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COMPACT SPEZIAL 10 "Islam"

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COMPACT Spezial _ Islam und Dschihad 28 Toleranzbekloppt in Hamburg Ende Mai fand in der evangelischen St. Pauli Kirche eine Totenmesse für einen deutschen Jugendlichen statt, der sich 2015 dem Islamischen Staat in Syrien angeschlossen hatte. Ein islamischer Imam durfte dabei nicht fehlen. Schließlich war «Bilal», wie sich der gebürtige Kameruner nach seiner Konversion zum Islam nannte, kein Christ mehr. Weil er kurz vor seiner Ermordung eine kritische Audiobotschaft nach Deutschland schickte, feierten die Leitmedien den 17-Jährigen posthum als Helden. Dabei schimpft der minderjährige Gotteskrieger in der fast sechsminütigen Aufnahme hauptsächlich über die Hitze und das fehlende Kampftraining: «Der Amir, Bruder, (…) sagt einfach zu denen: ”Ja, kämpft einfach. Geht einfach nach vorne, stürmt einfach nach vorne.” Die fragen: ”Ja – haben wir keinen Plan, haben wir keine Taktik?” und so. Er sagt: ”Nein. Kämpft einfach” und so. Er schickt die einfach zum Tod. (…) Wir sind hierher gekommen, um Allahs Gesetze zu verbreiten, nicht einfach, um zu sterben.» Florent aka «Bilal». Foto: Landesamt für Verfassungsschutz _ Tino Perlick ist Korrespondent bei COMPACT. In Ausgabe 6/2016 schrieb er über die drohende Durchsetzung von TTIP ohne Zustimmung der nationalen Parlamente. Koran verankerten Herrschaftsanspruch sowie dessen archaischen Grundsätzen eines «gottesfürchtigen» Lebens Folge leisten wollen. Anders ausgedrückt: Wie viele potentielle Islam-Soldaten stehen in Europa auf Abruf bereit? Die harten Fakten Allein die Tatsache, dass 60 Prozent der in Deutschland lebenden Türken bei der letzten Wahl ihre Stimme dem Islamisten Recep Tayyip Erdogan gegeben haben, beunruhigt. Das türkische Staatsoberhaupt verkündete einst: «Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.» «Rund ein Viertel der in Deutschland lebenden Muslime ist zu Gewalttaten gegen Andersgläubige bereit. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Innenminister Schäuble in Auftrag gegeben hat», meldete die Süddeutsche Zeitung schon im Mai 2010. 2012 veröffentlichte das Bundesinnenministerium (BIM) die Untersuchung «Lebenswelten junger Muslime in Deutschland». Demnach sind 15 Prozent der deutschen und 24 Prozent der nichtdeutschen Muslime «streng Religiöse mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz». 48 Prozent der nichtdeutschen Muslime lehnten Integration stark ab. Als eines der wesentlichen Ergebnisse wird dennoch hervorgehoben, dass die Mehrzahl der Befragten Anlass zur Hoffnung gebe. Als Beleg dafür gilt, dass 78 Prozent der deutschen Muslime «mehr oder weniger» bereit seien, sich zu integrieren… Mehr als dieses Wischiwaschi benötigen die Wissenschaftler des BIM anscheinend nicht für ihre Entwarnung. Die Studie «Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit: Muslime und Christen im europäischen Vergleich» des Wissenschaftszentrums Berlin ist weniger zimperlich. «Religiöser Fundamentalismus unter Muslimen ist in Westeuropa kein Randphänomen», ergab die Auswertung einer repräsentativen Befragung von Einwanderern und Einheimischen in sechs europäischen Ländern im Jahr 2008. «Fast die Hälfte der in Europa lebenden Muslime findet, dass es nur eine gültige Auslegung des Koran gibt, dass Muslime zu den Wurzeln des Islams zurückkehren sollten und dass religiöse Gesetze wichtiger seien als weltliche», fassen die Forscher die Erkenntnisse zusammen. Was britische Muslime wirklich denken (»What British Muslims really think»), wollte eine von Channel 4 in Auftrag gegebene Umfrage dieses Jahr wissen. Die Ergebnisse der 615 Seiten umfassenden Expertise, die anhand von Interviews zu Hause bei den Befragten erhoben wurde, ernüchtern: Mehr als 100.000 in Großbritannien lebende Muslime sympathisieren demnach mit Menschen, die Terroranschläge ausführen. Nur einer von drei britischen Muslimen (34 Prozent) würde die Polizei kontaktieren, falls eine nahestehende Person mit Dschihadisten verbandelt wäre. 23 Prozent befürworten zudem, dass in Gebieten mit hohem muslimischen Bevölkerungsanteil das Gesetz der Scharia gelten solle. Gegen das Recht, den Propheten Mohammed zu beleidigen, sprachen sich ganze 87 Prozent aus. 18 Prozent sehen in solch einem Fall Gewalt als Gegenmaßnahme als gerechtfertigt an. Jeder Dritte bringt ein gewisses Verständnis für die Steinigung von ehebrechenden Frauen auf. Ein Sympathisantensumpf Außerhalb Europas sieht es nicht besser aus. Dem renommierten Pew-Meinungsforschungsinstitut zufolge halten relevante Minderheiten in muslimischen Ländern Selbstmordattentate und vergleichbare Anschläge im Namen des Islams für mindestens «manchmal gerechtfertigt». Im Libanon denkt so jeder dritte, in Ägypten jeder vierte Moslem. Besonders erschreckend: Im EU-Beitrittskandidatenland Türkei befürwortete im Jahr der Erhebung (2013) einer von zehn Befragten islamische Gewalt gegen Zivilisten – der höchste Stand seit zehn Jahren. 60 Prozent der in Deutschland lebenden Türken hat beim letzten Mal Erdogan gewählt. Der arabische Fernsehsender al-Dschasira wollte im Mai 2015 von seinen Zuschauern in aller Welt wissen, wie sie zum IS stünden. Man lese und staune: 81 Prozent der Befragten äußerten sich positiv. Laut einer vom Arab Center for Research and Policy Studies im November 2014 veröffentlichten Erhebung sind 13 Prozent der befragten syrischen Flüchtlinge mehr oder weniger starke Sympathisanten der Terrorgruppe. Zahlen beiseite: Den erschreckendsten Beleg für die Gefahr liefern gegenwärtige Ereignisse. In Mossul konnten 20.000 IS-Kämpfer ungehindert die Christen und Jesiden töten und versklaven, während drei Millionen Sunniten zu- oder wegsahen. Multikulturalisten und Islamverstehern sei daher gesagt: Dass die offen radikal auftretenden Muslime eine Minderheit sind, macht aus der stillen Mehrheit noch lange keine freiheitsliebenden Demokraten.

COMPACT Spezial _ Islam und Dschihad Islamkritiker _ O-Ton Atatürk verdammt den Koran Die wichtigsten Klassiker auf einen Blick: Von Voltaire über Marx bis Churchill reicht die Phalanx derjenigen, die Mohammed und seine Anhänger als Gefahr empfanden. Ob ihre politischen Nachfahren in heutiger Zeit – zum Beispiel die geschichtsvergessenen Jünger des kommunistischen Stammvaters – sich dessen bewusst sind? «Der Koran lehrt Angst, Hass, Verachtung für Andere, Mord als legitimes Mittel zur Verbreitung und zum Erhalt dieser Satanslehre, er redet die Frauen schlecht, stuft Menschen in Klassen ein, fordert Blut und immer wieder Blut. Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht des Verstandes erstickt.» (Voltaire in einem Brief an Friedrich II., 1740) «Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger, der sich der Religion bediente, um sein Reich und seine Herrschaft zu begründen.» (Friedrich II., Geschichte meiner Zeit) «Dieses schlechte Buch [der Koran] war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfnis zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Übersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können.» (Arthur Schopenhauer, Deutsche Philosophie, Zweiter Band) «Im Namen der Menschheit fordere ich, dass der schwarze Stein zermahlen, sein Staub in den Wind gestreut, dass Mekka verwüstet und das Grab von Mohammed entehrt wird. Das ist der Weg, um gegen den Fanatismus anzugehen.» (Gustave Flaubert in einem Brief an Madame Roger des Genettes, 1878) «Die Hauptstütze der türkischen Bevölkerung in Europa ist – abgesehen von der stets bereiten Reserve in Asien – der Mob Konstantinopels und einiger anderer großer Städte. Er ist vorwiegend türkischer Abkunft, und obgleich er seinen Unterhalt hauptsächlich durch die Beschäftigung bei christlichen Kapitalisten verdient, hält er doch eifersüchtig an der eingebildeten Überlegenheit und an der tatsächlichen Straflosigkeit für alle Exzesse fest, die ihm der privilegierte Islam gegenüber den Christen verleiht. (…) Und sicherlich wird sich früher oder später die absolute Notwendigkeit herausstellen, einen der schönsten Teile des europäischen Kontinents von der Herrschaft eines Mobs zu befreien, mit dem verglichen der Mob des römischen Kaiserreichs eine Versammlung von Weisen und Helden war.» (Karl Marx/Friedrich Engels, Werke, Band 9). «Weit entfernt von seinem Untergang ist der Mohammedanismus ein militanter, bekehrungseifriger Glaube. Wäre das Christentum nicht in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, könnte die Zivilisation des modernen Europa untergehen.» (Winston Churchill, Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi) «Der Glaubenskrieg kam durch den Islam völlig in die Welt. (…) Der Islam wurde das Original für alles expansive ”Gott will es“, von den Kreuzzügen bis Cromwell.» (Ernst Bloch, Prinzip Hoffnung) Kemal Atatürk war nach dem Ersten Weltkrieg der Gründer der modernen Türkei. Er schuf einen laizistischen Staat mit strikter Trennung von Politik und Religion. Zur Begründung sagte er 1922: «Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Pfaffen in der Türkei sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam ist die absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.» (zitiert nach Bernd Rill, Kemal Atatürk, rororo-Monographien, 1999) Mustafa Kemal Atatürk,1923. Foto: Public domain, Wikimedia Commons «Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger.» Friedrich II. Fotos: Bild 1–6 Gemeinfrei; Bild 7 Bundesarchiv, Bild 183-35545-0009/C-BY-SA 3.0; alle via Wikimedia Commons 29

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