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COMPACT-Magazin 04-2017

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Kalifat BRD Feindliche Übernahme durch Erdogan und Co.

Grün & reich gegen

Grün & reich gegen grün & doof _ von Eduard Günther Die Umfragewerte der Grünen gehen in den Keller. Das dürfte mit einem schwer auflösbaren Widerspruch zusammenhängen: Die grüne Funktionärsebene ist von halbgebildeten Schulabbrechern durchsetzt, die außer Antifa nichts gelernt haben. In der Wählerklientel dominieren dagegen Leute, die es zu etwas gebracht haben – die Bionade-Bourgeoisie. (…) Und ich sage Ihnen noch ganz deutlich (…): Das ist gut so!» Kein Wunder, dass bei der Parteijugend bis heute auf Schwarz-Rot-Gold gepisst oder – wie zuletzt in Bayern – mit Sätzen wie «Still not loving Heimat!» geworben wird. Dominanz der Lumpenintelligentsia 32 Bei den Grünen ist der Anteil der unter 35-Jährigen von 80 auf zehn Prozent gesunken. Die Führung der Grünen hat unser Land längst als Heimat der Deutschen beerdigt. «Deutschland ist ein Einwanderungsland, und Deutschland muss ein Einwanderungsland bleiben», schwadronierte Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende im Bundestag, im September 2016. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen träumte Claudia Roth bereits im Jahr 2004: «Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht. (…) Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multikulti ist vorbei.» Und Stefanie von Berg, Grünen-Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, verkündete in einer Rede: «Unsere Stadt wird sich radikal verändern. Ich bin der Auffassung, dass wir in 20, 30 Jahren gar keine ethnischen Mehrheiten mehr haben in unserer Stadt Auffällig ist: Viele Gallionsfiguren der antideutschen Orientierung sind Loser, die es im gesellschaftlichen Leben außerhalb der Politik zu nichts gebracht haben: Joschka Fischer (Abi abgebrochen, Ausbildung abgebrochen), Claudia Roth (Studium abgebrochen; erfolglos die chronisch hungerleidende Gruppe Ton Steine Scherben gemanagt), Volker Beck (Studium abgebrochen), Kathrin Göring-Eckardt (Studium abgebrochen)… Das arbeitende Volk wurde dagegen bereits zur Gründungszeit, als noch Köpfe wie der CDU-Dissident Herbert Gruhl dabei waren, durch die Revoluzzer aus der Partei herausgesabbelt. «Seit Mitte der 1980er Jahre sind zahllose Halbintellektuelle gerade deshalb zu den Grünen gestoßen, weil es sich dort gut bezahlt jobben und Karriere machen ließ», weiß Parteimitbegründer Rolf Stolz zu berichten. Malocher

COMPACT Politik Partei der Besserverdienenden? Die Grünen – hier auf ihrem Bundesparteitag 2013 – sind der politische Arm der neuen Bourgeoisie. Foto: picture alliance / dpa mussten die Öko-Veranstaltungen berufsbedingt irgendwann abends verlassen. Die Beschlüsse fassten dann linksradikale Bummelstudenten und umherschweifende Haschrebellen, die am nächsten Morgen ausschlafen konnten. Die Bionade-Bourgeoisie Schon in seiner im Jahr 2010 veröffentlichten Studie «Kleine Parteiengeschichte der besserverdienenden Mitte in Deutschland» kam der Politologe Franz Walter vom Göttinger Institut für Demokratieforschung zu dem Ergebnis, dass «keine andere Partei mit einer Wählerschaft renommieren [kann], in der so viele im aktiven Arbeitsleben stehen und Steuern zahlen». Am wenigsten sei die CDU dazu in der Lage, deren Elektorat sich nach Walters Studien «am stärksten aus Transferempfängern [zum Beispiel Hartzern] zusammensetzt.» Bei den Einkommen über 2.000 Euro pro Monat liegen die FDP-Wähler mit 43,9 Prozent an der Spitze. Bei den Grünen beträgt der Anteil 38,4, bei CDU/CSU 36,8, bei der SPD 33,3 und bei der Linken 26,3 Prozent. Schreckschrauben wie Göring- Eckardt oder Claudia Roth vertreiben die bürgerlichen Wähler. Grünen-Wähler stehen nach den Untersuchungen Walters nur noch in gesellschaftspolitischen Fragen klar links, hingegen nicht mehr in der Sozialund Wirtschaftspolitik. Steuererhöhungen, wie sie das Bundestagswahlprogramm schon 2013 vorsah, werden mehrheitlich abgelehnt. Ein überraschend hoher Anteil verstehe sich sogar als unpolitisch und bevorzuge die Öko-Kraft vor allem aus Lifestyle-Gründen. 2012 analysierte Walter: «Die Zeit ist längst passé, in der man Grüne mit antibürgerlich, provozierend, gegenkulturell, systemskeptisch, kapitalismuskritisch, kurz: als eine wie auch immer geartete linke Kampftruppe randständiger Oppositionsbewegungen charakterisieren konnte.» Hochburgen der Grünen Unbeliebt: Grüne Sexualerziehung Unter der Überschrift «Grüne werden an ihren Sex-Ideologen zugrunde gehen» schreibt ein Kommentator auf Welt Online am 25. Juni 2015: «Die Grünen waren im Südwesten auf dem Weg zur Volkspartei. Sie sind dank einiger Ideologen dabei, den Bonus zu verspielen. Nun herrscht wieder der Eindruck: Emanzipationslinke können eben einfach nicht anders, als Privates zu politisieren, an die Öffentlichkeit zu zerren und zu reglementieren. Tübingens grüner Bürgermeister Boris Palmer spürt das, und einige andere spüren es auch. Vor allem aber spürt es die Landes-CDU, die nun ein Gegenkonzept vertreten kann, das ihr womöglich den Weg in die Staatskanzlei öffnet. Das Ende des Versuchs, Grundschüler zu Sexualpionieren zu erziehen, wird das Ende von Machtstrebern sein, die nicht wahrhaben wollen, was sonst jeder weiß: Die Mehrheit entscheidet. Und diese Mehrheit, gerade weil sie in Lebensfragen inzwischen sehr tolerant ist, möchte keine Bevormundung durch die schulische Hintertür, sondern Ausgewogenheit.» Grafik: COMPACT Wer aber wählt eigentlich diese abgehalfterten Typen? Spöttisch ist die Rede von der Bionade-Bourgeoisie, von den gealterten Besserverdienenden, die sich ihre Ideale leisten können. Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen das Bild: «Seit Gründung der Grünen hat sich das Alter ihrer Wählerschaft geändert: Von 80 Prozent ist der Anteil der unter 35-Jährigen auf zehn Prozent gesunken», schreibt Frank Decker von der Bundeszentrale für politische Bildung in seiner Studie «Wahlergebnisse und die Wählerschaft der Grünen». Zudem habe sich die soziale Zusammensetzung gewandelt: «Die Wähler der Partei haben überdurchschnittlich hohe Einkommen und sind vornehmlich im Dienstleistungs- und Bildungsbereich beschäftigt.» Kein Wunder, dass die Hochburgen der Partei vor allem in den Verwaltungszentren im Westen und in den Universitätsstädten liegen. Zweitstimmenanteil von Bündnis 90/Die Grünen bei der Bundestagswahl 2009 Hamburg Berlin > 0–5 % > 5–10 % > 10–15 % > 15–20 % > 20 % Quelle: Wikipedia 33

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