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COMPACT SPEZIAL 7 "Asyl, die Flut"

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So wird Deutschland abgeschafft

COMPACTSpezial _ Die Profiteure Der Hass der Eliten _ von Martin Müller-Mertens 58 Die Flüchtlingsschwemme als Waffe gegen die verhassten Deutschen: Darauf hofft das politische Establishment der Bundesrepublik. Allen voran geht dabei der Bundespräsident. Nicht nur Folklore. Masseneinwanderung hat in Deutschland längst Formen einer Invasion angenommen. Foto: Wikipedia Fast wirkte es, als schweife der Blick von Joachim Gauck in die Ferne. Den 65. Jahrestag des Grundgesetzes hatte der Bundespräsident auserwählt, um 23 Einwanderern die deutsche Staatsangehörigkeit zu verleihen. Für den Ex-Pfarrer aus Rostock stand dabei unumstößlich fest: Mehr Fremde braucht das Land. «Ganz gleich, woher die Einwanderer stammen und wie sie kamen – im Boot über das Mittelmeer oder in der Business Class im Flugzeug aus Übersee, als Erasmusstipendiaten oder als Familiennachzügler: Sie alle sind nun in Deutschland zu Hause. Das erfüllt mich mit Dank und Freude», begrüßte er die neuen Mitbürger im Berliner Schloss Bellevue. Diese Freude dürfte in Gauck angesichts der anschwellenden Asylantenflut täglich größer werden. Dabei ging es Gauck nicht in erster Linie um die Ausweitung des Asyls, sondern schlicht um allgemeine Masseneinwanderung. «Grundsätzlich sollten wir überlegen, wie mehr Durchlässigkeit zwischen den Zugangswegen "Asyl" und "Arbeitsmigration" geschaffen werden kann», dozierte er im Juni 2014 auf dem Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz. Wenige Monate später unterstrich Gauck seine Haltung, die deutsche Bevölkerung ethnisch-kulturell drastisch zu verändern, erneut. «Ich denke, wir stehen noch ziemlich am Anfang eines Prozesses, in dem aus alter Mehrheitsgesellschaft und Einwanderern ein verändertes Deutschland hervorgehen wird», sagte er auf einem weiteren Symposium über Zuwanderung. «Irgendwann wird das gemeinsame Deutschsein dann nicht nur die gemeinsame Staatsbürger-

COMPACTSpezial _ Die Profiteure schaft meinen. Es wird vielmehr selbstverständlich sein, dass der oder die Deutsche auch schwarz, muslimisch oder asiatisch sein kann.» Multikulti, basta Solche Sätze dürften das Wohlgefallen von Claudia Roth, einst Chefin der Grünen und nun Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, erregen. «Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht (…)», beschwor sie bereits 2004 im Basta-Stil des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) in der Frankfurter Allgemeinen eines der grünen Dogmen. «Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.» Nargess Eskandari-Grünberg Wer der These der alternativlosen Masseneinwanderung widerspricht, den trifft dagegen der Bannstrahl der politischen Klasse. Bereits im Jahre 2007 hatte die damalige grüne Kommunalverordnete von Frankfurt am Main, Nargess Eskandari-Grünberg, an die Deutschen in der Stadt eine passende Empfehlung parat: «Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.» Mit solchen Aussagen macht man bei den Grünen Karriere. Inzwischen ist Eskandari-Grünberg zur Dezernentin für Integration der Mainmetropole aufgestiegen. Das Verschwinden Deutschlands ist bei den Grünen quasi Teil der eigenen DNA. Auch für Gregor Gysi gilt offenbar der alte Antifa-Satz der 1990er Jahre: Ausländer, rettet uns vor diesen Deutschen! Denn diese Deutschen sind in den Augen der Lobby vor allem verkappte Nazis, deren Schicksal sich in nicht allzu ferner Zukunft besiegeln möge. «Jedes Jahr sterben mehr Deutsche, als geboren werden. Das liegt zum Glück daran, dass die Nazis sich auch nicht besonders vervielfältigen, und schon deshalb sind wir auf Zuwanderer aus anderen Ländern angewiesen», so die Linken-Ikone im Mai 2015. Deutsche Eltern gleich Nazis – so offenbar die krude Logik des Bundestagsabgeordneten. auf Zuwanderer als Waffe gegen den verhassten bürgerlichen Staat. Offen ausgesprochen wird das selten. Im April 2015 stellten die Linken-Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger auf der Linken Zukunftswoche das Aktionsprogramm Die kommende Demokratie: Sozialismus 2.0 vor, in dem sie kein Hehl aus ihren Erwartungen an steigende Asylströme machten. «Die kanadische Globalisierungskritikerin und Schriftstellerin Naomi Klein hat es in ihrem neuen Buch auf den Punkt gebracht: Kapitalismus oder Klima – wir müssen uns entscheiden. Deswegen sind die Bewegungen für Klimagerechtigkeit und für die Rechte der Flüchtlinge, die vor Armut, Krieg und auch vor den Folgen des Klimawandels fliehen, Gespenster, die wir willkommen heißen!», heißt es in dem Papier. Kommen und bleiben Um das Werk zu vollenden, müssen die Flüchtlinge jedoch auch in Deutschland bleiben. Dass Asyl kein zeitlich begrenztes Exil, sondern die ultimative Einwanderung darstellt, ist in der politischen Klasse kaum noch umstritten. «Im Anschluss an eine erfolgreiche Ausbildung soll dann jeder dauerhaft in Deutschland bleiben können», schlug Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) im Juni 2015 in der Rheinischen Post vor. Dass die dann womöglich tatsächlichen Fachkräfte dereinst ihre geschundenen Heimatländer aufbauen, scheint der Sozialdemokratin offenbar ein ganz und gar abwegiger Gedanke zu sein. «Flüchtlinge und Zuwanderer erhöhen einerseits die soziale und kulturelle Vielfalt und vergrößern die Innovationskraft der Gesellschaft.» Joachm Gauck, 20.6.2015 Foto: dpa Linke Deutschlandhasser «Die Debatte über Griechenland wird nicht erst seit Sonntag immer hitziger – dem will die Berliner Polizei offenbar einen Riegel vorschieben: Gegen 21 Personen, die vergangenen Freitag an einer Demonstration gegen die europäischen Sparvorgaben teilnahmen, ermittelt die Polizei jetzt wegen "Verunglimpfung des Staates". Der Grund: ein 22 Meter langes Transparent der linken Gruppe Theorie Organisation Praxis Berlin (TOP) mit der prägnanten Aufschrift "Deutschland, du mieses Stück Scheiße". (…) Nachdem das Transparent beschlagnahmt wurde, druckten DemonstrantInnen die strittige Parole in einem nahe gelegenen Copy-Shop aus und stellten sich mit den Plakaten vor die Polizei.» (Tageszeitung, 6.7.2015) Die Berliner Staatsanwaltschaft fand das Transparent in Ordnung, es gab keinen Strafbefehl. Foto: TOP B3RLIN Mag Gysis Kollektivtäter-These noch seinem Hang zu flapsigen Formulierungen geschuldet sein – in seiner Partei ist die Asyllobby ideologisch tief verankert. Teile der deutschen Linken setzen offen 59

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