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COMPACT-Magazin 01-2017

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Merkels letzter Kampf

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COMPACT Titelthema Merkels letzter Kampf _ von Tino Perlick Die Amerikaner haben sich Hillary Clinton vom Leib halten können. Nun soll der andere wandelnde Hosenanzug Barack Obama als Hüter der westlichen Weltordnung beerben: Mutti muss weiter kanzlern, um den Multikulti-Globalismus zu retten. Der Totensonntag stand bevor, und entsprechend gedrückt war die Stimmung. Gefahr war im Verzug, seit sich auf der anderen Seite des Atlantiks in der Nacht von 8. auf 9. November eine Revolution vollzogen hatte. «Das Schicksal der Welt steht am Abgrund», hatte Barack Obama vor Donald Trump gewarnt. «Geht jetzt wirklich die Welt unter?», fragte sich Bild nach der aufregendsten Wahlnacht seit Jahrzehnten. «Das Ende der Welt (wie wir sie kennen)» schrieb der Spiegel unter ein Titelbild, das einen auf die Erde zurasenden Meteor mit einem trumpschen Feuerschweif zeigte. Wer könnte uns vor der Vernichtung retten? Würde die Bundeskanzlerin endlich ihr Schweigen brechen und dem Rätselraten um eine erneute Kandidatur ein Ende bereiten? Schon seit Wochen zögerte sie. Jetzt musste ihr Obama höchstpersönlich Beine machen. Am 16. November kam er nach Berlin und empfing die mächtigste Frau Europas zum vertrauten Gespräch in seinem Privatbereich im Nobelhotel Adlon – ein Bruch mit den diplomatischen Gepflogenheiten, nach denen eigentlich die Gäste zu ihr kommen müssen. Tags darauf erteilte Bild, das publizistische Schlachtross der abgewählten amerikanischen Eliten, den Marschbefehl an die Zaudernde: «Sie können jetzt nicht einfach in die Küche gehen und Ihrem Mann ein Schnitzel braten», mahnte Chefkolumnist Franz Josef Wagner. «Sie müssen das Schnitzel für die Welt braten.» Dann die Erlösung: Drei Tage später trat Merkel vor die Kameras und machte ihren erneuten Wahlantritt mit Worten klar, die man ansonsten bei den Anonymen Alkoholikern hört: Sie habe «sprichwörtlich unendlich viel darüber nachgedacht». Auf konkrete inhaltliche Motive für ihre Entscheidung wartete man vergeblich. Man habe es «europäisch und international mit Anfechtungen auf unsere Werte und unsere Interessen zu tun», behauptete sie schmallippig, «und auch, ganz einfach gesagt, für unsere Art zu leben». Nach ihrer Ankündigung stattete Mutti noch ihrer liebsten Hofberichterstatterin Anne Will einen Besuch ab. In der Talkshow verwendete sie Begriffe, die eine Verschärfung des Bevölkerungsaustau- Mit 310 gewonnenen Sitzen verpasste Angela Merkels CDU/CSU- Fraktion 2013 nur knapp die absolute Mehrheit. In diesem Jahr könnte es für die Rautenfrau jedoch eng werden. Foto: picture alliance / Jochen Eckel «Sie müssen das Schnitzel für die Welt braten.» Franz Josef Wagner 11

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