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COMPACT-Magazin 01-2017

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Merkels letzter Kampf

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COMPACT Dossier Die Vertreibung aus dem Paradies _ von Jürgen Elsässer Migrantengangs terrorisieren die Stadt, Frauen sind Freiwild. Der Mord eines Asylanten an Maria L. hat deutlich gemacht: Ausgerechnet in Freiburg, dem Biotop der achtundsechziger Utopien, sind heute diejenigen schutzlos, deren Befreiung sich die Linke immer auf die Fahnen geschrieben hatte. Gerade ihre Gutherzigkeit ist Maria zum Verhängnis geworden. Freunde und Fremde trauern um Maria. Foto: picture alliance / Patrick Seeger/dpa Sind es immer die Besten, die zuerst geschlachtet werden? Maria L. verkörperte alles, was wir an unseren Frauen schätzen: Die 19-jährige Medizinstudentin war nicht nur hübsch, sondern auch gebildet und wissbegierig. Fotos zeigen sie mit einem Lachen, das Lebenslust und eine unschuldige Zuversicht bezeugt. Ihre Jugend muss behütet gewesen sein: Sie stammte aus einer wohlhabenden Familie, ihr Vater ist hoher EU-Beamter und in der Kirche aktiv. In der Todesanzeige schreiben die gläubigen Eltern: «Maria war 19 Jahre lang ein einziger Sonnenschein für uns, und das wird sie bleiben. Wir danken Gott für dieses Geschenk, das Er uns mit ihr gemacht hat. Wir sind gewiss, dass sie es bei Ihm gut hat.» Die christliche Caritas war Maria ein Herzensanliegen, sonst hätte sie sich nicht in der Flüchtlingshilfe engagiert. Sie fragte nicht nach Politik, sie fragte nicht nach dem Sinn offener Grenzen, sie wollte nicht wissen, ob einer sich Asyl erschwindelt hat oder nicht. Sie wollte einfach helfen. «Geräusche wie ein Tier» Doch gerade diese Gutherzigkeit wurde ihr zum Verhängnis: Am 16. Oktober gegen drei Uhr nachts wurde sie auf dem Heimweg von einer Studi-Party auf einem Radweg in der Nähe des Fußballstadions vergewaltigt und anschließend in die nahen Dreisam geworfen. Ob sie ihren mutmaßlichen Mörder persönlich gekannt hat, ist zwar noch offen. Aber Tatsache ist, dass es sich bei dem 17-jährigen Afghanen um einen Asylbewerber handelt, der vor 15 Monaten über die Grenze kam. Eine Freiburger Pflegefamilie bot diesem Hussein K. ein Zuhause, er saß mit den Leuten am Esstisch und genoss ihre Gastfreundschaft. Wie müssen sich diese Großherzigen jetzt fühlen, nachdem sich das angebliche Bürgerkriegsopfer als brutaler Täter entpuppt und ausgerechnet ein Mädchen ins Jenseits befördert hat, das sich für Seinesgleichen einsetzte? Werden sie sich an Äsops Fabel erinnern, in der ein Bauer eine im Frost halberstarrte Schlange fürsorglich an seiner Brust gewärmt hatte – und zum Dank totgebissen wurde? 44 Die Natter an ihrem Busen – Maria hatte keine Chance in dem Verzweiflungskampf, der ihr Leben beendete. Auf seinem Facebook-Profil posierte der Afghane mal als Macho mit Basecap und gegeltem Haar, mal als Metrosexueller mit gezupften Augenbrauen. Verstörend ist ein Foto, das er im März postete: Es zeigt einen Wolfsmenschen, der sich über ein Mädchen beugt und ihren Kopf hält. Kumpels, mit denen er auf dem Colombi-Platz abhing

und Drogen konsumierte, berichteten der Bild-Zeitung von seinem ekelhaften Verhalten gegenüber Frauen: «Wir alle gucken schönen Frauen hinterher, sprechen sie an. Aber Hussein hat so ein Geräusch gemacht wie ein Tier. Er hat die Frauen richtig belagert und seine Show abgezogen.» Die Heldin der Ermittlungen Es gibt neben Maria L. noch eine beeindruckende Frauengestalt in dieser schrecklichen Geschichte: eine junge Kriminalassistentin der Freiburger Polizei, deren Namen in den Medien nicht preisgegeben wurde. Menschen wie sie sind die stillen Helden, die einem noch Hoffnung machen. Die Dominanz der Multikulti-Ideologie hat die Idylle wehrlos gegen archaische Fremde gemacht. Dabei hätte man den Mörder auch ohne ihre Mühen schnell dingfest machen können. Am Fahrrad und an der Kleidung des Opfers gab es nämlich genügend DNA-Spuren. Da diese aber keine Treffer in der polizeilichen Datenbank ergaben, trat die Sonderkommission quälende Wochen lang auf der Stelle. Doch das war ein künstlich von der Politik aufgebautes Hindernis: Die Gesetze verbieten, was labortechnisch möglich ist, nämlich der DNA Angaben über Haut-, Haar- und Augenfarbe eines Verdächtigen zu entnehmen und auf dieser Grundlage dessen Ethnie einzugrenzen. Unter dem frommen Vorsatz, Diskriminierung von Afrikanern, Arabern und anderen Rassen zu unterbinden, wird die Arbeit der Fahnder fahrlässig erschwert – man könnte das auch Täterschutz nennen. Trotz dieses Handicaps arbeitete die Freiburger Kripo mit Hochdruck weiter. Ein Brombeerstrauch am Tatort wurde komplett in die Kriminaltechnik gebracht und akribisch untersucht. Dabei fand sich ein einzelnes Haar, 18 Zentimeter lang, das zur einen Hälfte schwarz, zur anderen Hälfte blondiert war. Man wusste nun, welche Frisur der Gesuchte hat. Aber erst dem unermüdlichen Einsatz der jungen Kollegin ist zu danken, dass auch das dazugehörige Gesicht identifiziert werden konnte. Sie war es, die tagelang die Überwachungsvideos der Freiburger Straßenbahnen sichtete und dabei einen Mann mit diesem sogenannten Undercut-Schnitt entdeckte, der in der Tatnacht am Bertholdsbrunnen in die Linie 1 einstieg und Richtung SC-Stadion fuhr. Mit diesem Bild fanden die Kriminalisten innerhalb weniger Tage Hussein K. Das Ende der Idylle Dass das Verbrechen gerade in Freiburg passiert ist, hat die Wohlfühl-Republik geschockt. Die weltoffene Universitätsstadt im Dreiländereck stand seit den 1970er Jahren für den Vormarsch der Achtundsechziger. Hier war die Wiege der Anti-Atom-Bewe- So sieht sich das bunte Freiburg gerne: Christopher Street Day 2016. Foto: picture alliance / dpa Die Ermittler sind von der Schuld Hussein Ks. überzeugt. Foto: Screenshot Facebook 45

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