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COMPACT-Spezial 11

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COMPACT Spezial _ Schicksalswahl für Deutschland Hitler geht immer Ausgabe Nr. 2 | 8,80 EUR (D) · www.compact-online.de Schwarzbuch Lügenpresse Wie uns Medien und Politiker für dumm verkaufen Propaganda und Gleichschaltung – Dokumente aus der Einheitspresse So werden wir bei Themen wie Einwanderung, Kriminalität, Russland und Euro manipuliert «Wie viel Hitler steckt in Trump?» (Handelsblatt, 2016) «Der schwarze Hitler Afrikas». (Die Zeit über Idi Amin, 1977) «Der Hitler von Bagdad». (Bild über Saddam Hussein, 1990) «Milosevic handelt nicht anders als Hitler.» (Ludger Volmer, Staatsminister im Auswärtigen Amt, 1999) «Der Balkan-Hitler Radovan Karadzic». (Turkish Weekly, 2008) «Der geistige Enkel Hitlers. Wer war Jörg Haider?» (Die israelische Tageszeitung Jedijot Achronot, zitiert bei n-tv, 2008) «In einer Reihe mit Adolf Hitler und Saddam Hussein.» (US-Außenminister John Kerry über Baschar al-Assad, 2013) «Wenn einem das bekannt vorkommt: Es ist das, was Hitler damals in den 30er Jahren tat.» (Hillary Clinton über Wladimir Putin, 2014) Mehr davon finden Sie in COM- PACT-Edition Schwarzbuch Lügenpresse. 16 Erhältlich für 9,90 Euro im COM- PACT-Shop. Foto: COMPACT Bild oben: Ein waschechter Amerikaner: Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida am 11. August 2016. Foto: picture alliance / AP Images nist Charles Lindbergh versuchte 1940 mit ”America First” die US-Bürger samt Präsident Roosevelt zu überzeugen, sich aus dem Zweiten Weltkrieg herauszuhalten.» «Was (…) überrascht, ist die Häme, die Trump in Deutschland entgegenschlägt», wunderte sich immerhin das Monatsmagazin Cicero. «Gerade auch seriöse Medien scheinen in einer Art Überbietungswettbewerb um die herabwürdigendste Charakterisierung und galligste Kommentierung des extravaganten Unternehmers getreten zu sein.» Trump erscheine als «der böse, alte, weiße Mann, auf den man mit dem üblichen intellektualistischen Gelaber eindreschen kann», analysierte Bettina Roehl im Mai auf dem Blog Tichys Einblick. Die Angst des Establishments Bei den Attacken auf Trump schien die Regel «zu viel ist nicht genug» ausschlaggebend. «Trumps Hetzphrasen», formuliert eine Zeit-Redakteurin empört, «wirken wie Tourette-Ausbrüche». Vertraut sei dem Selbstdarsteller laut der Welt lediglich «das Vokabular der Gosse». Bild-Kommentator F. J. Wagner markierte den Tiefpunkt der deutschen Kampagne, als er Ende Juli schrieb: «Lieber Donald Trump, wenn Sie der 45. Präsident Amerikas werden, dann wird nach ihnen ein Pferd oder ein Affe Präsident werden.» Barack Obama dagegen, der als der Drohnenkrieg-Präsident in die Geschichte eingehen wird, verehrt Wagner regelrecht. Seine Vereidigung Anfang 2009 hatte er als «Salbung eines Halbgottes» bezeichnet. Die Wochenzeitung Die Zeit will bald das Rätsel geknackt haben, wieso der 70-Jährige sich trotz aller medialen Angriffswellen durchgesetzt hat: «Der Grund für den Erfolg der bizarren Gestalt Donald Trump ist nun aber, dass sie ihrer Wählerschaft ein diabolisch-demagogisches Versprechen macht: Politik als langes Verhandeln von Interessen müsst Ihr mit mir nicht mehr aushalten.» Trumps Wähler unterstützten ihn demnach nicht aus Überzeugung, sondern weil sie seinem teuflischen Charme erlagen. Nach allen diesen Hetztiraden könnte man schon fast als konstruktives Argumentieren begrüßen, wenn die Hauspsychologen von der Süddeutschen schreiben: «Trump ist kein Mann, der wegen seiner politischen Überzeugungen Präsident werden will, sondern er will Präsident werden, weil er von sich überzeugt ist.» Doch auch das steht auf dem Kopf: Tatsächlich ist der Quereinsteiger gerade wegen seiner originellen Positionen ins Fadenkreuz von Atlantikern wie Multikulti-Globalisten geraten. «Der republikanische Präsidentschaftskandidat will die NATO abschaffen, die Schutzzusagen für Europa revidieren und eine ”Sonderbeziehung” zu Putin», echauffierte sich Die Welt im April – für das Springer-Blatt kein Lob, sondern der denkbar schärfste Tadel. «Schon das Motto ”Amerika zuerst” lässt Experten aufheulen.» «Süddeutsche Zeitung» Auch der Kampf mit Worten reichte irgendwann nicht mehr aus. Selbst vor offenen Gewaltphantasien schreckten die Trump-Hasser in deutschen Redaktionsstuben nicht mehr zurück – wenn auch noch nicht aus der eigenen Feder. Als der US-Journalist James Kirchick – selbst Fellow der neokonservativen Foreign Policy Initiative (FPI) – in der Los Angeles Times für den Fall eines Wahlsiegs Trumps einen Putsch ins Gespräch brachte, übernahm die Frankfurter Allgemeine die Drohung als Gastkommentar: «Trump ist nicht nur offenkundig ungeeignet für die Präsidentschaft, sondern auch eine Gefahr für Amerika und die Welt. Die Wähler müssen ihn stoppen, bevor es das Militär tun muss.»

Die demokratische Fassade Das Land der Freien, die Heimat der Mutigen – so verspricht es die amerikanische Hymne. Doch Korruption, Kriege und Hochfinanz haben die Erde vergiftet, in der der Baum der Freiheit wurzelt. Hinter der demokratischen Maske verbirgt sich ein neuer Totalitarismus.

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