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COMPACT-Magazin 08-2016

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Jetzt bestellen! Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Europas Anzeige »Irgendjemand muss den Menschen da draußen die Wahrheit sagen!« ■ Nie zuvor haben so viele Bürger einen Waffenschein beantragt. Nie zuvor haben sich so viele Privatleute einen Tresor gekauft. Nie zuvor haben sich so viele zum Unterricht in Kampfsportschulen angemeldet. Und nie zuvor war Pfefferspray bundesweit ausverkauft. Die Menschen machen sich ganz offensichtlich Sorgen um ihre Sicherheit. Und das zu Recht! Das Ende der Sicherheit! Politik und Leitmedien haben mit der Sicherheit der Bürger gespielt. Skrupellos haben die politisch Verantwortlichen die Grenzen geöffnet und Kriminelle und Terroristen ins Land gelassen. Die Kriminalitätsentwicklung nimmt bedenkliche Ausmaße an. Allmählich dämmert es auch dem Letzten: Der Staat kann seine Bürger nicht mehr schützen. Udo Ulfkotte und Stefan Schubert zeigen, wie ernst die Lage wirklich ist. Sie haben Informationen verschiedenster Quellen ausgewertet, dabei auch Geheimpapiere von Sicherheitsdiensten eingesehen und mit Insidern und Polizisten gesprochen. Das Ergebnis ihrer Recherche ist beängstigend: Die von Migranten verübten Straftaten haben nie gekannte Dimensionen erreicht. Warum die Polizei uns nicht mehr schützen kann Doch Politik und Medien versuchen, diese Tatsache zu vertuschen: Da wird die Herkunft von Tätern systematisch verschwiegen. Da werden Statistiken gefälscht und Polizisten in ihrer Arbeit behindert und genötigt. Lesen Sie dieses Buch und sprechen Sie mit Ihren Freunden, Bekannten und Kollegen darüber. Nur so können wir das Kartell der Verschweiger durchbrechen. Aus dem Inhalt: • Grenzenlos kriminell: der brutale Blick in die Realität • Scharia: islamisches Recht auf deutschem Boden • Der Blick in den Abgrund: Warum wir bürgerkriegsähnliche Zustände bekommen werden • Der MAD-Geheimdienstchef warnt: Die Bundeswehr wird von radikalen Muslimen als Ausbildungscamp missbraucht • CIA-Bericht: die dunklen Seiten der Flüchtlingsströme • Die Eliten verlassen das Land: Jedes Jahr kehren rund 150 000 Führungskräfte und qualifizierte Facharbeiter Deutschland den Rücken • Geheime Analyse: Türkisch-libanesische Mafia teilt sich Deutschland auf • No-go-Areas: In diese Viertel traut sich die Polizei nicht mehr • Polizei: Libanesen-Clans haben uns den Krieg erklärt • Sex-Mob von Köln: das SPD-Schweigekartell bei der Arbeit • Trotz rechtskräftiger Urteile: 600 000 abgelehnte Asylbewerber nicht abgeschoben • BKA-Lagebericht: Medien geben Daten verfälscht wieder • Kriminalität wird immer brutaler: Bürger und Polizei werden vom Staat im Stich gelassen • Migranten organisieren sich in Rockerclubs: »Osmanen Germania« wollen Deutschland erobern • Erst das »Schwarze Silvester« machte es möglich: Bundesweite Zensur bei Flüchtlingskriminalität wird enttarnt • Islamischer Staat: Politik lässt radikale Moscheen seit Jahren unbehelligt Udo Ulfkotte & Stefan Schubert: Grenzenlos kriminell • gebunden • 318 Seiten • Best.-Nr. 952 300 • 19.95 € Telefon (0 74 72) 98 06 10 • Telefax (0 74 72) 98 06 11 • info@kopp-verlag.de • www.kopp-verlag.de

COMPACT Leben Lauter schöne Mädchen _ von Johann Felix Baldig Etwas Elfenhaftes hat sie durchaus an sich. Foto: Adina Voicu/pixabay Feen, Engel, Elfen, Sternenstaubwesen: Martin Mosebach eröffnet dem Eros eine durch und durch katholische Perspektive der Fülle und kräftigt den Leser durch die Strenge klassischer Formen. Ein Ständchen zum 65. Geburtstag des Meisters. Oft wünsche ich, besteige ich den Zug, eine seiner Frauenfiguren möge mir im Abteil gegenübersitzen. Natürlich keine Matrone, kein herrisch-korpulentes Weib! Vielmehr eines der Mosebach-Mädchen. Eine aus dem Kosmos der Elfen, den er mit jedem Roman reicher bebildert. Im zuletzt erschienenen Das Blutbuchenfest (2014) hört die obligatorische Elfe auf den Namen Winnie. Ihr Geliebter hat sie verlassen. Seine Trennungsnachricht liest Winnie im Zug. Ein stellungsloser Kunsthistoriker Mitte 30 beobachtet die weinende Schöne im Displayabglanz ihres Laptops und verliebt sich augenblicklich. Bereits das hübsch eingeschlagene Kakadu-Buch Was davor geschah (2010) setzte ganz zu Anfang ein junges Mädchen in den Zug: Phoebe Hopsten, ein Engelswesen, die Lippen, die kleinen Ohren, die kleine Nase kindlich und zugleich ausformuliert. Mit Winnie indes gelangt Mosebach in der Disziplin der Feenbeschreibung zu großer, vielleicht letzter Meisterschaft. Als ausgesuchtes, zartes, exquisites Kind, als Elfe und Libelle wird Winnie angesprochen. Schließlich, und schwer zu überbieten, findet Mosebach sie «aus Sternenstaub gebildet». Im Bezirk der Sterne zählen allein die Superlative. So lässt sich denn der Autor nicht lumpen, geht es darum, die Liebe der beiden zu zeigen: «Ich sehe uns daliegen, der Regen rauscht in der Nacht, (…) der Baum (…) bietet den Tropfen die tausend Trommelfelle seiner Blätter.» Wo sich die Nacht auf «tausend» reimt, da braucht nur eins weiter gezählt zu werden, und die Zeit ist aufgehoben. Zum höchsten Ton sich hinaufschwingende Beschwörungen des Schönen finden sich an ungezählten Stellen im Mosebachschen Romanwerk, auch in den Essays. Girlanden und Kurven Wo in der Gegenwartsliteratur gibt es vergleichbar souveräne, ja virtuose Darstellungen der Schönheit, des unerhörten, verstörenden und zugleich vitalisierenden Eindrucks, den eine junge, schöne Frau bei einem Mann zu hinterlassen vermag? So girlandenverliebt der Barock auf den Titeln, so girlandenverliebt ist der Schriftsteller von der ersten bis zur letzten Seite. Keine seiner kühnen Amplituden greift freilich zu weit aus, als dass Mosebach nach dem süßlichen Kurvenausschlag nicht sanft den gemächlichen Lauf der Grundmelodie als rettendes Ufer gewinnen würde. Dabei braucht er seine Heldin nicht, wie es unsere jungen Romanautorinnen praktizieren, hunderte Kippen in ungepflegten Blumenkästen ausdrücken oder mit Martin Mosebach im Jahre 2014. Foto: Udoweier, CC BY-SA 3.0,Wikimedia Commons Mosebachs Mädchen sind in ihrer Schmetterlingszartheit Teil eines hochpolitischen Programms. 53

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