Aufrufe
vor 9 Monaten

COMPACT-Magazin 02-2017

  • Text
  • Compact
  • Menschen
  • Deutschland
  • Frauen
  • Syrien
  • Trump
  • Russland
  • Deutsche
  • Deutschen
  • Politik
Jung, wild, patriotisch

COMPACT

COMPACT Intern Björn Höcke ist für den WDR eine Art neuer Hitler. Foto: Screenshot WDR Marcus Pretzell. Foto: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu, CC BY-SA 3.0 de Fake-News vom Waffenhändler. Foto: Screenshot, BRN Pixel/Fotolia Gruß an die Märchentante Brief an den Türsteher Scheck von der Gräfin 8 Dunkle Wolken ziehen auf, bedrohlich raunende Hintergrundmusik lässt Übles vermuten: Den nichtsahnenden Zuschauer muss bei der WDR-Dokumentation «Das braune Netzwerk» – ausgestrahlt am 11.1.2017 – das blanke Entsetzen überkommen haben. Deutschlands Demokratie im Würgegriff rechtsradikaler Eliten aus Politik, Medien und Wirtschaft? Ein fantastisches Ammenmärchen aus der Propagandaküche des GEZ- Apparats. Und dann auch noch so schlecht gemacht – peinlich! Die gesamte COMPACT-Redaktion hat sich aber trotzdem köstlich amüsiert. Besonders auf die Verbindungen unseres Chefredakteurs Jürgen Elsässer in die Vorstandsetagen deutscher Großkonzerne warteten wir gespannt. Große Teile des superinvestigativen Machwerks gingen in brüllendem Gelächter unter. Informierte Zeitgenossen hatten ihren Spaß, vorausgesetzt natürlich, es gelang ihnen, die berechtigte Wut auf solche Fake News herunterzuschlucken und zu erkennen, was diese Sendung wirklich leistet: Nämlich den Fall der Massenmedien in die Bedeutungslosigkeit auf Warp-Geschwindigkeit zu beschleunigen! Schlüsselwort der Klippschul-Propaganda ist das allgegenwärtige «Hinterzimmer», in dem das halluzinierte Netzwerk aus AfD, COMPACT, Identitärer Bewegung, NPD, Ku- Klux-Klan und dem Merck-Konzern zwischen schummrigem Licht und schlechter Luft den Ansturm auf die Demokratie vorbereitet. Unnötig zu sagen: Dieses Filmchen brachte nicht die kleinste Spur eines Beweises. COMPACT bedankt sich wie immer artig für die Werbung und ruft den Nazi-Jägern zu: Nur weiter so! Am 21. Januar veranstaltete der AfD-Europaabgeordnete Marcus Pretzell in Koblenz eine Großveranstaltung mit Marine Le Pen, Geert Wilders und anderen europäischen Oppositionsführern. Neben wichtigen Mainstream-Medien verweigerte er auch COM- PACT eine Akkreditierung – ein Vorgang, der für gehörige Schlagzeilen sorgte und prompt vom Bundesspressesprecher der AfD kritisiert wurde. Tatsächlich handelte Pretzell nur in eigenem Namen, nicht im Parteiauftrag. Jürgen Elsässer schrieb daraufhin einen Offenen Brief an den Politiker. Darin heißt es unter anderem: «Dass Sie auch noch COM- PACT ausgeschlossen haben, ist in besonderer Weise parteischädigend. COMPACT hat in den erfolgreichen Wahlkämpfen der AfD im letzten Jahr eine wichtige mobilisierende Rolle gespielt. Wir haben insbesondere im März 2016 in Sachsen-Anhalt und im September 2016 in Mecklenburg-Vorpommern (…) mit dafür gesorgt, dass die AfD Rekordergebnisse (…) eingefahren hat. (…) Uns ist aber durchaus klar (…), warum Sie COMPACT ausgrenzen wollen: Wir haben in mehreren Online-Beiträgen in den letzten Wochen scharf kritisiert, dass Sie und Ihre Gefolgsleute bei der Aufstellung der Landesliste zu den so wichtigen NRW-Wahlen im Mai eine brutale Machtpolitik betrieben und kritische Strömungen weggebissen haben. (…) Erfolg haben kann die AfD nur, wenn sie sich als pluralistisches Projekt der Einheit begreift und alle Strömungen mitnimmt: Liberale, Konservative, Sozialpatrioten, Identitäre. Die Loyalität von COMPACT gilt dem deutschen Volk – und einer Partei nur insofern, wie und solange diese sich in den Dienst des Volkes stellt.» Erinnern Sie sich noch an die abgelegte Adelige Jutta von Ditfurth, die frühere Vorsitzende der Grünen? Sie hatte Jürgen Elsässer im April 2014 als «glühenden Antisemiten» bezeichnet, war von ihm deswegen wegen Verleumdung verklagt worden und verlor gleich zwei Prozesse. Die Beleidigung unseres Chefredakteurs kam Ditfurth teuer zu stehen, wie sie jetzt selbst vorgerechnet hat: Ihre Kosten für die Gerichtsverfahren beliefen sich demnach auf 55.000 Euro, davon spendeten ihre gutgläubigen Anhänger 21.000 Euro, ein Beitrag von 9.000 Euro ist noch offen. Dafür bettelt sie jetzt bei ihren Getreuen weiter um Geld und erweckt die Hoffnung, bei einem letzten Versuch vor dem Europäischen Gerichtshof könne sie doch noch siegen. COMPACT hat von der Knete übrigens nur etwas über 4.000 Euro bekommen – der Ausgleich unserer eigenen Verfahrenskosten. Mit ähnlichen Klagen müssen auch andere Verleumder unserer Zeitschrift rechnen. So haben wir bereits im Herbst 2016 mehrfach Anzeige gegen einen Waffenhändler gestellt, der im Internet unter Anonymousnews firmiert und damit fälschlich den Eindruck erweckt, er sei Teil der internationalen Hackerbewegung. Ohne jeden Beleg hat er mehrfach Mitarbeiter von COMPACT, aber auch Pegida und die Identitäre Bewegung der Zusammenarbeit mit Geheimdiensten bezichtigt. Überdies versendete er in unserem Namen gefälschte Massenmails. Leider lebt dieser Mario Rönsch mittlerweile in Ungarn, und die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam. Aber keine Sorge: Bei Ditfurth hat es auch zwei Jahre gedauert – zahlen musste sie trotzdem.

COMPACT Titelthema Europas Töchter gegen Allahs Söhne _ von Jürgen Elsässer Ein Aufstand alter Männer – so karikiert die Lügenpresse die Wähler von AfD und FPÖ, die Wutbürger in den Straßen von Dresden und anderswo. Doch der Widerstand hat auch eine spezifisch weibliche Seite – inspiriert von einer Italienerin, die sich mutig gegen die Invasion der Mohammedaner stemmte. Frauen sind die Hälfte des Himmels, und auch das GEZ-Fernsehen kommt nicht mehr an ihnen vorbei. AfD-Prominente wie Frauke Petry, Beatrix von Storch, Alice Weidel oder die Publizistin Birgit Kelle standen in Talkshows schon oft ihren Mann. Erika Steinbach, die Grande Dame der CDU, wird sich nach ihrem Parteiaustritt den Mund noch weniger verbieten lassen als vorher. Aus der zweiten Reihe drängen die Thüringer Landtagsabgeordnete Wiebke Muhsal oder scharfzüngige Kolumnistinnen wie Ellen Kositza und Anabel Schunke nach vorne. In vielen Städten sind es Frauen, die als Organisatoren und Sprecherinnen von Protestaktionen hervortreten: Ester in Karlsruhe, Ramona in Görlitz, Julia in Berlin, Linda in Fürstenfeldbruck. Fast jede Frau in Westeuropa hat mittlerweile persönliche Erfahrungen mit Erniedrigung durch muslimische Männer gemacht. Was eine Italienerin aus Florenz und Rom berichtet, spielt sich mittlerweile auch in Köln und Berlin – ach was: in jeder deutschen Stadt! – ab: «Welche Frechheit! Welche Arroganz! ”Ich kenne meine Rechte”, zischte mir auf dem Ponte Vecchio ein Nigerianer zu, den ich schief angeschaut hatte, weil er Drogen verkaufte. Meinerseits schrie ich zurück: Ich lass‘ Dich verhaften und ausweisen, verdammter Hurensohn, brutto figlio di puttana. Das gleiche ”ich kenne meine Rechte” hatte zwei Jahre zuvor auf dem Platz an der Porta Romana ein sehr junger Sohn Allahs in perfektem Italienisch zu mir gesagt, der mir an den Busen gegrapscht und den ich mit dem gewohnten Tritt in die Eier zurechtgewiesen hatte. (Nunmehr die einzige Waffe, derer sich die Frau bedienen kann, um ihre Bürgerrechte durchzusetzen.) Nicht zufrieden mit all dem, fordern sie immer mehr Moscheen, obwohl sie in ihrem eigenen Land nicht den Bau der kleinsten Kirche gestatten und Nonnen vergewaltigen und Ein Tritt in die Eier ist nunmehr die einzige Waffe, mit der eine Frau ihre Bürgerrechte durchsetzen kann. Oriana Fallaci (1929–2006) warnte vor einer «demographischen Eroberung» Europas durch den Islam. Foto: interTOPICS/Globe Photos 9

© COMPACT-Magazin GmbH 2016 Alle Rechte vorbehalten

   Mediadaten  /  Datenschutz  /  Impressum  /  Kommentarregeln  /  Nutzungsbedingungen  /  Widerruf