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COMPACT-Magazin 01-2017

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Merkels letzter Kampf

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COMPACT Editorial Die letzten Tage im Kanzlerbunker Angela Merkel tanzt den Adolf Hitler. Nicht, weil sie ein Nazi ist. Sie ist nicht sein Wiedergänger, sondern seine spiegelbildliche Karikatur. Karl Marx hat geschrieben, dass alle Katastrophen sich zwei Mal ereignen – «das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce». Nach dem GröFaZ kommt die Grö- MaZ – die größte Mutti aller Zeiten. So wie er im Frühjahr 1945 in seinem Luftschutzraum weiter auf Wunderwaffen für den Endsieg hoffte, so hat sie sich jetzt im Kanzlerbunker verschanzt und kaut Fingernägel. Ihre Uhr tickt – im Herbst sind Bundestagswahlen. Ihren Paladinen kann sie nicht mehr trauen: Der CDU-Parteitag hat den Doppelpass abgelehnt, der CSU-Vorsitzende blieb ihrer Kandidatenkür fern. Die Springerpresse, bisher ihre stärkste Artillerie, droht, die Kanonen umzudrehen: Kein Tag, an dem Die Welt nicht in großer Aufmachung über die Bluttaten in Folge des Massenimports von Muslimen berichtet. In einem Leitartikel zum Mord an Maria L. hieß es: «Wären die Grenzen im September 2015 geschlossen geblieben, würde die Medizinstudentin aus Freiburg noch leben.» Das markiert die Kanzlerin als Schuldige. Dass der Führerin wichtige Bundesgenossen von der Fahne gehen, erinnert ebenfalls an die letzte Phase des Zweiten Weltkrieges: Nach dem Zusammenbruch der Front im Osten setzte sich kein anderer als Heinrich Himmler von dem Untergangskurs des Walhalla-Süchtigen ab und begann Geheimverhandlungen mit den Amerikanern. Die große Macht jenseits des Atlantik ist jetzt auch für die Risse im Merkel- Block verantwortlich: Wer klug ist, hat sich längst ausgerechnet, dass die Rautenfrau gegen den neuen US-Präsidenten keine Chance hat. Wenn er die Grenzen für Moslems schließt, wird sie mit ihrem Scharia-welcome-Kurs mit abgesägten Hosen dastehen. Ein deutscher Sonderweg gegen die westliche Supermacht ist zwar vorstellbar – aber bestimmt nicht angeführt von Leuten, denen der Amerikanismus in die politische DNA eingeschrieben ist. Merkels Hitler-Farce begann exakt am 4. September 2015, als sie in einer einsamen Entscheidung das Asylgesetz sowie die Verfassung brach und die Grenzkontrollen aussetzte. Sie hat dabei weder ihr Kabinett noch die Spitzen der Koalitionspartner noch die Sicherheitsexperten befragt – und schon gar nicht das Parlament. Damit hat sie den Übergang zur totalen Macht aus der Frühphase der NS-Herrschaft geprobt. Man lese den Aufsatz Carl Schmitts mit dem Titel «Der Führer schützt das Recht» aus dem Jahre 1934: Der Staatsrechtler billigte darin, solange das Vaterland durch «die Denkweise eines liberalen ”Rechtsstaats” gelähmt» sei, Adolf Hitler zu, dass er «im Augenblick der Gefahr kraft seines Führertums als oberster Gerichtsherr unmittelbar Recht schafft». Die strukturelle Ähnlichkeit zum Hitlerismus kann das Merkel-Regime verbergen, weil es die weltanschaulichen Prämissen von damals einer simplen Spiegelung unterzieht, die aber an deren menschenfeindlichem Kern nichts ändert. Statt nationaler Sozialismus wird heute antinationaler Sozialismus praktiziert, der die Reichtümer Deutschlands an die ganze Welt verteilt. Während die Nazis den Volksbegriff paranoid verengten und das Deutschtum auch jenen absprachen, die – wie die Juden – schon seit Generationen im Land lebten, weiten die Multikulturalisten ihn ins Uferlose aus und geben jedem einen Pass, der nur Asyl stammelt. Der aktuelle Rassismus richtet sich nicht mehr, wie damals, gegen Fremde – sondern gegen die eigene Nation. Manche mag beruhigen, dass das heutige Deutschland keinen Krieg mehr beginnen, keinen Judenmord mehr verüben wird. Was aber, wenn Merkel uns beide Gräuel mit den Dschihad-Kriegern ins Land holt? Chefredakteur Jürgen Elsässer. Foto: Jörg Gründler 3

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