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COMPACT-Spezial "Asyl unsere Toten"

Asyl, Unsere Toten Unsere Toten, Unsere Trauer

COMPACT

COMPACT Spezial _ Die Angst der Frauen Polizisten schlagen Alarm Schon vor der Kölner Silvesternacht beklagten weitere Beamte die Zustände in multikriminellen Parallelgesellschaften. Der Berliner Polizist Karim el-Sarraf sieht vor allem die deutsche Kuscheljustiz als Problem. «In ihren Heimatländern haben Exekutivkräfte oft ein hohes Ansehen, in Deutschland haben einige straffällige Migranten jedoch erkannt: Hier sind die Repressalien zum Teil zu gering, hier fahren sie beispielsweise mit Sozialbetrug und kleinen Delikten relativ gut. Und das macht uns die Arbeit auf der Straße sehr schwer», so der Halb-Ägypter. Bereits 2014 berichtete der Berliner Hauptkommissar Christian Horn auf dem Integrationsgipfel der Bundesregierung von seinen Erfahrungen mit kriminellen Jung-Migranten. «Auch Erpressungen und Nötigungen sind an Schulen nahezu an der Tagesordnung; selbst Fälle regelrechter Versklavung von Mitschülern sind uns bekannt geworden. Diese Gewalt richtet sich gegen Mitschüler ebenso wie gelegentlich gegen Lehrer und Lehrerinnen.» Falschen träfen. «Ich will ja genau das nicht: dass die Bevölkerung immer ausländerfeindlicher, rassistischer wird. Wir dürfen einfach nicht verschweigen, was die Realität ist, wir müssen klar und deutlich thematisieren, was die Probleme sind.» Es nützt nichts: Die Multikulti-Lobby verträgt keine Wahrheit, die polit-korrekten Kommissare verzeihen kein Ausscheren aus der Propagandafront. In der Talkshow Menschen bei Maischberger musste Kambouri im November 2014 arrogante Belehrungen durch den Spiegel-Journalisten Jakob Augstein über sich ergehen lassen. Respektlosigkeit gegenüber der Polizei sei Ausdruck einer freiheitlichen, offenen Gesellschaft, bekommt die Beamtin zu hören, rollt entsetzt mit den Augen – und verbeißt sich eine Antwort. Gleich zwei Mal war sie in den Wochen zuvor im Einsatz durch kriminelle Ausländer verletzt worden. «Seit ich wieder Streife fahre, habe ich eine kritischere, differenziertere Sicht auf den Flüchtlingszustrom.» Doch Kambouri glaubt an das Gute im Menschen. Auch, als die Asyllawine auf Deutschland zurollte. «Ich war anfangs positiv gestimmt und habe auch die Sicht vertreten, dass wir Flüchtlingen helfen müssen.» Doch die Realität holte sie ein. «Seit ich wieder Streife fahre, habe ich eine kritischere, differenziertere Sicht auf den Flüchtlingszustrom. Wir erleben es nicht selten, dass Flüchtlinge, die erst seit wenigen Tagen im Land sind, Straftaten begehen.» Zahlen des Bundeskriminalamtes, nach denen Flüchtlinge nicht mehr Straftaten begehen als Deutsche, kann sie nicht nachvollziehen – die Erfahrungen der Kollegen sprächen dagegen. «Nun ja, solche Zahlen über kriminelle Handlungen von Flüchtlingen sind politisch nicht gewollt. Ich denke auch, dass viele Beamte in führenden Positionen von der Politik gesteuert oder wenigstens beeinflusst werden», sagte sie Ende Dezember 2015. Bannstrahl der Selbstgerechten Nun bellen die getroffenen Hunde – und die Asyllobby lechzt nach Blut. Bochums Linken-Kreissprecher Amid Rabieh fordert Anfang Januar 2016 unverhohlen ein Berufsverbot für die kritische Polizistin. Deren «kulturrassistische Äußerungen» seien «keine Privatsache», so Rabieh in einer Presseerklärung. «Wer sich bei polizeilichen Maßnahmen an Religion und nationaler Herkunft orientiert (sog. ethnisches Profiling), ist für den Streifendienst ungeeignet.» Eine dreiste Unterstellung. Auch die Funktionärskaste nimmt Tambouri nun ins Visier. «Wann gibt es eigentlich das erste Disziplinarverfahren?», fragte der Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz. Bochums Polizei zitierte sie zu einem «vertrauensvollen Gespräch durch Vorgesetzte». Vielleicht wird auch Tania Kambouri unter dem Druck der Multikulti-Lobby zerbrechen. Manchmal klingt Traurigkeit aus ihrer Stimme, bei Sätzen wie «Noch liebe ich meinen Beruf». Doch sie gibt nicht auf. Es ist ihr Dienst an Deutschland. Genauso, wie jeden Tag auf Streife zu gehen. «Ich will weitermachen, sonst war alles umsonst.» Die ungeschminkte Wahrheit. Foto: Piper Verlag 60 Bild rechts: Einer der mutmaßlichen Sexgangster vom Kölner Hauptbahnhof wird am 1.1.2016 abgeführt. Foto: picture alliance / dpa

Vergewaltigt und verhöhnt _ von Martin Müller-Mertens Die 13-jährige Lisa wird brutal sexuell missbraucht. Traumatisiert vermischt sie ihr Martyrium mit einem späteren Erlebnis, bringt Daten durcheinander. Die Widersprüche in ihrer Aussage nutzt die Presse zur Propaganda gegen Russland. Sie kann es immer noch kaum aussprechen: Mit erstickter Stimme berichtet Svetlana F. vom Schicksal ihrer Tochter Lisa. Von dem Blut, den Hämatomen, den Tränen. Plötzlich stocken die Worte. «Dass sie lebt, war das Wichtigste für uns.» Doch die Welt ist für Lisas Eltern wohl für immer zusammengebrochen. Der Leidensweg der 13-Jährigen hat gerade erst begonnen. Knapp zwei Wochen hielt der Fall Berlin in Atem. Am Morgen des 11. Januar 2016 verschwand Lisa auf dem Schulweg zwischen den Ortsteilen Mahlsdorf und Falkenberg. Erst 30 Stunden später tauchte sie wieder auf. Später sagte das russlanddeutsche Mädchen aus, von mehreren arabisch sprechenden Männern entführt und in einer karg eingerichteten Wohnung 30 Stunden lang vergewaltigt worden zu sein. Mittlerweile ist klar, dass sich der Fall so nicht abgespielt hat. Ende Januar präsentierte die Staatsanwaltschaft einen anderen Verlauf. Demnach hatte Lisa Angst vor einem Schulgespräch, in dem die Eltern von ihren schlechten Noten erfahren sollten. Sie fuhr zu einem 19-Jährigen Bekannten und dessen Mutter, den die Polizei als Zeugen führt. Doch auch diese Darstellung wirft Fragen auf. Missbraucht und gefilmt Tatsächlich ist Lisas Fall ein düsteres Beispiel einer Lügenkampagne – jedoch nicht seitens der 13-Jährigen, sondern der Leitmedien. Es sei «erwiesen, dass Lisa im Oktober [2015] Opfer eines sexuellen Missbrauchs durch mindestens zwei, wahrscheinlich drei erwachsene Männer geworden ist», sagte Lisas Rechtsanwalt Alexej Danckwardt Ende Januar gegenüber russland.tv. «Einer dieser Täter war so dumm und hat die Tat auf Video gefilmt.» Dabei dürfte es sich um jene 20- und 22-jährigen Türken handeln, gegen die die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt. Eine besonders schwere Straftat, denn Lisa ist nach dem Gesetz noch ein Kind. «Wir gehen von einvernehmlichem sexuellen Kontakt aus», behauptet Behördensprecher Martin Steltner trotzdem ungerührt. Eine sonderbare Darstellung: Einvernehmlich mit zwei bis drei Erwachsenen, von denen einer filmt? Danckwardt bestätigt unter Berufung auf die Mutter zudem, dass «sich der Charakter von Lisa und ihr Verhalten massiv geändert hatten. Sie hatte also mit schlimmsten inneren Spannungen zu kämpfen.» Am 23. Januar 2016 demonstrierten rund 700 Bürger, zumeist Russlanddeutsche, gegen das Schweigen der Politik zum Fall Lisa vor dem Kanzleramt. Foto: Reuters/Hannibal Hanschke «Dass sie lebt, war das Wichtigste für uns.» Lisas Mutter Svetlana F., hier bei ihrem einzigen Fernsehinterview, glaubt weiter an die Schilderungen der Tochter. Foto: Screenshot Spiegel-TV 61

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