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COMPACT-Magazin 07-2016

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COMPACT Themen 05 Editorial 06 Zitate des Monats 07 Foto des Monats 08 Leserbriefe 09 COMPACT Intern 10 Köpfe des Monats Leben 53 «Der Gotthard ist König» von A. Benjamine Moser 56 Das Tor von Wembley von Bernd Schumacher 59 Steuerung aus Übersee von Helmut Roewer Titelthema 62 Rausch und Revolte von Harald Harzheim Titelthema SPD heute: Kein Volk, kein Recht, keine Freiheit 11 Wollt Ihr den totalen Maas? von Jürgen Elsässer 65 Unsere Helden _ Thusnelda von Pia Lobmeyer 13 Der Unrechtsminister von Martin Müller-Mertens 66 Harzheims Klassiker _ Die zehn Gebote von Harald Harzheim 16 Rote Hosen, Schwarze Kassen von Martin Müller-Mertens 18 Letzte Ausfahrt Entenhausen von Marc Dassen COMPACT Impressum Politik Unwetteropfer: Kein Geld für Deutsche Dossier US-Wahlen: Hoffen auf Trump 21 Maasmännchen trifft Alphaweibchen von Harald Harzheim Politik 23 Der Mob, die Stadt und der Tod von Tino Perlick 26 Das Multikulti-Verarmungsprogramm von Marc Dassen 29 Kein Geld für Deutsche von Federico Bischoff 32 Anakonda: Angriff an der Weichsel von Jürgen Elsässer 35 «Haust du mich, hau' ich dich» Interview mit Horst Teltschik 38 Phantomwähler in der Bananenrepublik von Klaus Faißner Dossier 42 Darüber spricht man nicht von Tino Perlick 44 Schlacht der Milliardäre von Tino Perlick 47 Waffen für den Dschihad von Norman Hanert Herausgeber & Verlag COMPACT-Magazin GmbH Geschäftsführer Kai Homilius Am Zernsee 9, 14542 Werder (Havel) E-Mail verlag@compact-magazin.com Website www.compact-online.de Vertrieb, Bestellungen, Abo-Betreuung Fon 03327-5698611 Fax 03327-5698617 E-Mail vertrieb@compact-magazin.com Bankverbindung COMPACT-Magazin GmbH Mittelbrandenburgische Sparkasse BIC: WELADED1PMB IBAN: DE74 1605 0000 1000 9090 49 Redaktion E-Mail redaktion@compact-magazin.com Chefredakteur Jürgen Elsässer (V.i.S.d.P.) Chef vom Dienst Martin Müller-Mertens Cover Iris Fischer Fotoquelle Cover Montage – picture alliance/ BeckerBredel und picture alliance/dpa Layout/Bild Steffen Jordan COMPACT-Online Arne Fischer E-Mail fischer@compact-magazin.com Anzeigenakquise E-Mail anzeigen@compact-magazin.com Gedruckt in Deutschland Druckauflage dieser Ausgabe 77.000 Exemplare Erscheinungsdatum der nächsten Ausgabe Samstag, den 30. Juli 2016 4 Leben Schweiz: Der Gotthard ist König 49 Kriegstrommeln in San Diego von Diana Johnstone 50 Nur Nationalismus stoppt Imperialismus von Aidan O‘Brien Redaktionsschluss 17. Juni 2016

COMPACT Editorial Heute bin ich schwul Nein, das ist kein Outing. «Ich bin heterosexuell, und das ist auch gut so», schrieb ich vor einiger Zeit an dieser Stelle, und dazu stehe ich als altgedienter Macho auch. Aber nach Orlando hat sich etwas geändert – nicht in meiner Unterhose, aber in meinem Oberstübchen: Wenn da einer in einen Homo-Club marschiert und 50 Leute massakriert, nur weil ihm deren Sexualität nicht gefällt, sehe ich mich auf der Seite der Opfer. Hey, Ihr beschissenen Dschihad-Typen, sage ich deshalb, ich bin auch schwul – wollt Ihr Euch mit mir anlegen? Kommt her, Ihr bekommt Saures, Ihr Muftis! Unvergessen der Mut der Dänen, die sich zur Zeit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg, als die Nazis die Juden deportieren wollten, fast alle den gelben Stern anhefteten. Am Ende wusste die SS nicht mehr, wen sie mitnehmen sollte – sie konnte ja kaum die ganze Bevölkerung ins KZ abtransportieren. Ein schwacher Abglanz dieses historischen Vorbilds war die Kampagne «Je suis Charlie» nach dem IS-Überfall auf ein Satire-Magazin in Paris zu Jahresanfang 2015. Jetzt, nach dem größten Terroranschlag in den USA seit 9/11, fehlt diese Solidarität. Da gab es keinen Aufschrei mehr, keine Demonstrationen – die Fußball-EM war wichtiger. Der suizidale Westen hat sich daran gewöhnt, dass der Heilige Krieg der Mohammedaner in immer kürzeren Abständen seine Opfer fordert. Egal, ob man Barack Obama, Hillary Clinton, Mutti Merkel oder ihre GEZ-Schranzen hört: Alle bezeichnen den Orlando-Killer als Einzeltäter und machen die laxen US-Waffengesetze für die Tat verantwortlich. Verdammt, es war ein Muslim – und es war der Koran, also angeblich Allah selbst, der ihm befahl, die sündigen Schwulen auszurotten. «Das hat nichts mit dem Islam zu tun», war schon die Sprechblase nach Charlie Hebdo und nach Bataclan, nach den Kölner Rapefugee-Krawallen an Sylvester wie nach dem Brüsseler Blutbad vor Ostern – man kann es nicht mehr hören. Gut, dass immerhin Donald Trump Klartext spricht und gegen eine Einwanderungspolitik wettert, «die islamische Extremisten in unser Land bringt, die Frauen und Schwule und jeden, der ihre Ansichten nicht teilt, unterdrücken». In Deutschland gibt es nach dem Massenmord in Florida immerhin Diskussionen in der homosexuellen Szene. «Was gestern in Orlando passierte, kann morgen in Köln in der Schaafenstraße oder übermorgen in Berlin beim CSD passieren. Wer sich durch die sozialen Netzwerke klickt, bemerkt: Die Angst gerade schwuler Männer ist sehr groß», schrieb das Webportal gaystream.info. Des Weiteren kritisiert die Redaktion die rosa Verbandsfunktionäre: «Nachdem man jahrelang islamistische Gewalt gegen Homosexuelle bagatellisiert oder verschwiegen hat, versucht man nun, die Opfer von Orlando für seine eigenen Interessen und Selbstdarstellung zu instrumentalisieren.» In Vergeltung für solche und ähnliche klaren Worte wurde die Seite bei Facebook gesperrt. Logisch: Die Refugee- Lobby um Heiko Maas und Mark Zuckerberg unterdrückt jeden Widerstand gegen die Islamisierung, egal ob von bösen Rechtspopulisten, braven Katholiken oder schrillen Tunten. Keiner soll glauben, er sei vom Dschihad nicht bedroht. Farhad Afshar, der Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz, sagte nach Orlando: «Der Islam toleriert generell keinen Austausch von Zärtlichkeiten und Intimitäten in der Öffentlichkeit, weder hetero- noch homosexuelle.» Wollen wir wirklich abwarten, bis Typen wie er Macht haben – oder wollen wir sie vorher rausschmeißen? Der Islam ist totalitär, er will uns alle unter die Scharia zwingen: die warmen Brüder und die heißen Pussies, die Christen und die Juden, die Kommunisten und die Nationalisten. Wann erkennen wir, dass wir uns gegen diese Gefahr zusammenschließen müssen – und die Diskussion über das, was uns trennt, lieber auf den Tag nach der Befreiung verschieben sollten? Chefredakteur Jürgen Elsässer. Foto: Jörg Gründler 5

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