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COMPACT-Magazin 01-2017

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Merkels letzter Kampf

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COMPACT Politik Kubitschek mischt CDU auf nur aus den Spinnern im Westen, sondern da gibt es auch die Erben der konservativen Staatspartei, der SED. Und die haben schon gemerkt, dass die soziale Frage auch bei uns gut aufgehoben ist. Wir sagen, wir sind gegen die Manager-Boni, für Manager-Haftung, damit bestimmte Exzesse nicht mehr stattfinden. Das hört man von den anderen Parteien nicht. schlechtreden, in die rechte Ecke drücken, uns ja aufgewertet haben. Ich glaube, man muss nur sagen: Okay, wir müssen das jetzt quasi anders machen, und wir müssen gegen das Establishment angehen. Nicht, weil es das Establishment ist, sondern weil Fehlentscheidungen getroffen, Kriege geführt worden sind und so weiter. 26 Der Herausgeber der rechten Zeitschrift Sezession, Götz Kubitschek, hat einen Streit in der CDU des Landes Sachsen-Anhalt ausgelöst. Im Januar wollte das Theater Magdeburg den Verleger und Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht von der CDU auf eine Bühne holen. Ministerpräsident Reiner Haseloff zog die Notbremse und untersagte seinem Parteifreund die Teilnahme. Doch bei den Unionisten rumort es weiter: Der Kreisvorsitzende André Wallberg von der Mittelstandsvereinigung der CDU Halle/Saalekreis hat in einem Brief an Haseloff und Landeschef Thomas Webel kritisiert, dass die CDU deutlich von ihren Grundwerten abgerückt sei. Teile der Fraktion würden die ungeliebte Kenia-Koalition mit SPD und Grünen am liebsten aufkündigen und mit der AfD anbandeln. Es wäre eine Ironie der Geschichte, wenn ausgerechnet der kompromisslose Kubitschek – und nicht die Liberalen in der AfD – Teile der CDU aus dem Merkel-Lager herausbrechen würde. Klare Kante zeigt offensichtlich Wirkung. (je) Götz Kubitschek. Foto: B.C. Richter _ Frank-Christian Hansel, Jahrgang 1964, war 2013/2014 Bundesgeschäftsführer der AfD, gewann im September 2016 für seine Partei ein Mandat im Berliner Abgeordnetenhaus und dient seiner Fraktion als parlamentarischer Geschäftsführer. Die Diskussion ist ein für den Abdruck gekürzter und bearbeiteter Ausschnitt aus der Video-Vorstellung der COMPACT- Ausgabe 12/2016, die in voller Länge auf unserem «YouTube»- Kanal zu sehen ist. Elsässer: Sie sagen, der Diskurs in Deutschland ist aufgrund der sogenannten Last der Vergangenheit, die uns aufgedrückt wird, schwieriger. Muss man nicht sagen: Auch diese Sonderbedingung ist durch die Trump-Wahl Makulatur geworden, wir haben jetzt mit dem Trump-Rückenwind einfach die Möglichkeit, offener zu sprechen? Wenn dann die Medien sagen «Ihr seid Rassisten!», sagen wir: «Moment mal, wir sagen doch das Gleiche wie Trump!» Hansel: Das kann durchaus sein. Ich glaube schon, dass sich da etwas öffnet. Die Kunst der Zuspitzung Elsässer: Ich glaube, dass man die Polarisierung offensiv betreiben muss. Das hat auch Trump gemacht, den Pol des Volkes gegen den des Establishments gesammelt. Wenn man auf Polarisierung verzichtet, bleibt die Gesellschaft eine Einheitssoße, die von oben her gelenkt wird. Hansel: Da haben Sie recht, aber die AfD an sich ist schon die Provokation. Die Tatsache, dass es uns gibt, ist schon Ausfluss dessen. Und das ist ja das Geniale, dass das die Altparteien nicht verstanden haben. Und dass sie, indem sie uns piesacken, uns Elsässer: Reden wir über Zuspitzungen. Natürlich kann die AfD nicht sagen: Wir bauen jetzt eine Mauer. Das ist in Deutschland eine sehr schlechte Parole. Aber wieso übernimmt man nicht von Trump die Parole – von ihm auf Hillary Clinton bezogen: «Wir bringen Merkel hinter Gitter!»? Ich glaube, das wäre sehr populär. «Warum bringt man nicht die Parole: Merkel hinter Gitter?» Elsässer Hansel: Schauen Sie, ich bin relativ viel auf Facebook. Und ich kucke mir da auch an, was zum Teil kommentiert wird. Und bei dem Wort Volksverräter – Merkel Volksverräter –, da habe ich einfach ein Problem. Das geht mir zu weit. Man kann die Kritik an Angela Merkel, am Flüchtlingsrettungswahn, am Eurorettungswahn, am Klimarettungswahn auch ganz normal ausdrücken, indem man einfach die Fakten benennt: den Gesetzesbruch. Das ist Provokation genug! Elsässer: Meine Formulierung «Merkel hinter Gitter!» ist ja erst mal eine rechtsstaatliche Position: dass man sagt, hier sind Gesetze gebrochen worden, auch das Grundgesetz, so massiv, im Alleingang, von einer Frau, die sich Kanzlerin nennt – das muss doch strafrechtlich geahndet werden! Hansel: Wir haben «klare Kante». Wir sagen, das sind Rechtsbrüche. Wir sind nicht gegen die Flüchtlinge – wir sagen ja auch, wir wären wahrscheinlich selber welche, wenn wir in der Situation wären –, sondern wir sind gegen die Politik. Wir sagen: Demonstriert wird nicht gegen die Menschen, sondern gegen die falsche Politik – vor den Rathäusern, nicht vorm Flüchtlingsheim. Und die Leute haben verstanden, dass wir gegen diese Rechtsbrüche sind. Auch die Problematik der Kultur: dass das nicht funktioniert und nicht passt, in wesentlichen Zügen, durch den Islam im Sinne der Scharia… Das sind wir, und das haben die Leute verstanden. Da brauche ich es jetzt nicht, wenn eine Demo ist, und einer fängt an, «Ausländer raus!» zu rufen. Das wird uns dann zugerechnet. Und das ist kontraproduktiv. Vorbild für die AfD? Donald Trump während seines Wahlkampfes. Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0, flickr.com

Pädosex am Hindukusch _ von Udo Ulfkotte Selbst die Bundeswehr schaut weg: Unter den Augen der NATO-Truppen blüht in Afghanistan der traditionelle Kindesmissbrauch. Auch deutsche Politiker kuschen vor den grausamen Sexriten der Einheimischen – einer beteiligte sich sogar daran. Die Lügen, mit denen Politiker und Journalisten uns beim Thema Afghanistan eindecken, beginnen schon beim Wort Hindukusch. Die Aussage, dort Frieden und Freiheit zu verteidigen, ist an Skrupellosigkeit ohnehin kaum noch zu überbieten. Dass «Hindu» dabei für die Anhänger der Religion der Hindus steht (der drittgrößten Religion der Welt), muss wohl nicht lange erklärt werden. Und «kusch» ist die eingedeutschte Variante des persischen Wortes «kosh», das man mit «töten» oder «vertreiben» übersetzt. Der Hindukusch steht also auf der islamischen Seite des Bergmassivs von Afghanistan bis hin zum Iran als Symbol für jenen Ort, wo man die Anhänger des Hinduismus gern vertreibt oder tötet. Blutige Knabenspiele Seit der Ankunft westlicher Soldaten in Afghanistan im Jahre 2001 gibt es im Hinblick auf die Anhänger der afghanischen Hindu-Tötungsdoktrin auch noch eine deutsche Anordnung, wonach die Landessitten zu respektieren sind und auch bei der verbreiteten Vergewaltigung kleiner Jungen weggeschaut und nicht eingegriffen werden darf. Da heißt es: Die NATO-Truppen müssten wissen, dass es im Land üblich sei, kleine Jungen zu vergewaltigen. Haben Sie je dazu auch nur ein Wort in unseren Leitmedien vernommen? Studien bestätigen übrigens, dass viele Afghanen es selbstverständlich finden, Geschlechtsverkehr mit kleinen Jungen zu haben. Das alles findet ganz offen statt. Angebahnt werden solche Kontakte bei abendlichen Festen, die als «Knabenspiel» bekannt sind (in der Landessprache heißt das «Bacha Bazi»). Seitdem der Deutsche Bundestag im Dezember 2001 den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan genehmigt hat, reißen sich pädophile Journalisten und Politiker darum, im Gefolge von «Delegationen» in jenes Land mitreisen zu dürfen, wo die Kindesvergewaltigung zum abendlichen kulturellen Freizeitvergnügen gehört. Seit dem Jahre 2008 gibt es auch ernst zu nehmende Berichte der Vereinten Nationen, denen zufolge in den von der Bundeswehr kontrollierten Sektoren im Norden Afghanistans Bacha Bazi wieder eine neue Blüte erfährt. Die Knaben müssen dabei in Bis ins frühe 20. Jahrhundert war Bacha Bazi in weiten Teilen Zentralasiens üblich. Foto: Khaama News Auf Druck der Taliban hat die Bundeswehr das Kreuz in ihrer Feldkirche abgenommen. 27

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