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COMPACT-Magazin 04-2017

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Kalifat BRD Feindliche Übernahme durch Erdogan und Co.

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COMPACT Themen 4 Titelthema Kalifat BRD – Die Türken erobern Deutschland Politik Abschiebung – Kriminelle dürfen bleiben Dossier Schweden – vom Multikultiparadies zur Hölle Leben Biathlon – Goldmadl mit Gewehr 05 Editorial 06 Leserbriefe 07 Foto des Monats 08 COMPACT Intern 09 Zitate des Monats Titelthema 10 Kalifat BRD Erdogans Heiliger Krieg 13 Deutschland unterm Halbmond Infografik: Almanya – des Sultans Kalifat 14 Alis im Wunderland Akif Pirincci über Deutsch-Türken 17 Redeverbot für Erdogan Die juristischen Möglichkeiten 20 Osmanische Armee-Fraktion Türkenrocker greifen an 22 Super-Erdo rettet die Welt Ein Film, ein Reich, ein Führer Politik 23 Kriminelle dürfen bleiben Keine Abschiebungen, nirgends 26 Die Sieferle-Medizin Entlarvt: Fünf Lügen der Asyl-Lobby 29 Der NSU-Krimi Tote Zeugen reden nicht 32 Grün & reich gegen grün & doof Von der Bionade-Bourgeosie 35 Höcke, Hohmann und die Schatten der Vergangenheit Interview mit Martin Hohmann 38 Versailles ohne Krieg Die Euro-Krise ist zurück 40 18 Millionen Arbeitslose Digitalisierung und Industrie 4.0 Dossier 44 Bullerbü brennt Mordhauptstadt Malmö 47 Verblendung und «Verblendung» Die Angst der blonden Frau Leben 51 Goldmadl mit Gewehr Superstar Laura Dahlmeier 54 Operation Hexenjagd Eine Schauspielerin wird abserviert 57 Soll man lachen oder weinen? Es gibt noch gutes Kabarett! 60 Frisches Blut für die Börse Kriegseintritt der USA 1917 Kolumnen 63 Unsere Helden _ Barbara Stratzmann 64 Sellners Revolution _ Weiße Armbänder 65 Hartlages BRD-Sprech _ Die Hierlebenden 66 Bartels Schmäh _ Fass, Fritz! COMPACT Impressum Herausgeber & Verlag COMPACT-Magazin GmbH Geschäftsführer Kai Homilius Am Zernsee 9, 14542 Werder (Havel) E-Mail verlag@compact-mail.de Website www.compact-online.de Vertrieb, Bestellungen, Abo-Betreuung Fon 03327-5698611 Fax 03327-5698617 E-Mail vertrieb@compact-mail.de Bankverbindung COMPACT-Magazin GmbH Mittelbrandenburgische Sparkasse BIC: WELADED1PMB IBAN: DE74 1605 0000 1000 9090 49 COMPACT Redaktion (NEU!) Französische Str. 12, 10117 Berlin Fon 030-20188322 Fax 030-20188575 E-Mail redaktion@compact-mail.de Chefredakteur Jürgen Elsässer (V.i.S.d.P.) Chef vom Dienst Martin Müller-Mertens Redakteure Marc Dassen (Politik), Tino Perlick (Korrespondent), Cover Montage Iris Fischer Fotoquellen Cover idildemir/istock; fretschi/ shutterstock Layout/Bild Steffen Jordan Anzeigenakquise E-Mail anzeigen@compact-mail.de Gedruckt in Deutschland Redaktionsschluss 17.3.2017 Erscheinungsdatum der nächsten Ausgabe Samstag, 29.4.2017

COMPACT Editorial Ami go home? Erdo go home! Ganz großes Kino am 17. März: Angela Merkel im Weißen Haus zum Antrittsbesuch – und Donald Trump lässt sie am ausgestreckten Arm verhungern. Mr. President, you made my day! Geradezu erbarmungslos hielten die Kameras der großen TV-Stationen die Blamage fest: Die Rautenfrau wetzt mit ihrem Hintern aufgeregt hin- und her, um endlich den ersehnten Händedruck zu bekommen. Und was macht er? Schaut wie eine Bulldogge stur geradeaus, hält eine Armlänge Abstand und lässt sie scharwenzeln und barmen. Handshake? Never! Die Fotos werden in die Geschichte eingehen wie die von Willy Brandts Kniefall im Warschauer Ghetto oder von Nikita Chruschtschow, als er in der UNO-Vollversammlung mit dem Schuh auf das Rednerpult trommelte. Jeder wusste damals, jeder weiß jetzt: Es hat sich etwas Grundlegendes verändert. «Das Ende des Westens, wie wir ihn kennen» schrieb eine Springerzeitung schon nach Trumps Wahlsieg. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Man musste anschließend gar nichts mehr lesen über den sogenannten Inhalt der Gespräche zwischen Präsident und Kanzlerin. Egal ob sie über TTIP oder Afghanistan oder Islam geredet haben – alles nur blabla. Sie war Luft für ihn. Er hat sie auflaufen lassen – und es der Weltöffentlichkeit auch noch demonstriert. So wurde noch kein Politiker aus der Bundesrepublik in Washington gedemütigt. Wir als Untertanen aber können uns über dieses öffentliche Abwatschen der Rautenfrau nur freuen. Frei nach dem Reim: Es sprach der Herr zum Knecht / Mein Gott, wie geht‘s mir schlecht. / Da sprach der Knecht zum Herrn / Das hört man aber gern. Beim gleichzeitigen G20-Gipfel in Baden-Baden verhinderte der US-Vertreter ein Bekenntnis zum weltweiten Freihandel. Auch das war eine historische Premiere, denn in den letzten 100 Jahren waren die Vereinigten Staaten immer der Vorreiter der Globalisierung gewesen. Wenn Trump nun unter dem Panier «America first» Zollschranken errichtet, sollten wir Deutschen das als Chance begreifen: Die unselige Exportlastigkeit hat unsere Wirtschaft in gefährliche Abhängigkeiten getrieben, wie die – noch von Barack Obama betriebenen – Strafverfahren gegen VW und andere Autobauer zeigen. Wenn wir stattdessen die Binnenkonjunktur ankurbeln – also etwa die Löhne erhöhen, damit sich das Arbeiten wieder lohnt –, würde das die Absatzverluste jenseits des Großen Teichs auf dem heimischen Markt ausgleichen. Unsere Volkswirtschaft wäre wieder fürs Volk da – und nicht für die Profite der Dax-Konzerne, die ohnedies mehrheitlich längst in ausländischer Hand sind. Von unseren Altparteien ist ein solches Umsteuern freilich nicht zu erwarten. Statt auf nationale Souveränität setzen sie auf Öffnung gegenüber der islamischen Welt und ihrer derzeit aggressivsten Macht, der Türkei: Das BRD-Regime scheint entschlossen, den unverschämten Herrschaftsanspruch von Erdogan in Deutschland hinzunehmen und dabei auch die Nachbarstaaten zu verraten. Das «go gome», das wir bis vor Kurzem zuerst an die USA adressiert haben, muss in dieser neuen weltpolitischen Konstellation zuvörderst Erdogan und seinen Anhängern gelten. Die drei Millionen Türken sind eine größere Gefahr für Deutschland als die 50.000 GIs – jedenfalls, solange Trump sie kommandiert. Ein schreckliches Szenario zeichnet sich ab: Westeuropa versinkt unter dem Druck seiner immer schneller wachsenden islamischen Minderheiten, flankiert von deren zunehmendem Terror, in Anarchie und Chaos – oder gibt klein bei und übernimmt die Scharia. Kommt der Tag, an dem wir froh sind, dass es noch US-Truppen in Deutschland gibt, die uns gegen die Islamisierung verteidigen – was unsere volksfeindlichen Eliten längst aufgegeben haben? Wer aber wird uns retten, wenn – was durchaus möglich ist – Trump gestürzt wird? Die zerstrittene AfD? Putin? Chefredakteur Jürgen Elsässer. Foto: Jörg Gründler 5

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