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COMPACT-Magazin 12-2016

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Ehrlicher Journalismus

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COMPACT Editorial Patrioten aller Länder, vereinigt Euch! Wie der Fuchs im Hühnerstall hat Donald Trump die vollgefressenen Sesselfurzer des Ancien Régime aufgescheucht. «Geht jetzt wirklich die Welt unter?», barmte der Bild-Zeitung, und Frankreichs Botschafter in Washington bejahte: «Eine Welt geht vor unseren Augen unter.» Springers B.Z. verkündete auf der Titelseite, der Übergang vom 8. auf den 9. November sei «Die Nacht, in der der Westen starb», und in der Welt wurde konstatiert: «Der Sieg Trumps markiert einen vielleicht irreversiblen Wendepunkt in der Entwicklung der westlichen Demokratie.» Darf man «Es zittern die morschen Knochen?» zitieren, um die Leute ein bisschen zu provozieren, die jetzt die Hosen voll haben? Naja, ich bevorzuge das sozialdemokratische Kampflied «Brüder zur Sonne, zur Freiheit». Denn tatsächlich erleben wir mit Trumps Triumph die Morgendämmerung eines neuen Zeitalters – die Rückkehr des Volkes und vor allem des Proletariats auf die politische Bühne. Es waren vor allem die Malocher, die Donald Trump zum Sieg verholfen haben – im sogenannten Rostgürtel der USA, wo die besonders umkämpften Swing States das Zünglein an der Waage waren. Die meisten haben in den letzten 40 Jahren ihre Arbeit und ihr Häuschen verloren, hocken heute in Wohnwagen und können sich gerade noch mit mehreren Hungerleider-Jobs über Wasser halten. Demokraten und Linke haben diese Menschen nach 1968 immer mehr im Stich gelassen und sich stattdessen an einem Randgruppenkult berauscht, der zuerst die Hippies und Freaks, dann die Feministinnen und Homosexuellen und schließlich die Einwanderer glorifizierte. Das war ganz im Sinne des Großen Geldes, das an einer babylonischen Zersplitterung des Volkes interessiert ist, um seine Herrschaft zu verewigen. Die Party kam zu ihrem Ende, als jene Exoten auf den Plan traten, die nicht nur die weiße Mehrheit, sondern auch alle Minderheiten zu versklaven drohen: die fanatischen Muslime. Auch noch dem Dschihad die Tore zu öffnen, hat Obama, Clinton und ihrem politisch korrekten Anhang das Genick gebrochen. Es ist typisch, dass die Latte-Macchiato-Linke sich nur noch mit Beschimpfung der Ausgebeuteten zu helfen weiß, für die sie früher zu kämpfen vorgab. «Die Armee der Beleidigten gefährdet die Demokratie», echauffiert sich ein Spiegel-Redakteur. «60 Millionen Amerikaner waren also dumm. Sie haben Xeno phobie, Rassismus und Nationalismus herbeigewählt (…).» Nicht ganz so blöd ist SPD- Chef Sigmar Gabriel, der seiner Partei empfiehlt, sich künftig wieder um die Proleten zu kümmern: «Wer die Arbeiter im Rust Belt [Rostgürtel] verliert, den können die Hipster in Kalifornien nicht retten.» Doch auch mit einer Rückkehr zum Klassenkampf wird Gabriel, selbst wenn es ihm damit ernst wäre, an der Wahlurne nicht punkten können. Die vom System Enttäuschten leiden zwar schon viele Jahre unter der neoliberalen Wirtschaftspolitik – doch in Marsch gesetzt haben sie sich erst, seit auch ihre Lebensweise und ihre Identität bedroht sind. Die Trump-Wähler sind in erdrückender Mehrheit die Nachfahren der europäischen Einwanderer, die am eigenen Leib erfahren, dass ein Rassenkrieg gegen sie geführt wird. Ihnen als Weiße droht das gleiche Schicksal wie einst den Indianern. Dieses Bedrohungsgefühl dominiert auch unter den europäischen Völkern, und deshalb hat Gabriel Recht, wenn er Trump als «Vorreiter einer neuen (…) Internationale» bezeichnet. Mit einigem Glück wird der amerikanische Funke auf die Alte Welt überspringen: Im Dezember wird es mit Norbert Hofer einen FPÖ-Präsidenten in Österreich geben, im Frühjahr mit Geert Wilders einen freiheitlichen Premier in den Niederlanden, und im Sommer zieht Marine Le Pen in den Elyséepalast ein. Ob die Deutschen mit diesem Rückenwind endlich die Kraft finden, auch Frau Merkel vom Hof zu jagen? Chefredakteur Jürgen Elsässer. Foto: Jörg Gründler 3

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