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COMPACT SPEZIAL 8 "Asyl das Chaos"

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So kommt der Bürgerkrieg nach Deutschland

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COMPACT Spezial _ In Multikultistan Stadt der Wölfe _ von Petra McKinley Die englische Stadt Rotherham steht seit Kurzem für Kinderschändungen in einem extremem Ausmaß. Die Verbrechen wurden jahrelang von Behörden und Medien vertuscht, weil ihr Bekanntwerden die Multikulti-Idylle zerstört hätte: Die Täter waren Pakistaner. Viele Polizisten hatten Angst davor, als Rassisten stigmatisiert zu werden. Politik und Polizei interessiert ihr Schmerz nicht im Geringsten. Foto: cosmopolitan.co.uk Wie das Königreich der Kinderschänder wirkt es seit Kurzem, jenes Großbritannien, dessen «feine englische Art» auch ebendieses geflügelte Wort einst rühmte. Zunächst sorgten Anfang Juli 2014 Meldungen über einen Pädophilenring im Parlament für Furore. Erschreckend war neben seinem Umfang – bis zu 20 dringend tatverdächtige Kinderschänder, gedeckt von mindestens ebenso vielen Mitwissern, darunter ehemalige und derzeitige Abgeordnete – besonders das Ausmaß der Vertuschungen. Ermittlungen waren verhindert oder eingestellt worden, ein brisanter Untersuchungsbericht verschwand vor 30 Jahren. Der erste Reporter, der den Skandal 2012 hatte aufdecken wollen, wurde von der BBC gefeuert. Außenminister William Hague hatte laut Angaben eines Opfers die Untersuchungen zu Pädophilenvorwürfen im Pflegesystem Nordwales im Keim erstickt, wie bereits im September 2012 im britischen Telegraph zu lesen war. Am 14. Juli 2014 trat er überraschend zurück, angeblich im Zuge einer Kabinettsumbildung. Am 26. August 2014 platzte die nächste pädokriminelle Bombe: Eine «Unabhängige Untersuchung der sexuellen Ausbeutung von Kindern in Rotherham» wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Auftrag der Stadtverwaltung war sie unter der Leitung von Professorin Alexis Jay erarbeitet worden. Demnach waren nach vorsichtigen Schätzungen in der nordenglischen Kommune zwischen 1997 und 2003 mindestens 1.400 Kinder und Heranwachsende sexuell missbraucht worden. Die Opfer, oft kaum älter als zehn Jahre, waren von pakistanischen Gangs, vielfach gemeinschaftlich, vergewaltigt, gefoltert und zur Prostitution gezwungen worden. Der Jay-Bericht dokumentierte Fälle, wo Kinder «mit Benzin übergossen wurden – wobei ihnen gedroht wurde, sie anzuzünden –, die mit Schusswaffen bedroht wurden, die bei brutalen gewalttätigen Vergewaltigungen zusehen mussten –, wobei ihnen gedroht wurde, sie würden die Nächsten sein, wenn sie jemandem davon erzählten», wie die BBC Ende August berichtete. 32

COMPACT Spezial _ In Multikultistan Politisch korrekt: Wegsehen Viele Minderjährige wurden entführt und quer durch England geschleust, um sie an Männergruppen südasiatischer Herkunft weiterzureichen. Genauer: an muslimische Glaubensbrüder, zumeist Pakistani, auch in anderen Gemeinden als Rotherham... Nach dem Jay-Bericht ist die Herkunft der Täter aus politischer Korrektheit unter den Teppich gekehrt und den Opfern «nicht geglaubt» worden: Unter Streetworkern und anderen Sozialarbeitern habe der «verbreitete Eindruck» bestanden, dass hochrangige Personen «im Rat und in der Polizei die ethnische Dimension herunterspielen wollten». Schon vor über zehn Jahren hätten den Behörden alarmierende Hinweise auf eine mehrheitlich pakistanischstämmige Bande, die eine hohe Anzahl Kinder brutal missbrauchten, vorgelegen. Keine der zuständigen Stellen sei eingeschritten. Dabei hatten drei vorangegangene Untersuchungen in den Jahren 2002, 2003 und 2006 schon Ähnliches ergeben wie die aktuelle. Sie seien jedoch unterdrückt worden, weil Beamte «den Daten nicht glaubten». «Ab spätestens April 2005 kann niemand in Rotherham mehr gesagt haben, er wisse von nichts», resümiert Jay. Den Report über den Fall einer 17-Jährigen, die 2010 tot in einem Kanal bei Rotherham gefunden worden war, versuchte der zuständige Stadtrat ebenfalls unter Verschluss zu halten. Als er dennoch veröffentlicht werden musste, war sein Text stark redigiert worden, um die Ethnie von Männern zu verschleiern, die das Kind bereits sechs Jahre zuvor zu schänden versucht hatten. Auch ein Report der Polizei von 2010 griff das «Problem mit Netzwerken asiatischer Täter, sowohl auf nationaler wie lokaler Ebene» auf. Es sei besonders ausgeprägt «in Sheffield und sogar mehr noch in Rotherham». Das Papier zitiert ein Dokument von Rotherhams Kinderschutzausschuss, der zur Zurückhaltung – also zum Täterschutz? – auffordert, weil «die Verbrechen kulturelle Merkmale aufwiesen, (…) die lokal sensibel sind, in Bezug auf die [kulturelle] Vielfalt». Vertuschung und Komplizenschaft Sensibilität gegenüber den Multikulti-Mythen, aber nicht gegenüber den Opfern – das war die Leitlinie der Behörden. Es habe ihnen an Respekt für die Vergewaltigten gemangelt, die als «unerwünscht» betrachtet wurden, bemängelt der Jay-Bericht. In zwei Fällen hatten Väter ihre Kinder aus Häusern, in denen sie festgehalten wurden, schließlich selbst befreien wollen. Statt zu helfen, inhaftierte sie die Polizei dafür. «In anderen Fällen wurden Opfer selbst verhaftet, weil sie wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit und Ruhestörung aufgefallen waren. Gegen die Täter (...) wurde hingegen nichts unternommen», so der Jay-Bericht. Dabei waren es zumeist die Gangster selbst gewesen, die die Opfer unter Drogen- und Alkoholeinfluss gesetzt hatten... Die Passivität der Behörden war offenbar zum Teil auch der Verwicklung von Polizisten in die Missbräuche geschuldet: Zumindest gegen einen Beamten, der eine 15-Jährige zum Sex gedrängt haben soll, wurde Anklage erhoben. Der Polizeipräsident der Region kündigte in der Woche nach Bekanntwerden des Skandals weitere interne Ermittlungen an. Man bedenke: In nur neun der mindestens 1.400 Fällen wurde überhaupt gegen die Schänder ermittelt. Lediglich fünf erhielten eine Gefängnisstrafe. Systematisch wurden Opfer und Zeugen eingeschüchtert. So wurde ein aussagewilliges Mädchen umgestimmt, indem der Täter ihre Schwester entführte, ihr dies mitteilte und sie wissen ließ: Was weiter geschehe, liege bei ihr. In anderen Fällen gingen die Missbrauchten sogar zu ihren Peinigern zurück, weil diese ankündigten, sonst ihren Eltern und Geschwistern etwas anzutun. Die Täter terrorisierten ganze Familien mit Drohanrufen, saßen demonstrativ vor ihren Wohnungen im Auto herum, warfen ihnen die Fensterscheiben ein. Rechtliche Konsequenzen scheinen sie keine befürchtet zu haben. «Ich glaube, es gab eine Kultur, die besagte, lasst uns nicht allzu sehr das Boot des multikulturellen Zusammenlebens ins Schwanken bringen», gestand Denis MacShane, Unterhaus-Abgeordneter für den Wahlkreis Rotherham. Politisch korrekter Täterschutz: «Die Verbrechen haben kulturelle Merkmale (…), die im Hinblick auf die kulturelle Vielfalt heikel sind.» (Untersuchungsbericht Rotherham) Foto: Elisabeth Cook In nur neun von mindestens 1.400 Fällen wurde überhaupt gegen die Kinderschänder ermittelt. 33

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