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COMPACT SPEZIAL 10 "Islam"

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COMPACT Spezial _ Der Islam in Deutschland 50 Die Haremsmasche Vor allem kurdischstämmige Großfamilien und das radikal-muslimische Milieu finanzieren sich auf Staatskosten. Genutzt wird eine Lücke im Gesetz. Seit 2009 ist es für Muslime in Deutschland erlaubt, nach islamischem Recht mit mehreren Frauen gleichzeitig verheiratet zu sein. Diese Ehen werden nicht beim Standesamt gemeldet. «In diesen Strukturen ist es daher selbstverständlich, dass neben einer behördlich geschlossenen Ehe noch weitere – religiöse – Ehen geschlossen werden», so Falko Liecke (CDU), stellvertretender Bürgermeister von Neukölln. «Finanziert wird der ganze Harem aus Arbeitslosengeld II, Wohngeld und weiteren staatlichen Leistungen.» Denn: Obwohl die Frauen mit dem Mann zusammenleben, bekommen sie als «eigenständige Bedarfsgemeinschaft» Leistungen wie zum Beispiel Hartz IV. Damit aber nicht genug. Auch mithilfe der aus Mehrfachehen hervorgegangenen Kinder wird abkassiert. Oftmals geben sich laut Liecke die Zweit- und Drittfrauen gegenüber den Ämtern als alleinerziehend aus und behaupten, den Vater nicht zu kennen. Auf diesem Wege würden die Frauen mehr Arbeitslosengeld sowie staatlichen Unterhaltsvorschuss beziehen können. Die Harems-Masche aufzudecken und rechtssicher zu belegen, ist für die Ämter ein Akt der Unmöglichkeit. Liecke im Klartext: «Ein Staat, der diese Entwicklungen schulterzuckend hinnimmt, es gar als kulturelle Folklore oder Bereicherung ansieht, wenn archaische Gesellschaftsbilder unsere hart erkämpften Errungenschaften wie Gleichberechtigung und Toleranz konterkarieren, braucht sich nicht wundern, wenn diese Art von Toleranz immer weiter ausgenutzt wird.» (Berliner Kurier, 11.1.2016) Erstfrau, Zweitfrau, Drittfrau? Foto: picture alliance / dpa Hinter den Mauern mancher Moschee könnte die Polizei fündig werden. Foto: picture alliance / dpa Die Familie des Opfers war fassungslos, und die Presse urteilte: «Islam-Rabatt für Mord!» Eine Studie des Max-Planck-Instituts im Auftrag des Bundeskriminalamtes ergab, dass sich der kulturelle Hintergrund bei sogenannten Ehrenmorden tatsächlich in etwa zehn Prozent der Fälle strafmildernd ausgewirkt hatte, obwohl das laut Bundesgerichtshof (BGH) zulässig ist. Anwaltliches Geschick zahlt sich aus, vor allem, wenn ein deutscher Richter ein «Papa Gnädig» ist, der sich nicht nur an den Vorgaben des Strafgesetzbuches orientiert, sondern immer auch einen Blick für die archaischen Verhältnisse in weiten Teilen der islamischen Welt hat. So kuscht diese Gesellschaft vor einer Religion, der man auf höchster politischer Ebene eine Art Freibrief ausgestellt hat. Nichts anderes nämlich ist der Satz «Der Islam gehört zu Deutschland» aus den Mündern der Regierungschefin und ihres ehemaligen Staatsoberhauptes. Angesichts dieser Tatsache könnte man für die gerade geschilderten Aussagen der bundesdeutschen Richter – um in der Sprache der Juristen zu bleiben – beinahe mildernde Umstände fordern. Was die sogenannten Ehrenmorde betrifft, dürften die Gerichte in Deutschland in den nächsten Jahren noch einiges zu tun bekommen. Deutlich wurde das am Rande eines Falles in Darmstadt. Eine 19-jährige Muslimin wurde von ihrem Vater erdrosselt, weil sie – aus Sicht ihrer Familie – «den Falschen» heiraten wollte. Die Mutter der jungen Frau hatte das Vorhaben des Vaters von Anfang an unterstützt. Sie half sogar beim Abtransport der Leiche. Soweit die traurigen Fakten. Im RTL-Nachtjournal, das den Fall ausführlich behandelte, kam die prominente Berliner Rechtsanwältin und muslimische Frauenrechtlerin Syran Ates zu Wort. Die Sendung stellte sie als Fachanwältin für Ehrenmorde vor. Die Frau weiß also, worüber sie spricht. Ihre Prognose für Deutschland ist erschütternd. Sie schätzt, dass 20 bis 30 Prozent der in Deutschland lebenden muslimischen Familien von einem antiquierten und unmenschlichen Weltbild geprägt sind: «Wenn sie verletzt werden in ihrer Ehre und in ihren Vorstellungen, (…) wie die Tochter aufzuwachsen hat und wie sie ihre Zukunft zu planen hat, sind sie bereit, bis zum Äußersten zu gehen. Und davon haben wir einige Tausend Familien in Deutschland.» Düstere Aussichten, Frau Merkel. Schimpfwort Deutscher Biokartoffeln. Biomasse. Biokompost. Der Politiker Cem Özdemir, Bundesvorsitzender seiner Partei Bündnis 90/Die Grünen, hat sichtlich Freude daran, in Talkshows und auf Veranstaltungen den Begriff Bio-Deutsche zu verwenden. Damit bezeichnet er Personen, die ethnisch von deutschen Eltern abstammen. Ich will ihm die Freude an dieser Wortschöpfung keinesfalls nehmen. Aber ich darf darauf hinweisen, dass der Begriff in der muslimischen Gemeinschaft eine beachtliche Karriere gemacht hat. Man könnte auch sagen, der Bio-Deutsche erfreut sich, dank Cem Özdemir, wachsender Beliebtheit. Insbesondere das Vokabular auf den Pausenhöfen der Berliner Schulen, die vornehmlich von Kindern mit Migrationshintergrund besucht werden, hat sich dadurch erheblich erweitert. Am meisten benutzt wird zwar immer noch «Du Jude», dicht gefolgt von «Du Christ». Auf dem dritten Platz der beliebtesten Beschimpfungen liegt «Du Opfer», dicht gefolgt von «Du Kartoffel». Doch «Du Bio-Deutscher» wird von Tag zu Tag populärer. Eine Urteilsbegründung, die jeder Hinterhof-Imam unterschreiben würde. Jedes zweite Kind, das heute in unseren Großstädten und Ballungszentren geboren wird, hat muslimische Eltern. Seriösen Schätzungen zufolge werden spätestens im Jahre 2070 weit mehr als 35 Millionen Muslime in Deutschland leben – bei einer gleichzeitig stark abnehmenden deutschen Bevölkerung, also uns Bio-Deutschen. Die CDU, die Christlich-Demokratische Union – falls es diese Partei dann überhaupt noch gibt –, dürfte bei der Besetzung politischer Ämter in ein paar Jahrzehnten keine wesentliche Rolle mehr spielen. Die Özdemirs dieser Welt wird es freuen.

COMPACT Spezial _ Der Islam in Deutschland Jeder hat das Recht, die katholische oder die evangelische Kirche zu kritisieren. Ich habe noch niemanden erlebt, der deshalb zu Wortschöpfungen wie katholophob oder evangelophob gegriffen hätte. Selbst den multikulturellen Gutmenschen dürften diese beiden Wörter schlicht und ergreifend zu blöd sein. Ganz anders verhält es sich mit islamophob. Für manche Kreise liegt in diesem Begriff scheinbar ein besonderer Zauber. Es sind Mitmenschen, die gerne ungefragt betonen, auf welcher Seite sie stehen. Natürlich ist das immer die richtige Seite, die gute. Weshalb sie auch Gutmenschen genannt werden – was ihnen auch wieder nicht passt. Totschlagvokabel Islamophobie Sie benutzen die Wörter Islamophobie und islamophob als eine Art Gewissens-Keule. Von mir aus können sie das gerne tun. Nur dürfen sie dann nicht auf Sensibelchen machen, wenn man ihnen mit der schärfsten Waffe kommt, die es in unserer freien Gesellschaft gibt: Fakten, Fakten, Fakten. Ist man islamophob, wenn man aus dem Freitagsgebet eines Hodscha in der Mewlana-Moschee in Berlin zitiert? «Es gibt Deutsche, die auch gut sind. Aber sie sind und bleiben doch Atheisten. Wozu nützen sie also? Haben wir jemals einen Nutzen von ihnen gehabt? Auf der ganzen Welt noch nicht. Weil Gott mit ihnen Mitleid hatte, gab er ihnen Freuden im Diesseits. Aber im Jenseits kann der Deutsche wegen seiner Ungläubigkeit nur das Höllenfeuer erwarten. Die Deutschen, diese Atheisten, rasieren sich nicht unter den Armen. Ihr Schweiß verbreitet einen üblen Geruch und sie stinken. Sie benutzen daher Parfüm und haben deshalb eine ganze Parfümindustrie aufgebaut.» Ist der Lehrer der Carl-von-Ossietzky-Oberschule islamophob, wenn er einem B.Z.-Reporter sagt: «Die Schüler gehen zwar hier zur Schule, leben aber in einer völlig anderen Welt. Vor allem türkische und arabische Fernsehsender vergiften die Köpfe der Jugendlichen. Es geht dort ständig um Ehrenmord und Blutrache. Wenn Sie mal eine Woche alle Sendungen übersetzen würden, bekämen Sie Gänsehaut.» Ist der Leserbrief-Schreiber Fritz Grübl aus München islamophob, wenn er eine simple Frage stellt: «In welchem islamischen Land könnte jemand die Charlie-Hebdo-Karikaturen veröffentlichen, ohne umgebracht zu werden?» Ist man islamophob, wenn man manche Literatur konservativer Muslime als menschenverachtend bezeichnet? Etwa das Buch Frauen im Islam, in dem der Imam Mohammed Kamal Mustafa seinen Lesern empfiehlt, wie sie ihre Frauen zu schlagen haben: Mit nicht zu dicken Ruten auf Hände und Füße, damit keine Narben zurückbleiben. Ist der frühere SPD-Bezirksbürgermeister von Neukölln Heinz Buschkowsky islamophob, wenn er in einer Talkshow der ARD seine alltäglichen Erfahrungen schildert? «Heute ist es so, wenn ein Kind von seiner Lehrerin gefragt wird: Sag mal Ayse, du bist doch eigentlich nie mit dem Kopftuch gekommen, jetzt trägst du Kopftuch, was ist passiert? Dann sagt das Kind: Es hat geklingelt und da waren zwei Männer, die haben mit Mutti geschimpft.» Islamkritik ist Aufklärung. «Der Islam gehört zu Deutschland»: Der Kanzlerin und ihrem moralinen Ex-Bundespräsidenten ist es unbenommen, diese These zu vertreten. Es wäre allerdings wunderbar, wenn sie genau definieren würden, welchen Islam sie meinen. Ist es jener, in dessen Namen drei jüdische Kinder und ein Rabbiner in Montauban und Toulouse in Frankreich erschossen wurden? Betrachten wir es doch einfach so: Islamkritik ist Aufklärung. Wenn wir anfangen, Verbotszonen zu definieren, können wir Abschied nehmen von unserer Freiheit des Denkens und Redens. Kuscheldiskussionen bringen uns nicht weiter. Eine freie Gesellschaft, eine freiheitlich-demokratische Kultur, gewährt keinen Rabatt. Niemandem. Davon sollte man ausgehen. Doch leider sind die ersten Rabatt-Aktionen schon angelaufen. «Die Bürgermeister, die Stadtkämmerer und die Leiter der Sozialämter wissen, wie es um Deutschland steht: Diese Nation wird gegen die Wand gefahren!», schrebt Hans-Hermann Gockel in seinem aktuellen Buch. Foto: HHG Verlag _ Hans-Hermann Gockel hat als TV-Journalist viele Jahre für RTL, SAT. 1 und N24 gearbeitet. Heute ist er freier Journalist und Produzent. Der Text ist seinem aktuellen Buch «Finale Deutschland – Asyl. Islam. Innere Sicherheit.» (HHG-Verlag, 19,99 Euro) entnommen, das den passenden Untertitel trägt: «Mit Klartext gegen die Gedankenfeigheit.» Ausschreitungen zwischen Kurden und Salafisten vor der Hamburger Nour Moschee, 2014.Foto: picture alliance / dpa 51

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