Aufrufe
vor 5 Monaten

COMPACT SPEZIAL 7 "Asyl, die Flut"

  • Text
  • Terror
  • Flucht
  • Deutschland
  • Asylbewerber
  • Millionen
  • Europa
So wird Deutschland abgeschafft

COMPACTSpezial _ Editorial Nächstenliebe und Humanitätsschwindel «Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst» – so steht es in der Bibel. Es heißt nicht: «Liebe alle Menschen wie Dich selbst.» Das hat seinen Grund: Wenn Gefühle tief und echt sind, beziehen sie sich immer auf konkrete Personen – nicht auf den Homo sapiens im Allgemeinen. Wo die gesamte Menschheit beglückt werden sollte, waren blutige Gesellschaftsexperimente die Folge – von links oder von rechts. Der Einzelne galt nichts, Kinder denunzierten ihre Eltern, wenn es nur der Schönen Neuen Welt nützte. Die Nächstenliebe steht nicht im Widerspruch zur Barmherzigkeit: Deswegen fordert das Grundgesetz, dass Deutschland politisch Verfolgten Zuflucht gewährt. Doch dieses Asylrecht wird täglich tausendfach durch den Dreck gezogen, und zwar mit dem Segen der Politiker – indem es mehrheitlich von Migranten aus den längst friedlichen und demokratisch verfassten Westbalkanstaaten in Anspruch genommen wird. Selbst die Flüchtlinge aus Kriegsgebieten sehen heute anders aus als früher: Von denen, die 2014 über Griechenland nach Europa kamen, waren laut UN-Statistik 83 Prozent männlich und 71 Prozent zwischen 18 und 35 Jahre. Sie haben ihre Schwachen und Alten zurückgelassen. Galt nicht zu allen Zeiten in der Not der Grundsatz: Frauen und Kinder zuerst? Den Preis für die falsche Toleranz zahlen zunächst die wirklich Asylberechtigten, die sich mit den gesetzwidrig Hereingelassenen in die überquellenden Heime quetschen müssen. Die größte Bürde aber schultern wir Inländer: Wir räumen unsere Turnhallen und Schulen für die Neusiedler, und die Beschlagnahmung von Privatwohnungen kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Unterbringung der Asylbewerber wird den Steuerzahler 2015 etwa 15 Milliarden Euro kosten. Schlimmer als der materielle Schaden ist die Zerstörung der Restelemente von Staatlichkeit: Indem unsere Politiker zulassen, dass sich Hunderttausende unter Bruch bestehender Gesetze hierzulande niederlassen und dafür sogar noch mit – im internationalen Vergleich – üppigen Zahlungen belohnt werden, legen sie die Axt an unsere Rechtsordnung. Mehr noch: Sie schaffen Anreize für weitere Millionen aus allen Kontinenten, es diesem Vortrupp gleichzutun. Wenn Afrika nach Europa übersiedelt, ist Europa abgeschafft. Unsere Medien reden schnell von Sozialschmarotzern, wenn Hartz-Bezieher sich mit falschen Angaben Leistungen erschleichen. Aber wenn betrügerische Asylbewerber dasselbe tun und Bürger auf diesen Umstand aufmerksam machen, wendet sich die Empörung des Establishments nicht gegen die Schwindler, sondern gegen die Mahner. Dazu passt, dass der Staat Containerdörfer und Hotels für die Fremden bereitstellt, welche unseren Obdachlosen wie selbstverständlich versperrt sind. Haben wir weniger Mitleid mit den inländischen als mit den ausländischen Armen? Deutschland braucht die Zuwanderung, tönen die universitären Hofschranzen des Globalismus, weil wir zu wenig Kinder bekommen. Würde sich das nicht schnell ändern, wenn wir unserem Nachwuchs dieselbe «Willkommenskultur» zuteilwerden ließen wie den Asylanten? Wenn der Staat zum Beispiel für jedes Neugeborene 25 Euro pro Tag an Mietzuschuss gewähren würde? Wenn unsere Kleinen, wie mancherorts die Asylanten, den öffentlichen Nahverkehr und die Schwimmbäder kostenlos nutzen dürften? Wenn die Eltern den Arztbesuch gratis hätten? Kurz und gut: Käme nicht alles wieder in Ordnung, wenn die Nächstenliebe wieder den Platz der Fremdenliebe einnähme? Chefredakteur Jürgen Elsässer Foto: Jörg Gründler 3

© COMPACT-Magazin GmbH 2016 Alle Rechte vorbehalten

   Mediadaten  /  Datenschutz  /  Impressum  /  Kommentarregeln  /  Nutzungsbedingungen  /  Widerruf