auf Deutsch

Dass Trump auch

Dass Trump auch innerhalb der republikanischen Partei umstritten ist, war während der Nominierung nicht zu spüren.. Foto: ABC/ Ida Mae Astute, CC BY-ND 2.0, flickr.com viele kleine Unternehmen mit fast fünfzig Prozent besteuert werden. Vor kurzem hatte Hillary Clinton bei einer Wahlkampfveranstaltung wieder einen ihrer Aussetzer. Da sagte sie versehentlich die Wahrheit, dass sie die Steuern für die Mittelschicht erhöhen wolle. Ich schlage vor, eine Einkommensteuerermäßigung für alle einzuführen, vor allem für Amerikaner mit mittleren Einkommen. Dies wird zu Millionen neuer, gutbezahlter Arbeitsplätze führen. Die Reichen zahlen ihren gerechten Anteil, aber niemand wird so viel bezahlen, dass Arbeitsplätze zerstört oder unsere Wettbewerbsfähigkeit untergraben wird. Im Rahmen dieser Reform werden wir die «Carried Interest Deduction» [Steuerermäßigung auf Beteiligungen von Managementgesellschaften am erzielten Gewinn eines verwalteten Fondsvermögens] und weitere Schlupflöcher für Interessensverbände abschaffen, die zwar gut für Wallstreet-Investoren und Menschen wie mich sind, aber unfair gegenüber den amerikanischen Arbeitnehmern. Steuervereinfachung wird ein Hauptbestandteil des Plans sein. Unser jetziges Steuergesetz ist so belastend und komplex, dass wir neun Milliarden Stunden pro Jahr für seine Einhaltung vergeuden. Mein Plan wird die Steuerstufen von sieben auf drei reduzieren und den Prozess erheblich rationalisieren. (…) Während wir unsere eigenen Einschätzungen und Strategien entwickeln werden – in manchen Bereichen werden wir übereinstimmen, in anderen nicht –, werden wir uns auf die gleichen gemeinsamen Ziele konzentrieren und von den gleichen gemeinsamen Prinzipien geleitet werden: Arbeitsplätze, Wachstum und Chancen. Diese Reformen werden die größte Steuerrevolution seit der von Ronald Reagan sein, die Jahre anhaltendes Wirtschaftswachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen anstieß. Wir werden Amerika wieder wachsen lassen. (…) 34 Der Staat New York hat Hillary Clintons gescheiterte Führung bereits durchgestanden. Die Washington Post veröffentlichte gerade einen verheerenden Artikel über Hillary Clintons gebrochene Versprechen. Als Senatorin versprach sie, 200.000 Arbeitsplätze für den Bundesstaat New

8. August 2016, Detroit York zu schaffen. Aber was ist passiert? Die Washington Post schreibt, und ich zitiere: «Das Arbeitskräftewachstum stagnierte insgesamt während ihrer Amtszeit, wobei die Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe um fast 25 Prozent zurückgingen, rekordverdächtig. Die ehemalige First Lady war gänzlich unfähig, wirklich große Gesetzgebungen zu verabschieden.» (…) Vergleichen Sie das mit meiner Akte. In einem kürzlich erschienenen Artikel von Steve Cuozzo, «Wie Donald Trump New York City rettete», schreibt die New York Times, dass ich mich – und dies ist ein direktes Zitat – «durch eine Landschaft leerstehender Fifth-Avenue-Geschäftslokale kämpfte, durch den gefährlichen Sumpf namens Central Park schritt und durch eine Wallstreet, die scheinbar aus dem letzten Loch pfiff, während Unternehmen sich von dort zurückzogen. Beinahe durch schiere Willenskraft kam er [Trump] zur Rettung. Mit seinem seltenen Glauben an eine Zukunft war er maßgeblich am Startschuss für die Erneuerung von Vierteln und Sehenswürdigkeiten, die man fast aufgegeben hatte, beteiligt.» Stimmt! Nicht ich sage das. Die sagen das. (…) Genau das will ich auch für unser Land tun. Ich möchte Amerika Starthilfe geben. Das kann man schaffen. Und so schwierig wird das gar nicht sein. Wirtschaftsdesaster unter Obama Lassen Sie uns jetzt anschauen, was die Obama-Clinton-Politik national geleistet hat. Ihre Politik brachte 1,2 Prozent Wachstum, die schwächste sogenannte Erholung seit der Großen Depression, und eine Verdoppelung der Staatsverschuldung. Es gibt jetzt 94,3 Millionen Amerikaner außerhalb des Arbeitsmarktes. Als Präsident Obama das Amt antrat, waren es 80,5 Millionen – ein Anstieg von fast 14 Millionen Menschen. Die Obama-Clinton-Agenda von Steuern, Ausgaben und Regulierungen hat eine schweigende Teilnation arbeitsloser Amerikaner geschaffen. Hausbesitz ist auf dem niedrigsten Stand seit 51 Jahren. Fast zwölf Millionen Menschen mehr sind auf Lebensmittelmarken angewiesen, seit Präsident Obama ins Amt kam. Weitere fast sieben Millionen Amerikaner mehr leben jetzt in Armut – in Armut! Wir haben die geringste Erwerbsbeteiligung seit vier Jahrzehnten. 85 Prozent der afro-amerikanischen Jugend sind entweder arbeitslos oder stehen außerhalb der Erwerbsbevölkerung [also nicht offiziell auf Arbeitssuche]. Einer von fünf amerikanischen Haushalten hat kein einziges Mitglied mehr, das zur Erwerbsbevölkerung zählt. Das sind die realen Arbeitslosenzahlen – die angeblichen fünf Prozent sind eine der größten Schwindeleien der modernen US-Politik. Gleichzeitig haben amerikanische Haushalte heute über 4.000 Dollar weniger Einkommen als vor 16 Jahren. Der durchschnittliche Arbeiter zahlt heute 31,5 Prozent Einkommens- oder Lohnsteuer. Darüber hinaus gehen weitere zehn Prozent in staatliche und lokale Steuern. Die Vereinigten Staaten haben den höchsten Gewerbesteuersatz aller Industrieländer: 35 Prozent. Es sind fast 40 Prozent, wenn man die Steuern auf staatlicher Ebene hinzufügt. Mit anderen Worten: Wir bestrafen Unternehmen für die Herstellung von Produkten in Amerika, lassen sie ihre Produkte aber steuerfrei in die USA einführen, wenn sie ins Ausland gehen. Das, meine Damen und Herren, ist verkehrte Welt. Unsere gesamte Politik sollte darauf ausgerichtet sein, Arbeitsplätze und Wohlstand in den Vereinigten Staaten zu erhalten. Nach meinem Plan wird keine amerikanische Firma mehr als 15 Prozent ihres Betriebseinkommens an Steuern zahlen. (…) Kleine Unternehmen werden am meisten von diesem Plan profitieren. Nach Hillary Clintons Plan müssen kleine Unternehmen dreimal mehr 35

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