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COMPACT SPEZIAL 7 "Asyl, die Flut"

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So wird Deutschland abgeschafft

COMPACTSpezial _ Auf dem Weg zum Bürgerkrieg Mittlerweile ein gewohntes Bild: Gruppen von sogenannten Südländern lungern in Parks. Da kann es ganz schnell aggressiv werden. Foto: Archiv «Ein Bastard Nazi weniger in weyhe, das ist ja suppii.» schwerer Körperverletzung mit Todesfolge, zwei weitere sogar nur wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Am Ende standen Haftstrafen zwischen zwei und viereinhalb Jahren. Ein Migrantenbonus? Richter Helmut Schweckendieck entschuldigte sich jedenfalls während der Urteilsverkündung bei einem Angeklagten dafür, leider kein Jugendstrafrecht mehr anwenden zu können. Die Empfindungen der Angehörigen spielen keine Rolle, wenn es um den handzahmen Umgang mit den Tätern geht. «Ich wusste zwar, dass der Tag kommen wird», sagte Jonnys Schwester Tina nach der Verlegung zweier der Tottreter in den Offenen Vollzug. «Aber ich hätte mir gewünscht, dass ich als Hinterbliebene vorher informiert worden wäre. Einfach, um auf den Moment vorbereitet zu sein, einen der Täter auf der Straße zu sehen». Nicht nur die Tat selbst sorgte für Entsetzen. Dass keiner der zahlreichen türkischen Vereine und Organisationen eine erkennbare Reaktion zeigte, erzeugte ebenfalls Ratlosigkeit – auch unter Migranten. «Da wird ein junger Mensch gelyncht, mitten unter uns, weil jemand schlechte Laune hatte», erklärte Ercan Yasaroglu, der seit 30 Jahren in Berlin als Sozialarbeiter tätig ist. «Ich stelle mir bloß vor, ein Faschist hätte einen Türken zusammengeschlagen. Das hätte einen Aufschrei gegeben!» «Was guckst Du, Scheiß Kartoffel!» Deutschlandfeindlichkeit gehört immer zu Repatoir ausländischer Schlägerbanden. Foto: deutschelobby.files.wordpress.com, t c3 bcrken-bande Staatsanwalt sieht keinen Mord Der Prozess gegen die Schläger vom Alex hatte noch nicht begonnen, da ereignete sich bereits die nächste Gewaltorgie gegen einen Deutschen. Im März 2013 trat der Türke Cihan A. im niedersächsischen Kirchweyhe den 25-jährigen Daniel Siefert zu Tode. Bis auf die Regionalpresse verschwiegen die Medien das Thema, doch Blogeinträge verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. Daniel hatte auf der Rückfahrt von einer Disco im Bus einen Streit zwischen zwei Türken schlichten wollen. Die riefen per Handy Verstärkung. An der Haltestelle am Bahnhof von Kirchweyhe sprang Cihan A. mit «menschenverachtendem Vernichtungswillen» Daniel «aus vollem Lauf heraus mit einer Sprungbewegung wie ein Kickboxer» in den Rücken, hieß es später vor Gericht. Während des Prozesses gegen Cihan A. ließ die Staatsanwaltschaft eine zunächst geplante Mordanklage fallen und schloss einen deutschfeindlichen Hintergrund der Tat kategorisch aus. Verurteilt wurde Cihan A. schließlich wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu nur fünf Jahren und neun Monaten Jugendhaft. Zugleich kritisierte der Vorsitzende Richter, dass Cihan A. in der Presse als «Killer» und «Komaschläger»bezeichnet wurde. «Da wird ein junger Mensch gelyncht, mitten unter uns, weil jemand schlechte Laune hatte.» 74 Am 28. November 2014 stellten die Ärzte im Krankenhaus Offenbach die lebenserhaltenden Geräte am Bett von Tugce Albayrak ab – es war ihr 23. Geburtstag. Gut 14 Tage zuvor hatte die Studentin mit Freundinnen ein Schnellrestaurant in der hessischen Stadt besucht. Dort soll sie zwei deutsche Mädchen vor den Nachstellungen mehrerer Migranten in Schutz genommen haben. Was genau im McDonald's geschah, ist zwar umstritten, was sich kurze Zeit später auf dem Parkplatz ereignete, hielt dagegen eine Überwachungskamera fest. Pixelig, ohne Ton, anscheinend unvollständig. Sanel M. – aller Wahrscheinlichkeit nach ein Muslim aus der serbischen Provinz Sandschak, der sich im Internet auch JugoBetrugo nannte – verließ die McDonald’s-Filiale, ging schnell zu einem geräumigen BMW höherer Preisklasse. Plötzlich entbrannte ein Tumult, Sanel M. rannte zurück, schien etwa sechs Passanten auf dem Parkplatz anzupöbeln. Den Grund verrät das stumme Video nicht. Als die Gruppe um Tugce ebenfalls den Parkplatz betrat, rastete der Täter völlig aus.

COMPACTSpezial _ Auf dem Weg zum Bürgerkrieg Ein Menschenauflauf bildete sich. Ein Bekannter von Sanel M. wollte ihn zurückhalten, scheiterte jedoch. «Dann ist er auf Tugce zugelaufen und hat zugeschlagen. Ein unglaubliches Geräusch war zu hören.» Der Schlag traf Tugce so hart, «dass sie umgefallen ist wie ein Baum», heißt es in einer Zeugenaussage. Von stumpfer Gewalt spricht der Obduktionsbericht. Auch in diesem Fall übte die Justiz viel Milde mit dem Täter. Eine Jugendstrafe von drei Jahren verhängte das Landgericht Darmstadt im Juni 2015. Nach der Hälfte der Haftzeit soll eine Entlassung geprüft werden. Sanel M. sei «kein Killer, Totschläger oder Koma-Schläger», hatte Richter Jens Aßling auch noch verharmlosende Worte für den Angeklagten parat. Tugces Familie blieb entsetzt zurück. Drei Jahre seien «nicht genug für ein Leben», sagte die Großmutter. Dabei ist noch nicht einmal klar, ob Sanel die Tat überhaupt hinter Gittern büßen muss. Sein Anwalt Heinz-Jürgen Borowsky kündigte Revision an, hatte im Prozess eine Bewährungsstrafe verlangt. Täter werden gefeiert Oft werden die Opfer nach der Tat sogar noch verhöhnt. Der Tod von Daniel Siefert löste eine regelrechte Welle deutschfeindlicher Hetze aus. Zunächst durch Freunde des Täters: «Ein Bastard Nazi weniger in weyhe, das ist ja suppii», schmierte Ali E. bei Facebook – kein Staatsanwalt ermittelte, kein Politiker empörte sich angesichts der rassistischen Zeilen. Im Gegenteil: Kirchweyhes Bürgermeister Frank Lemmermann verbot Trauerkundgebungen, organisierte obskur wirkende Demonstrationen «gegen rechts». Auf Proteste reagierte der Sozialdemokrat mit 115 Strafanzeigen. Daniel Siefert wurde unter Polizeischutz beerdigt, nachdem Freunde des Täters Drohungen gegen die Trauergemeinde ausgestoßen hatten. Auch die Tottreter vom Alexanderplatz brüsteten sich ungeniert ihrer Tat. Noch nach Prozessende wurde Jonny K. auf ihren Facebookprofilen als «Nuttensohn» beschimpt. Prozessfotos erschienen, Schwester Tina war in den Postings eine «Hure», «Schlampe» und «Miss Schweinenase». Bereits im Gerichtssaal hatten Freunde der Angeklagten mit Solidaritätsgesten provoziert und Angehörige des Opfers ungeniert eingeschüchtert. In den etablierten Medien ist die Täter-Opfer-Verteilung zumeist klar – zu Ungunsten von Deutschen. Am 26. September 2012 erschien der Marokkaner Ahmed S. mit zwei Küchenmessern in seinem Neusser JobCenter. Weil die für ihn gar nicht zuständige Sachbearbeiterin Irene N. gerade keine Zeit für sein Anliegen hatte, griff der Täter zur Waffe. Eine Klinge brach unter den wuchtigen Stichen. Das zweite Messer rammte er der 32-jährigen Mutter drei Mal in Brust, Bauch und Oberschenkel. «Es gab nicht einmal einen Disput», beschrieb Staatsanwalt Martin Stücker den Tatablauf. Ein öffentlicher Aufschrei blieb aus. Bisweilen wurde der Täter sogar entlastet. «Einige Rückfragen bei der heutigen Pressekonferenz der Polizei und Staatsanwaltschaft in Neuss zeigen mir, dass nach einem entschuldbaren Motiv gesucht wird», ärgerte sich der damals für Hartz IV zuständige Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt. Nicht ins Bild passte auch der Tod von Udo Z.. Der 50-Jährige lebte allein im sächsischen Freiberg und verdiente sich kleines Geld mit der Wartung von Elektrogeräten. Früher war er Co-Trainer beim örtlichen Fußballverein BSC gewesen, doch dann musste er wegen einer Nierenerkrankung den Sport aufgeben. Am 14. Juli machte Udo Z. einen Fehler. Er nahm einen 21-Jährigen mit zu sich in die Wohnung, zum Trinken und Feiern. Gegen Morgen hörten die Nachbarn laute Geräusche, als ob Möbel durch die Gegend flögen. Um 7 Uhr in der Frühe wurde der Mann leblos auf dem Balkon gefunden. Er war mit einer Bierflasche erschlagen worden. Der Mord hat die 40.000 Einwohner des Städtchens tagelang beschäftigt, auch die Presse im nahegelegenen Dresden berichtete. Doch überregional hat niemand die Bluttat mitbekommen. Denn der Tat dringend verdächtig ist ein Asylbewerber, ein Kosovoalbaner. Im Rest der Republik will man aus Sachsen nur über Gewalttaten an, nicht von Flüchtlingen lesen. Alles Einzelfälle – und schuld war natürlich ein rassistischer Deutscher. Foto: irrweg.wordpress.com Ausländerkriminalität Einen Einblick in die tatsächliche Dimension von Gewaltverbrechen durch jugendliche Migranten bot bis 2012 die Polizeiliche Kriminalstatistik in Berlin. Darin wurden bei Rohheitsdelikten, Mord und Totschlag sowie Sexualdelikten neben der Staatsbürgerschaft auch der sogenannte Migrationshintergrund erfasst. Demnach wurden, gemessen an 100.000 Menschen der jeweiligen Bevölkerungsgruppe, 2.353 deutsche Jugendliche auffällig. Bei eingebürgerten Migranten lag die Zahl bei 2.801, bei Ausländern bei 5.388. Seit dem Jahr 2013 werden entsprechende Statistiken nicht mehr veröffentlicht. In Berlin beträgt der Anteil der Nicht-Deutschen an der Wohnbevölkerung 13,7 Prozent. Die Kriminalstatistik Berlin 2011 gibt eine aufschlussreiche Übersicht über Tatverdächtige in der Gruppe unter 21 Jahren. Dort machen Nicht-Deutsche einen Anteil von 27,8 Prozent aus und Deutsche «mit Migrationshintergrund» einen Anteil von weiteren 25,1 Prozent, zusammen also 52,9 Prozent. 75

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