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COMPACT-Magazin 03-2017

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Schulz wird Merkel

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COMPACT Titelthema Kabinett des Grauens _ von Jürgen Elsässer Wie könnte die Regierungsmannschaft aussehen, wenn Martin Schulz eine rot-rot-grüne Koalition bildet? COMPACT stellt die heißesten Anwärter auf Ministerposten vor. Vorsicht: Angesichts des Zustands dieses Landes könnte auch diese Satire von der Realität überholt werden. 10 Frauen- und Familienminister Daniel Cohn-Bendit (Grüne) Hat Erfahrungen mit Kleinkindbetreuung in einer Frankfurter Kita gesammelt («Her mit den kleinen Lolitas») und lässt auch sonst nichts anbrennen. Gender-Toiletten werden kostenneutral eingeführt («Pipifax»). 10 8 13 12 3 11 13 Chef des Kanzleramts Andrea Nahles Als unbeliebteste SPD-Ministerin muss sie aus der Schußlinie. Werkelt in Schulz’ Windschatten nun an ihrer Zukunft: «Ich hab ja gar nichts dagegen, mal Bundeskanzlerin zu werden.» 12 Drogenminister Volker Beck (Grüne) Hat auf dem Gebiet große Erfahrungen (Spitzname: «Crystal Beck»). Sein Programm: Wenn Cannabis bereits in der Grundschule legalisiert wird, sind die Knirpse weniger anfällig für das harte Zeug. 3 Innenminister Gregor Gysi (Linke) Hat schon als Senator in Berlin nach ein paar Monaten hingeschmissen und ist deswegen prädestiniert für Krisen aller Art. Wird sich energisch für mehr Abschiebungen einsetzen – aber nur, was Schwaben im Prenzlauer Berg angeht. 11 Umwelt- und Landwirtschaftsminister Jürgen Trittin (Grüne) Klare Kante: Viehzucht wird abgeschafft, da die Viecher CO2 furzen und damit den Klimawandel herbeiführen. Stattdessen sollen die Bauern mehr Windräder anpflanzen. 16 Foto: picture alliance / Sven Simon // Wikimedia Commons – N4thaniel, CC BY-SA 3.0; Franz Richter, CC BY-SA 3.0; Raimond Spekking; Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0; Mettmann, CC BY 3.0; Dirk Vorderstraße, CC BY-SA 3.0; Armin Kübelbeck, CC BY-SA 3.0 // flickr.com – Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, CC BY 2.0

COMPACT Titelthema 8 Justizminister Heiko Maas (SPD) Hat sich als Volksverräter in den letzten vier Jahren im Amt bewährt. Wird sich kämpferisch mit Facebook anlegen und von Mark Zuckerberg ein energisches Vorgehen gegen Björn Höcke und andere Hassprediger verlangen. Wichtiges Projekt: Verbotsantrag gegen die AfD. 9 Verteidigungsminister Stefan Liebich (Linke) Hat Sahra Wagenknecht weggebissen, die als zu NATO-kritisch gilt. Als Mitglied der Atlantik-Brücke ist er jederzeit bereit, den Russen Mores zu lehren und Assad wegzubomben. Den altlinken Slogan hat er schöpferisch weiterentwickelt: «Nie wieder Krieg ohne uns!» 6 Integrationsministerin Anetta Kahane (parteilos) Die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung hat klar erkannt, dass der Osten Deutschlands nach der Wiedervereinigung zu weiß geblieben ist. Deswegen soll in Dresden aus abgebrannten Aleppo-Bussen eine Mustersiedlung «zur Resozialisation von Dschihad- Kämpfern» aufgebaut werden. 4 Finanzministerin Katja Kipping (Linke) Will das garantierte Grundeinkommen einführen und kann auch sonst nicht zwei und zwei zusammenzählen. Jede Form von Kostendämpfung lehnt sie ab, denn schließlich kommt das Geld ja für lau aus der Bazooka von EZB-Chef Mario Draghi. 9 6 4 7 2 5 1 7 Bildungsminister Ralf Stegner (SPD) Entschlossener Kämpfer gegen deutsche Rechtschreibung (rechts!) und deutsche Grammatik (völkisch, da kompliziert). Wird das Abitur für alle durchsetzen und allen Refugees die Zugangsberechtigung zum Unistudium schenken («Willkommenspolitik»). 2 Vizekanzler und Außenminister Cem Özdemir (Grüne) Der anatolische Schwabe kann alles außer Hochdeutsch. Seit einem Lehrjahr beim German Marshall Fund Experte für Menschenrechting und humanitäres Bombing. Immer gut für einen Arabischen Frühling, gerne auch in Deutschland 5 Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) Der Mann hat absolut keinen Bock mehr und ist deswegen ideal für den Posten. Aber sicherlich wird er, wenn es gegen Donald Trump geht, die alten antiamerikanischen Slogans der Achtundsechziger wieder ausgraben: «USA – SA – SS». 1 Bundeskanzler Martin Schulz (SPD) «Und ob he can!» (Jakob Augstein) So wie Obama, logo. 17

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