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COMPACT-Magazin 11-2016

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Sonder-Ausgabe Nr. 10 |

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COMPACT Politik bei an die hundert Amerikaner ums Leben kamen, hat das zwar Proteste ausgelöst, aber in den Krieg sind die USA erst zwei Jahre später eingetreten – weil die Westalliierten ihn zu verlieren drohten. Die USA hatten Milliardenkredite an die Westmächte gegeben, die bei einer Kriegsniederlage von Frankreich und England wahrscheinlich nur sehr schwer zurückzubekommen gewesen wären. Also haben die USA im April 1917 aus völlig egoistischen Motiven – und nicht, weil es ein paar Tote auf dem Meer gab – den Deutschen den Krieg erklärt. In der Folge bildete sich dann unter US-Bürgern die Haltung heraus: Was in der Welt geschieht, geht uns nichts an. Wir haben unser großes Amerika, auf das wir aufpassen. Dort soll es uns gut gehen, dort wird die Wirtschaft explodieren, aber wir halten uns fern von auswärtigen Konflikten. Das war eine Politik, die nannte man Isolationismus. 1933 sind dann sowohl Adolf Hitler wie Franklin D. Roosevelt an die Macht gekommen. Roosevelt war, kurz gesagt, ein Kriegstreiber. Seinen Wahlkampf 1940 hatte er nur gewonnen, weil er den Wählern erklärte: «Wir werden nicht in diesen Krieg eintreten. Ich verspreche den Müttern Amerikas: Eure Söhne werden nicht sterben.» Ein größerer Schwindel in der Geschichte ist schwerlich zu finden. Durch Pearl Harbor hat Roosevelt schließlich seinen Krieg bekommen. Seitdem ist es auch vorbei mit jeglichem Isolationismus. Der Isolationismus gilt jetzt sozusagen fast schon als Vaterlandsverrat, und kein Politiker in den USA würde irgendeinen Blumentopf gewinnen, wenn er sagt: Wir halten uns jetzt aus den internationalen Konflikten raus. Trumps Populismus Ja, bis auf Donald Trump, der diese Karte spielt – zum Teil zumindest. Was sind seine Motive? Ist das Populismus, wie gesagt wird? Perlick: Trump sagt, es gibt keine Sowjetunion mehr – wozu brauchen wir dann noch die NATO? Er ist ja auch ein politischer Quereinsteiger. Es wurde ihm sehr negativ ausgelegt, als er sagte: «Ich mag die Ungebildeten» – da hieß es gleich, er sei einer, der die Blöden einfängt. Ich glaube, er bezog sich einfach darauf, dass er den gesunden Menschenverstand mag: Wir haben in Libyen nichts verloren, wir haben auch in Syrien nichts verloren. Es ergibt überhaupt keinen Sinn, wenn unsere Brücken und Straßen marode sind, wir aber Milliarden in offene oder verdeckte militärische Aktionen am Ende des Planeten investieren. Wir haben eine Rede von Trump über die Außenpolitik in COMPACT-Spezial übersetzt. Er sagt da, es geht ihm nicht darum, die NATO abzuschaffen, sondern darum, Amerika zu entlasten. Er sagt: Wenn wir den Löwenanteil in der NATO bezahlen und die anderen sich nicht an ihre Verpflichtung halten – drei Prozent des Bruttosozialprodukts in die Verteidigung zu stecken –, müssen sie eben alleine klarkommen. Und da könnten wir Europäer, die sich unter der NATO nicht allzu sicher fühlen, doch sagen: Ja prima, wir schaffen es alleine. Er sagt: «Sollen sich doch die Europäer um die Ukraine und die Situation in der Krim kümmern. (…) Was haben wir dort verloren?» Er redet dann manchmal wie ein Kind, das gerade erst anfängt, sich damit zu beschäftigen – und das macht es gerade so erfrischend. Zum Beispiel sagt er: «So weit ich gehört habe, wollten die Leute auf der Krim nach Russland.» Dieser gesunde Menschenverstand, dieses grundlegende Begreifen von so komplexen Sachverhalten, die vielleicht gar nicht so komplex sind, das schafft Trump. Das Faschismus-Gespenst Amerikanische Wahlen sind Wahlen zwischen zwei Parteien – Demokraten und Republikaner. Könnt Ihr erzählen, wie man diese Parteien zu verorten hat? von Flocken: Das hat man sich wie so vieles andere auch vom britischen Vorbild abgeschaut. In England hatte man auch zwei große Parteien: Tories – die Konservativen – und Whigs – die Liberalen. Seit George Washingtons Zeiten gab es diese zwei auch in den USA: Die eine waren die Demokraten, also die Partei von George Washington, die anderen waren – ich nenne sie mal die liberalen Whigs. Das hat sich dann erst im Laufe der Zeit geändert, dass aus den Der ultimative Vergleich durfte auch im US-Wahlkampf nicht fehlen. Foto: Daily News «Trump befasst sich mit Politik wie ein staunendes Kind. Das ist erfrischend.» Perlick Während einer Rede zur Migrationspolitik im Phoenix Convention Center am 31. Agust 2016 umarmt Kandidat Trump eine Mutter, deren Kind von einem illegalen Einwanderer ermordet wurde. Foto: picture alliance / AP Photo 39

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