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COMPACT-Magazin 04-2017

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Kalifat BRD Feindliche Übernahme durch Erdogan und Co.

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COMPACT Politik In Sack und Asche, aber mit Versace 9,90 Euro (A), 13 sFr (CH) Nie wieder Grüne! Portrait einer gefährlichen Partei Sonder-Ausgabe Nr. 12 | 8,80 EUR (D) · spezial.compact-online.de Rothfront marschiert: Wahljahr 2017 – Die Grünen auf dem Weg zur Macht Abendland wird abgebrannt: Die Ideologie von Multikulti und Volkszerstörung Nie wieder Krieg ohne uns: Make Love and War – vom Kosovo bis Syrien Partei der Päderasten: Die sexuelle Revolution frisst unsere Kinder Alles über die Grünen. Erhältlich unter compact-shop.de Foto: COM- PACT Bild rechts: Anton Hofreiter ist seit 2013 neben Katrin Göring-Eckardt einer der beiden grünen Fraktionsvorsitzenden im Bundestag. Foto: Grüne Bundestagsfraktion, CC BY 2.0, flickr.com _ Eduard Günther ist Redakteur der Zeitschrift Umwelt & Aktiv. Anzeige Wie kann es sein, dass die linksgrünen Apparatschiks von den Gebildeten und Erfolgreichen dieser Republik gewählt werden? Vielleicht, weil die den eigenen Erfolg nicht genießen können. Eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen ergab Mitte Januar 2017, dass 69 Prozent der Grünen-Wähler ein «schlechtes Gewissen» haben – bei der AfD sind es nur 27 Prozent. Offensichtlich ist ihr Lebensmotto: Luxus und Moderne ja, aber nur in büßender Haltung. Viele Gallionsfiguren der antideutschen Orientierung sind Loser. Zur Zerreißprobe zwischen Funktionären und Wählern könnte es kommen, wenn Letztere direkt in ihrem Lebensstandard bedroht werden – entweder indem kriminelle Zuwanderer ihre Wohnviertel unsicher machen, oder indem linke Umverteilungsexperimente ihre Einkommen gefährden. So lange bürgerlich auftretende Politiker wie Winfried Kretschmann oder Cem Özdemir das Profil der Grünen prägen, fühlen sich die Besserverdienenden eins mit ihrer Partei. Wenn aber Schreckschrauben wie Göring-Eckardt oder «Fatima» Roth weiter auf unbegrenzten Zuzug von Kulturfremden und dafür notwendige Steuererhöhungen drängen, könnte der Konsens zwischen Bionade-Bourgeoisie und Lumpenintelligentsia zerbrechen. Der Rückgang der Umfragewerte setzte nicht zufällig zu Jahresanfang 2017 ein – nachdem sich die Bundesvorsitzende Simone Peter ausgerechnet mit der Polizei angelegt hatte, die an Silvester in Köln eine Wiederholung des Sex-Dschihads vom Vorjahr verhinderte.

COMPACT Politik Höcke, Hohmann und die Schatten der Vergangenheit _ Jürgen Elsässer im Gespräch mit Martin Hohmann Verharmlosung des Nationalsozialismus, Verhöhnung seiner Opfer? Wie aktuell einem Thüringer AfD-Politiker, so wurde vor über zehn Jahren auch einem prominenten CDU-Bundestagsabgeordneten von den Medien übel mitgespielt. Mittlerweile ist er in die Alternative für Deutschland eingetreten – und rät seiner neuen Partei zur Klugheit. Erdogan will einen Auftritt in Deutschland erzwingen – und die Bundesregierung gibt nach. Was geht da vor? Die Aktionen Erdogans und seiner Minister sind ein Machtsymbol. Er tritt hier auf, weil er Deutschland für eine türkische Provinz und die deutsche Regierung für seinen Statthalter hält. Er gibt den Takt vor, zu dem die Musik auch hierzulande zu spielen hat. Die Bundesregierung sagt, sie könne seinen Auftritt nicht verhindern, schließlich herrsche bei uns Meinungsfreiheit. So kann man gegenüber einer Privatperson argumentieren, aber nicht, wenn es um einen ausländischen Politiker geht. Die Regierung hat über die Außenpolitik zu entscheiden. Ein souveräner Staat würde das tun – die Niederlande und Österreich haben die türkischen Wahlkundgebungen untersagt. Wir aber lassen uns auf der Nase herumtanzen und demonstrieren damit, in welche Abhängigkeit von der Türkei Frau Merkel uns gebracht hat. Als Sie noch in der CDU waren, galt der Rechtsstaat noch etwas. In der Tat. Ich bin 1979 eingetreten, da stand die CDU noch zu Recht und Ordnung, sie zeigte ein deutlich konservatives Profil und bekannte sich klar zum Christentum. Doch ihre Kerninhalte wurden unter Merkel beerdigt, mal mit publizistischem Getöse, mal stillschweigend. Heute ist die CDU eine Zeitgeistpartei, eine «moderne Großstadtpartei», wie sie selbst sagt, und streitet sich mit den Grünen um dieselbe Wählerklientel. Druck aus dem Hause Springer Wann ist die CDU umgekippt? Schwer zu sagen. Vielleicht stimmt die These von Karlheinz Weißmann, dass sie schon immer eine Zeitgeistpartei war – nur war in den 1950er und 1960er Jahren eben der Zeitgeist anders. Es gab noch keine links-grüne Dominanz. Sie haben mehrmals in Fulda das CDU-Direktmandat geholt. Aber als 2003/2004 die Antisemitismus-Keule gegen Sie herausgeholt wurde, ließen Sie auch Ihr Landes- und Kreisverband binnen Kürze fallen. Wie konnte das geschehen? Das war der Druck von oben. Das war die Bundesvorsitzende Angela Merkel, der wiederum von Friede Springer Druck gemacht wurde, dass die erfolgte Ordnungsmaßnahme gegen mich nicht genüge, ich müsse ausgeschlossen werden. Parteien wie die CDU sind sehr hierarchische Gebilde, Merkel hat wohl noch nicht einmal mit meinem damaligen Landesvorsitzenden Roland Koch gesprochen. Und Ihre persönlichen Freunde in der Partei haben das mitgemacht? Die wollten kämpfen, die wollten sich für mich zerreißen. Ich habe ihnen abgeraten, denn die Machtverhältnisse in der Gesamtpartei waren dafür aussichtslos. Mindestens 200 sind aber nach meinem Rauswurf allein in Fulda ausgetreten. Und als ich 2005 bei den Bundestagswahlen als unabhängiger Direktkandidat in Fulda antrat, bekam ich 22 Prozent. Gedenken per Handy? Das Holocaust-Mahnmal in Berlin wurde im Mai 2005 eröffnet. Foto: seier+seier, CC BY 2.0, flickr.com Heute ist die CDU eine Zeitgeistpartei und streitet sich mit den Grünen um dieselbe Wählerklientel. 35

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