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COMPACT SPEZIAL 8 "Asyl das Chaos"

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So kommt der Bürgerkrieg nach Deutschland

COMPACT

COMPACT Spezial _ In Multikultistan _ Seyran Ates (* 1963) ist türkischkurdischer Herkunft und wuchs in Berlin-Wedding auf. Mit 17 verließ sie ihr Elternhaus und studierte später Jura. 1984 wurde sie von einem Auftragskiller der Grauen Wölfe während einer Beratung in einem Treff für türkische Frauen in Berlin schwer verletzt. 2006 gab Ates nach Angriffen des geschiedenen Ehemanns einer Mandantin zeitweise ihre Anwaltslizenz zurück und überlegte 2009 nach Morddrohungen, sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Ates schrieb unter anderem die Bücher «Der Multikulti-Irrtum» (2007), «Der Islam braucht eine sexuelle Revolution» (2009) und «Wahlheimat - Warum ich Deutschland lieben möchte» (2013). Interview: Martin Müller-Mertens Bild unten links: Chronologie eines Todes: Eine Überwachungskamera zeichnete die Ereignisse des 15. November auf. Foto: YouTube Bild unten rechts: Das Grinsen des Täters: So präsentierte sich Sanel M. bei Facebook. Foto: Facebook will die Herkunft nicht nennen, um es nicht in diese Diskussion zu bringen. Wir sagen, das ist deren Kultur und wir mischen uns nicht ein. Das ist Humbug. Wie Deutschenfeindlich sind diese Milieus? Dieser junge Mann – ich unterstelle ihm das jetzt mal – ist mehrheitlich unterwegs in einem Milieu von Kids, das eher deutschenfeindlich ist. Die sagen: Wir sind die besseren Menschen, wir haben die bessere Religion und schauen runter auf die Deutschen. Das ist diese Parallelgesellschaft, in der es einen regelrechten Hass gegen die Mehrheitsgesellschaft und das Land, in dem sie leben, gibt. Diese jungen Menschen, aber auch die Eltern sind nicht in einem psychisch gesunden Zustand, weil sie in einer ständigen Hasswelt leben. Weil sie rausschauen und eine Gesellschaft sehen, die sie nicht wollen. Die hassen Deutschland, weil ihnen von Geburt an nur Negatives über Deutschland erzählt wird. Wenn ein junger Mensch in einer solchen Atmosphäre aufwächst, dann hat er auch eine Haltung gegenüber deutschen Mädchen. Ich weiß nicht, wie diese Belästigung auf der Toilette von McDonald‘s stattgefunden hat. Ob er die Mädchen angemacht hat, weil sie Deutsche waren. Weil: Mit Deutschen kann man das ja machen. Das geht nun seit 20 Jahren oder länger so. Vielleicht ist es zu spät, noch etwas zu ändern. Man hat auf jeden Fall viel versäumt. Aber dass es zu spät ist, würde ich nie sagen. Es wird jetzt schwieriger sein, weil das Milieu wächst. Aber es ist nicht zu spät. Deutschland muss realisieren, dass 15 Prozent und in Berlin 30 Prozent der Schulanfänger einen Migrationshintergrund haben. Wenn das Land es nicht realisieren will, dass eine Bevölkerung zu einem so großen Anteil nicht aus Urdeutschen – übrigens: wo immer diese auch herkommen – besteht; wenn ein Land seine Politik nicht darauf ausrichtet und das nach wie vor so vernachlässigt, ist es selbst schuld. Schade. Vendetta vorprogrammiert Noch einmal zur Ehre. Tugces Familie wird den Tod auch als schwer ehrverletzend empfinden. Insbesondere wenn der Täter zu einer milden Strafe verurteilt wird. Sicherlich steckt in der Familie in einigen Köpfen: Den bring ich um die Ecke. Der junge Mann muss sich auch warm anziehen, der wird sein Leben lang um sich gucken. Es ist eine türkische Familie. So wie er sich in seiner Ehre verletzt gefühlt hat, hat er etwas getan, dass die andere Seite aus diesem archaischen Denken dazu bringen wird zu sagen: Wenn das deutsche Gericht nicht vernünftig bestraft, dann müssen wir das tun. Tugce hat einen Vater. Ich weiß nicht, ob sie einen Bruder hat. Der schwache Staat bestätigt sich immer wieder durch solche Urteile. Zwei sogar. Sie hat Cousins, sie hat Familienangehörige, die extrem leiden. Die werden das nicht einfach so hinnehmen. Das passt nicht ins System. Zeitnah wird ihm jetzt niemand was tun. Aber der ist seines Lebens nicht mehr sicher. Wenn sie ihn kriegen, machen sie Schabefleisch aus ihm. 28

Feiern im Angstraum _ von Martin Müller-Mertens Erst ein prominentes Opfer produziert Schlagzeilen: Jennifer Weist, hier während eines Auftritts am 25. August 2013 in Wiesbaden. Foto: fassadengefluester.com In Berlins Partyzone auf dem RAW-Gelände terrorisieren afrikanische Dealer und Balkan-Banden Feiernde wie Anwohner. Berlins Mainstream-Medien verschweigen die Herkunft der Täter. Wer auch nur Andeutungen macht, zieht den Hass der Antifa auf sich. Das Wummern der Bässe hallt durch die Berliner Nacht. Fast im Minutentakt spuckt die S-Bahn junge Leute aus. Von der Warschauer Brücke zur Revaler Straße im Stadtteil Friedrichshain ziehen sie wie in einer ausgelassenen Prozession. Die Nacht ist Stoßzeit für die Bierverkäufer in den Buden am Straßenrand. Ziel der Partygänger: das RAW-Gelände, Berlins angesagtestes Areal hipper urbaner Clubkultur. Doch längst liegt über dem RAW-Gelände der dunkle Schatten der Multikulti-Realität: Drogenhandel und explodierende Bandengewalt. Friedrichshain – über 100 Jahre war der einst kleinste Berliner Stadtbezirk vor allem Heimstatt der Proletarier. Zwischen dem Zentralviehhof an der Landsberger Allee und dem Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) wuchsen Mietskasernen aus dem märkischen Sand. Doch die Gegend rund um das Ostkreuz und die Warschauer Straße ist längst aufgewertet, wie Berlins Landesregierung Luxussanierungen und Vertreibung der Alteingesessenen über lange Zeit euphemistisch bezeichnete. Nun wohnt die neue Szene hier – linksalternativ, betont weltoffen, gern mit Hipster-Bart. Wo noch bis 1995 Züge instand gesetzt wurden, siedelte sich in morbider Industriekulisse die Kulturszene an: Clubs wie Astra und Suicide Circus, Konzerthallen, Galerien und ein Freiluftkino. Das hiesige Bierfestival sponsert die Taz. Einfach so abgestochen Im August 2015 geriet das RAW-Gelände über Nacht bundesweit in die Schlagzeilen. Ein Freund von Jennifer Weist, Frontfrau der linken Rockband Jennifer Rostock, war auf dem Heimweg von einer Jugendbande überfallen und fast getötet worden. Auf Facebook schrieb sich die 28-Jährige den Schrecken von der Seele. «Einer von ihnen zog ein Messer und verletzte meine Begleitung schwer am Hals. Alle Arterien waren schon freigelegt. Es fehlten nur ein paar Millimeter und er wäre direkt auf der Straße in meinen Armen gestorben.» Der Eintrag nebst Bild des zerstochenen Halses wurde auf Facebook fast 68.000 Mal geteilt. Als etliche der etwa 13.000 Kommentare nach der von Weist nicht genannten Herkunft der Täter fragten, bekam die Sängerin offenbar politisch korrekte Panik. «Ich versteh einfach nicht was hier los ist?! Eure ganzen beschissenen rassistischen Kackkommentare könnt Kein Bild aus dem Islamischen Staat – sondern aus Berlin-Friedrichshain: Der Freund von Jennifer Weist nach der Messerattacke. Foto: Facebook «Wer leben möchte, meidet das RAW- Gelände!» Nina Queer 29

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