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COMPACT-Magazin 10-2016

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Jung, männlich,

Jung, männlich, aggressiv und geil _ von Jürgen Elsässer 14 Die Sexkrawalle in der Kölner Silvesternacht waren nur ein Vorgeschmack: Die Täter kamen zumeist aus Afrika – einem Kontinent, der einen Überschuss an Söhnen produziert und wo die Geburtenrate einfach nicht sinken will. Das ist die biologische Triebfeder eines Kolonialismus, wie ihn Europa früher selbst praktizierte – und jetzt zu dessen Opfer wird. Sie kommen, um zu bleiben: Illegale Einwanderer aus Afrika protestieren 2013 in Hamburg für ihr Bleiberecht. Foto: picture alliance / dpa Kommunalvertreter haben ihn inständig darum gebeten, keine Flüchtlinge aus Algerien und Marokko mehr zuzuweisen. Die über eintausend sexuellen Übergriffe auf der Kölner Domplatte waren nicht das Werk irgendwelcher Männer und auch nicht irgendwelcher Ausländer. Sie wurden fast ausschließlich von einer speziellen Migrantengruppe begangen. Die polizeilichen Erkenntnisse fasste der Stern bereits im Januar zusammen: «Unter den Tatverdächtigen der Silvesternacht sind hauptsächlich Jugendliche und junge Männer aus Nordafrika, darunter stellen Marokkaner die höchste Zahl.» Alarmierend ist, dass die rot-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (NRW) bereits vorab von den Sexkriminellen Kenntnis hatte – aber alle Warnungen in den Wind schlug. Dies wurde Ende August im Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtages von einem Zeugen bestätigt, der über jeden Zweifel erhaben ist: Gerd Bollermann ist Mitglied der SPD und war als langjähriger Regierungspräsident in Arnsberg bis August 2015 in führender Funktion bei der Flüchtlingsunterbringung. Er sagte aus, dass er schon 2013 und 2014 immer wieder in mehreren schriftlichen Eingaben und Gesprächen gegenüber dem von Ralf Jäger (SPD) geführten Innenministerium auf wachsende Probleme mit sexueller Gewalt durch junge Nordafrikaner hingewiesen habe. Er habe dem Minister zu verstehen gegeben: «Wir haben ein Problem.» Die Reaktion des Ministeriums: keine. Bollermann berichtete von Vorfällen lange vor der Silversternacht in Kommunen wie Hemer, Burbach und Neuss. Das Onlineportal der WAZ- Zeitungen Der Westen – Teil des sozialdemokratischen Presseimperiums – fasst zusammen: «Frauen seien aggressiv aus Gruppen heraus zum Geschlechtsverkehr aufgefordert und Verkäuferinnen vulgär beschimpft worden. Unter Bürgermeistern habe sich schon damals eine resignierte Stimmung breit gemacht, verbale oder körperliche Übergriffe seien erst gar nicht mehr zur Anzeige gebracht worden. Er sei von Kommunalvertretern inständig gebeten worden, keine Flüchtlinge aus Algerien und Marokko mehr zuzuweisen (…).» Selbst das SPD-Organ muss einräumen: «Damit durchkreuzte der ehemalige Regierungspräsident eine zentrale Verteidigungslinie von Innenminister Jäger, derzufolge es bei den Kölner Silvesterübergriffen zu

COMPACT Titelthema einem völlig neuartigen Deliktstyp gekommen sei. Die in Polizei-Kreisen ”Nafris” genannten jungen Männer aus dem Maghreb seien lediglich als Taschendiebe bekannt gewesen, so die bisherige Lesart. (…) Dem widersprach nun sein [Jägers] ehemaliger Spitzenbeamter Bollermann: ”Das Phänomen hat mich nicht überrascht, aber die Dimension.”» Die Rolle des Islam Durch Anschläge von Anhängern des Islamischen Staates wie etwa in Würzburg und Ansbach hat sich die Einwanderungskritik vor allem auf die Rolle der Araber fokussiert. Dabei geriet etwas aus dem Blick, dass außer dem offenen Terrorismus afrikanische Täter ein mindestens ebenso großes Aggressionspotential darstellen. Neben dem Sex-Dschihad von Köln – damals verabredeten sich die Angreifer übers Internet – gibt es zwei weitere Brennpunkte, an denen ihr hoher Organisationsgrad deutlich wird: Zum einen die regelmäßig wiederkehrenden Besetzungsaktionen in der Innenstadt von München, zum anderen die schon seit vier Jahren andauernde – und vom Senat geduldeten – Okkupation der Kreuzberger Gerhart-Hauptmann- Schule und zeitweise des Oranienplatzes in Berlin. kündigte Ende Juli 2015 auf einer Pressekonferenz die «Besetzung Europas» an. Neben ihr saß die Linken-Vorsitzende Katja Kipping und schwieg freundlich. Die Frechheit, mit der sich Asylforderer gegenüber Anwohnern und auch der Polizei aufspielen, mag sich aus dem islamischen Hochmut gegenüber Ungläubigen speisen: Die Anhänger Mohammeds beherrschen alle Staaten nördlich der Sahara und stellen im Herzen des Kontinents zumindest größere – und immer gewalttätiger auftretende – Bevölkerungsgruppen. Aber ob der Islam tatsächlich die Triebfeder ihres Handels oder «nur» dessen Legitimation ist, wäre zu diskutieren. Der Demografieforscher Gunnar Heinsohn – er arbeitet auch für die staatliche Bundesakadamie für Sicherheitspolitik und das NATO Defense College in Rom – geht von Letzterem aus. Für ihn ist Biologie und nicht Religion der Grund der afrikanischen Expansion nach Europa: Der hohe Geburtenüberschuss treibt alle, die im eigenen Land keine Aufstiegsmöglichkeiten haben, übers Mittelmeer. Dass sich zu 90 Prozent Männer und kaum Frauen in Bewegung setzen, dürfte allerdings durchaus mit dem Islam (und Stammesmentalität) zu tun haben: Das weibliche Geschlecht gilt in diesen Kulturen wenig, der Drang zur Selbstverwirklichung wird ihm von Kindesbeinen an abtrainiert. Afrika explodiert Tatsächlich ist das Bevölkerungswachstum in Afrika fast drei Mal schneller als im Rest der Welt, schneller auch als in den arabischen Ländern. Nach einer Studie der Vereinten Nationen vom letzten Jahr wird die Zahl der Menschen auf der Erde bis zum Jahr 2050 auf 9,6 Milliarden ansteigen. Von den 31 Ländern mit der höchsten Geburtenrate liegen 29 südlich der Sahara. Bis zum Jahr 2050 wird sich die afrikanische Bevölkerung mehr als verdoppeln – von heute einer Milliarde auf 2,4 Milliarden. Zur Jahrhundertwende werden es Geburtenrate Afrika Fertilität 2015 (dunkel) und prognostiziert 2050 (hell) 2 1,5 1 0,5 7,5 4,8 6,8 4,0 Niger Mali Somalia Afrika Europa Bevölkerungsentwicklung in Milliarden Afrika 1950 2014 2050 Quelle: UNDP, UNICEF Grafik: COMPACT 6,4 3,5 4,5 3,0 1,9 1,6 Europa In Nigeria sind 44 Prozent der Bevölkerung jünger als 16 Jahre. Deutschland 2017? Foto: Facebook Hinzu kommt das von schwarzen Dealern beherrschte Drogen-Umschlaggebiet im nahegelegenen Görlitzer Park. Die Aktivisten sind in allen diesen Fällen sehr gewalttätig, es gab bereits mehrere Morde. Eine der Protagonistinnen, Napuli Langa aus dem Südsudan, 15

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